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Ranking der 15 Staaten mit den weltweit höchsten Militärausgaben im Jahr 2014 in Milliarden US-Dollar (Entwicklung USA vs Russland gegenüber 1988 im Vergleich.):

  1. USA: 610 (293 im Jahr 1988)
  2. China: 216
  3. Russland: 84,5 (246 im Jahr 1988)
  4. Saudi Arabien: 80,8
  5. Frankreich: 62,3
  6. Großbritannien: 60,5
  7. Indien: 50
  8. Deutschland: 46,5
  9. Japan: 45,8
  10. Südkorea: 36,7
  11. Brasilien: 31,7
  12. Italien: 30,9
  13. Australien: 25,4
  14. Vereinigte Arabische Emirate: 22,8
  15. Türkei: 22,6

Quelle: SIPRI (Hier gibt’s die komplette Ranking-Liste über die weltweiten Militärausgaben als Excel-Datei zum Download.)

Die USA haben ihre Rüstungsausgaben seit 1988 von 293 Milliarden US-Dollar auf $610 Milliarden mehr als verdoppelt. Russland dagegen hat sein Militärbudget im selben Zeitraum von $246 Milliarden auf $84 Millliarden auf ein Drittel gesenkt.

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Der Rat der Europäischen Union verlängert anti-russische Sanktionen um weitere sechs Monate, während die USA mit Russland Handel treiben.

Die Vereinigung aus Regierungsvertretern der EU-Länder hat ihre anti-russischen Wirtschaftssanktionen um weitere sechs Monate verlängert, berichtet RT. Eine Verschärfung soll es dabei aber nicht gegeben haben. Wie viele Unternehmen in Deutschland in die Insolvenz getrieben werden, ist noch unklar.

Warenaustausch zwischen USA und Russland wächst, während der Handel zwischen EU darunter auch Deutschland und Russland massiv einbricht.

Derweil floriert aber der Handel zwischen Russland und den USA. So berichtet der Spiegel, dass die us-amerikanische Konkurrenz deutscher Firmen auch weiterhin gute Geschäft in Russland machen. Der Warentausch zwischen USA und Russland stieg im letzten Jahr um sechs Prozent. Dagegen brach der Handel zwischen EU und Russland um ein Drittel ein.

Zum Beispiel interessieren Boeing die Sanktionen wenig. Der Flugzeugbauer betreibt sein Moskauer Entwicklungszentrum mit 1200 Mitarbeitern weiter.

Siemens dagegen büßte einen Milliarden-Auftrag für moderne Züge und den Bau der Hochgeschwindigkeitsstrecke Moskau-Kasan ein.

Neues Rüstungsgeschäft zwischen USA und Russland

Die USA verdrängen Europa aus dem Russland-Geschäft. Dagegen schloss das texanische Unternehmen Bell erst kürzlich eine Lizenzvereinbarung mit einem russischen Hubschrauberhersteller ab, der zum russischen Staatskonzern Rostec gehört. Dabei steht auch Rostec auf der US-Sanktionsliste.

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Müssen ausländische Gläubiger künftig um ihre Investitionen in der Ukraine bangen?

Denn in einem Bloomberg-Interview erklärte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko, dass die Ukraine einen russischen Kredit in Höhe von drei Milliarden US-Dollar nicht zurückzahlen will. Er sei Schmiergeld an Präsident Janukowitsch gewesen, so die Begründung.

Der russische Ministerpräsident Dmitri Medwedew twitterte dazu:

“Wenn der 3-Milliarden-Dollar-Kredit Schmiergeld war, wie Poroschenko sagt, dann sind die Milliarden vom IWF schwerer Diebstahl.”

In Wirklichkeit geht es jedoch um ukrainische Staatsanleihen, die Russland hält.

Ob sich Poroschenko der Wirkung seiner Ankündigung auf den internationalen Finanzmärkten im Klaren ist? Die Folge wäre die Abstufung der Ukraine auf Ramschniveau.

Russland forderte nun eine Erklärung, ob die ukrainischen Behörden für die internationalen Verbindlichkeiten des Landes noch aufkommen wollen, berichtet RT.

Der rechtmäßige Präsident der Ukraine Wiktor Janukowitsch war im Februar 2014 durch den proeuropäischen Maidan-Putsch abgesetzt worden.

Russland ist der zweitgrößte Gläubiger der Ukraine, deren Staatsschuldenquote durch die US-Ratingagentur Fitch derzeit auf 72% geschätzt wird. Die Schulden der Ukraine im In- und Ausland sind seit der Machtergreifung der Kiewer Übergangsregierung um Arseni Jazenjuk und deren Krieg im Donbass auf 50 Milliarden US-Dollat dramatisch angestiegen. Das Haushaltsdefizit liegt bei 13 Prozent.

Ukraine droht Gläubigern

Immer wieder warnt Kiew, dass ohne frische US-Dollars der Krieg im Donbass nicht mehr zu finanzieren sei und dass sich die Ukraine im Krieg mit Russland befände. Von Investitionen und Reformen in der Wirtschaft, wie sie der IWF fordert, ist in Kiew schon lange keine Rede mehr.

Erst kürzlich erklärte Jazenjuk, dass die Ukraine mehr als 1200 Staatsbetriebe billig an US-Investoren verkaufen will. Offiziell gehe es um deren Schutz vor dem Zugriff durch Russland. Das kann man so stehen lassen, denn Russland könnte wirklich in ukrainisches Staatsvermögen pfänden. Oder man kann diesen Verkauf auch als ein weiteres Zeichen einer drohenden Zahlungsunfähigkeit der Ukraine werten.

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So kam es zur historischen Vereinbarung, die NATO “keinen Zoll” östlich von Deutschland auszudehnen, wenn die Sowjetunion einem vereinigten Deutschland in der NATO zustimme. Dieser Deal zwischen USA und UdSSR wurde wenige Jahre später durch die Clinton-Administration gebrochen – trotz vieler Experten-Warnungen.

Von NATO-Kriegstreibern wird heutzutage immer wieder die Vereinbarung zwischen US-Außenminister James Baker und dem Generalsekretär des Zentralkomitees der KPdSU Michail Gorbatschow aus dem Jahre 1990 geleugnet, die NATO “keinen Zoll” nach Osten zu erweitern. In einem TV-Interview erklärt CIA-Veteran Ray McGovern die wahren Geschehnisse und Hintergründe um den historischen Big Deal zwischen USA und UdSSR.

Nach dem Mauerfall befürchten die USA ein Eingreifen der Sowjetarmee in der DDR. Schließlich hatte die UdSSR dort 24 Divisionen mit insgesamt 260 000 Soldaten stationiert. Der damalige US-Präsident George H. W. Bush telefonierte mit Michail Gorbatschow und versprach, er werde nicht “auf der Berliner Mauer tanzen”. Was so viel bedeutete, wie die USA werden keinen Vorteil aus dem Mauerfall ziehen wollen. Bush erklärte, er werde seinen Außenminister zu Gesprächen schicken.

Am 09 Februar 1990 kam es dann zum Treffen zwischen Baker und Gorbatschow. Hier macht der US-Außenminister den Vorschlag, dass die Sowjetunion der Vereinigung Deutschlands zustimmen und ihre Truppen aus der DDR abziehen werde. Als Sicherheit garantieren die USA, dass sie ein Deutschland ohne eigene Kernwaffen unter Kontrolle der NATO halten und die NATO keinen Inch östlich der Grenzen Deutschlands ausdehnen würden.

Das war eine Vereinbarung unter Ehrenmännern, wie sie damals noch etwas galt. Niemand konnte ahnen, dass nur wenige Jahre später der neue US-Präsident Bill Clinton entgegen Stimmen der Vernunft und Warnungen von Experten die Erweiterung der NATO nach Osten in Richtung Russland vorantreiben würde.

(Video ab 9:54)

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Ohne Fachwissen gibt’s in der Privatwirtschaft noch nicht einmal eine Stelle als Praktikant. Dagegen scheinen auch größere Wissenslücken in unserer Bundesregierung kein Problem zu sein. Schließlich kann man Sachverstand ja extern einkaufen.

Deutschlands Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) machte davon im Jahre 2014 offenbar auch regen Gebrauch. So berichtet die Welt, dass die Ärztin ihre Beratungskosten gegenüber dem Vorjahr von 75 000 Euro auf satte 1,6 Millionen Euro auf mehr als das Zwanzigfache steigerte. 1,37 Millionen Euro sollen dabei für eine Bestandsaufnahme und Risikoanalyse bezahlt worden sein.

Nun ist es ja nicht so, dass Soldaten in Friedenszeiten unter Überarbeitung und an Burnout leiden. Wer selbst einmal gedient hat, wird das bestätigen. Somit hätte eine solche Analyse durch die Inspekteure der Bundeswehr veranlasst und so sicher wesentlich günstiger erfolgen können. Zumal sie sowieso die militärischen Berater des Bundesverteidigungsministeriums sind.

Mangelt es von der Leyen an Fachkompetenz, an wirtschaftlichem Verständnis oder traut sie ihrer Truppe nicht?

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Die Ukraine ist faktisch insolvent. Jetzt sollen hunderte Staatsfirmen zu Spottpreisen an US-Investoren verkauft werden.

Das ukrainische Parlament hatte erst kürzlich per Gesetz faktisch die Zahlungsunfähigkeit des Staates erklärt und das Aussetzen von Zahlungen an ausländische Gläubiger genehmigt. Jetzt berichtet RT, dass das Kiewer Regime mehr als 1.200 Staatsbetriebe zu einem Fünftel ihres Wertes an US-Investoren verkaufen will.

Mit dieser Aktion will die illegale Regierung in Kiew rund 140 Millionen Euro in die leere Staatskasse spülen und nach eigenen Angaben wichtige Unternehmen vor einer möglichen Pfändung durch Russland bewahren. Denn Ende Juni muss die Ukraine 75 Millionen US-Dollar an Zinsen für einen russischen Kredit in Höhe von drei Milliarden US-Dollar zahlen. Bleibt die Zahlung aus, so könnte Russland die Kreditversicherung ziehen, was offiziell die Staatspleite der Ukraine bedeuten würde.

Zudem werden sich die us-amerikanischen Umsturzfinanzierer George Soros & Co. sicher über solche Schnäppchen freuen. Denn laut Forbes soll der wirkliche Wert der Unternehmen bei fast 700 Millionen Euro liegen.

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Dieses Video beweist: Die meisten US-Amerikaner befürworten eine nukleare Demonstration gegen Russland. In Russland lehnen die meisten Bürger den Einsatz der Atombombe ab.

Der US-Journalist Mark Dice hat in den USA Menschen gebeten eine Petition an Präsident Obama zu schreiben, die eine nukleare Demonstration der Stärke fordert. Das Ergebnis ist erschreckend. Die meisten Befragten haben ohne zu zögern einem Atomangriff zugestimmt.

Ein Kamerateam von RT hat daraufhin eine Gegenpetition gestartet und die Menschen in Russland um ihre Unterschrift für einen Einsatz von Atomwaffen gegen die USA gebeten. Die Reaktionen gingen von “Seid ihr verrückt?” bis “Das löst doch keine Probleme.”

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Welchen Zweck verfolgt die Berliner Landesregierung mit der Förderung einer überregionalen Tageszeitung?

Die taz hätte gern ein neues Verlagsgebäude. Es soll künftig in der Friedrichstraße in Berlin-Kreuzberg stehen und 20 Millionen Euro kosten. Die Fertigstellung sei für 2017 geplant. Alle 250 Mitarbeiter würden dann unter einem Dach in neuen größeren Räumen arbeiten können.

Zur Finanzierung hatte der Verlag bereits im August 2014 Anteile im Wert von sechs Millionen Euro an Stille Gesellschafter ausgegeben. Die Laufzeiten betragen 5 und 10 Jahre bei Zinssätzen von 2 und 2,5 Prozent. Dabei besteht für die Anleger kaum ein Risiko. Denn die taz hat solide Einnahmen und eine recht stabile Leserschaft.

Ein weiterer Finanzierungsbaustein für den Neubau wurde vom Berliner Senat bereits am 05. Juni 2014 bewilligt, teilte jetzt das Wirtschaftsressort auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Kurt Wansner mit. Der deutsche Steuerzahler beteiligt sich demnach mit rund 3,8 Millionen Euro.

Legale Förderung mit Beigeschmack

Wirtschaftlich und formaljuristisch betrachtet, mag das in Ordnung sein. Aber! Wenn die Landesregierung des durch Bayern, Hessen und Baden-Württemberg subventionierten Berlin, das bereits Milliarden im noch immer nicht funktionierenden Flughafen Berlin Brandenburg versenkte, eine überregionale Tageszeitung unterstützt, hat das einen Beigeschmack. Will sich der Berliner Senat damit etwa wohlwollende politische Berichterstattung sichern?

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Da landeten am 06. Juni 1944 rund 350 000 US-Amerikaner in der Normandie um Europa vom deutschen Joch zu befreien und nun das!

Keine Waffen für die Ukraine, keine militärische Unterstützung für NATO-Länder im Kriegsfall und schon gar nicht, wenn sie von Russland angegriffen würden. 70 Jahre proamerikanisches Medientrommelfeuer in Europa waren völlig umsonst, sind nutzlos verpufft. Die undankbaren Europäer wollen einfach nicht für ihre NATO sterben, selbst wenn es die Eintrittskarten zur Siegesparade in Moskau umsonst gäbe.

Wie eine aktuelle Studie des renommierten Pew-Institutes zeigt, sind sich die Völker der 28 NATO-Länder einig. Im Durchschnitt lehnt jeder zweite Bürger eine Kriegsbeteiligung für ein anderes NATO-Land ab. In Deutschland sind es sogar zwei Drittel, die kein Interesse haben, für dubiose Krisen-Länder wie die Ukraine zu kämpfen.

Der Feind im Innern ist bereits ausgemacht

PEGIDA und LEGIDA seien schuld, dass das Ansehen der NATO bei den Deutschen so gelitten hat, wird in den Medien kolportiert. 58 Prozent der Bürger hierzulande würden nicht gegen Russland in den Krieg ziehen wollen, um einem NATO-Verbündeten beizustehen. Ähnlich sehen es die Bürger in Frankreich (53) und in Italien (51) Prozent.

Das Ansehen der NATO stürzt ab

Zwar regelt Artikel 5 des Nordatlantikpakts, dass jedes NATO-Land jedem anderen Mitglied im Kriegsfall beizustehen hat. Aber die meisten EU-Bürger haben einfach keine Lust zu einem Waffengang.

Offenbar beobachten die Menschen in Europa und übrigens auch in Kanada und USA mit wachsendem Misstrauen die vom Westen geschürten Machtspiele in der Ukraine. Hinzu kommen die völkerrechtswidrigen Angriffskriege von NATO-Ländern gegen Jugoslawien, Libyen, Pakistan und Syrien. Daher ist es kein Wunder, dass im Jahre 2015 nur noch 55 Prozent der Deutschen das Kriegsbündnis positiv sehen, während es noch im Jahre 2009 rund 73 Prozent waren.

Keine NATO-Waffen an die Ukraine

Auch hier versagt die anglo-amerikanische Propaganda. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche plädiert für eine Lieferung von NATO-Waffen in die Ukraine. Zudem geben die Deutschen Präsident Putin nicht die Alleinschuld für den Bürgerkrieg in der Ukraine. Immerhin wird im Osten Deutschlands immer noch besser Russisch als Englisch gesprochen, so dass die Menschen sich ein objektiveres Bild über die Vorgänge im ehemaligen Ostblock machen können.

Im Rahmen der US-Studie wurden in den Monaten April und Mai dieses Jahres 11.116 Telefoninterviews und zusätzlich persönliche Befragungen in NATO-Ländern und in Russland durchgeführt.

Das Pew-Research-Center hat die Ergebnisse der Studie und interessante Grafiken dazu veröffentlicht.

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Staatspleite? Ukraine verabschiedet Pleite-Gesetz

Ist das der rechtliche Vorbote der Staatspleite der Ukraine?

Was im allgemeinen G7-Rummel unterging: Das ukrainische Parlament hatte bereits Ende Mai ein Gesetz verabschiedet, das es der frisch aus Chicago eingeflogenen amerikanisch-ukrainischen Finanzministerin Natalie Ann Jaresko erlaubt, ausländische Gläubiger nicht mehr zu bezahlen. Dieses Schulden-Moratorium wurde von der obersten Rada mit überwältigender Mehrheit angenommen.

Damit können künftig Zahlungen an “gewissenlose” Gläubiger verweigert werden. Wer das sein könnte, legen die Machthaber in Kiew nach Bedarf selbst fest. Wer wie Russland beim Kiewer Regime in Ungnade fällt, geht künftig leer aus. Als Grund erklärt die Ukraine in dem Gesetz: Die Bevölkerung leide unter der Krise. Daher müssten Gläubiger ebenfalls ihren Beitrag leisten.

Offiziell soll es sich dabei vor allem um Kredite handeln, die unter Präsident Janukowitsch aufgenommen wurden. Das Geld sei beim Volk nicht angekommen, daher sehe man in Kiew auch keine Verpflichtung, die Kredite zu bedienen. Rechtsstaatlichkeit und Investorenschutz sieht anders aus.

Die Folgen werden nicht nur für die Gläubiger in den USA und in Europa dramatisch sein. Mit diesem Gesetz hat sich die Ukraine quasi als insolvent erklärt und von den Kapitalmärkten abgeschnitten.

Was man wohl in Washington und Brüssel über diese Entwicklung denkt? Schließlich hoffen nicht nur private Investoren wie George Soros und US-Finanzinvestoren wie BTG Pactual Europe LLP, Franklin Advisers Inc., TWC Investment Company und T. Rowe Price Associates, dass sie ihre insgesamt 9 Milliarden US-Dollar wiedersehen. Auch die EU hat sich sehr in dem maroden Land engagiert. Zudem bewilligte IWF erst im März dieses Jahres 17,5 Milliarden US-Dollar. Die Steuerzahler aus USA und EU unterstützen die Ukraine mit mehr als 40 Milliarden Dollar, schreibt das Handelsblatt.

Wer zudem die Akteure in Kiew beobachtet, stellt fest, dass sich Regierungschef Arseni Jazenjuk und Präsident Petro Poroschenko im Bitten um immer neue Milliarden für ihren Genozid im Donbass abwechseln. Bislang erfolgreich.

In nur einem Jahr seit ihrer Machtergreifung hat die proeuropäische Regierung in Kiew die Ukraine in die Katastrophe geführt. Das Land ist mit über 100 Prozent seiner Wirtschaftsleistung hoch verschuldet, seine Wirtschaft liegt am Boden und die Währung Griwna ist faktisch bedeutungslos. Über die politische und militärische Lage im Innern brauchen wir erst gar nicht zu sprechen.

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So entkam Handelsblatt-Journalist Norbert Häring der Rundfunkgebühr:

Seit der umstrittene Rundfunkbeitrag durch den sogenannten Rundfunkstaatsvertrag an die Haushalte gekoppelt wurde, gilt er unter Experten quasi als Steuer. Ein Entkommen schien bislang unmöglich.

Jetzt hat der Volkswirt und Journalist des Handelsblattes Norbert Häring vermutlich die entscheidende Lücke im Gesetz gefunden, um der Rundfunkgebühr zu entkommen.

Der Bargeldparagraph macht’s möglich

Gemäß Paragraph 14 des Bundesbankgesetzes sind in Deutschland nämlich

“auf Euro lautende Banknoten das einzig unbeschränkte Zahlungsmittel”.

Das würde bedeuten, dass auch der ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice eine Barzahlung nicht ablehnen darf.

Mit Verweis auf das Bundesbankgesetz und dass Bargeld nicht abgelehnt werden dürfe, widerrief Häring im Februar dieses Jahres seinen Lastschrifteinzug und bat die Gebühreneinzugszentrale um Mitteilung, wo er seinen Rundfunkbeitrag bar bezahlen könne. Im Falle des Bestehens auf Banküberweisung oder Lastschrifteinzug solle der Beitragsservice seinerseits die Gesetzesgrundlage nennen.

Eine Antwort blieb bislang aus. Vermutlich scheut der Service die hohen Kosten, die mit einer Bareinzahlung verbunden wären.

Aber ob Häring damit durchkommt oder ob sich ein Richter findet mit der Meinung, dass es für die überfinanzierten Rundfunksender nicht doch zumutbar sei, die Möglichkeit der Barzahlung zu schaffen?

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Das Freihandelsabkommen zwischen USA und EU gefährdet unsere Demokratie, mahnt Ex-Greenpeace-Chef und foodwatch-Gründer Thilo Bode.

So gehe es bei TTIP nur am Rande um Chlorhühnchen oder Nürnberger Rostbratwürste aus Kentucky. Vielmehr sollen durch TTIP Konzerninteressen in einem völkerrechtlich verbindlichen Vertrag fixiert und damit viel besser abgesichert werden als in französischen. deutschen oder dänischen Gesetzen.

Dabei würden politische und wirtschaftliche Eliten die Freiheit der Wirtschaft mit der Freiheit der Gesellschaft verwechseln, sich ihre Regeln selbst zu geben.

Zudem lassen sich die Volksvertreter durch ein Freihandelsabkommen entmachten, argumentiert Bode berechtigt weiter. Und warum unterstützen so viele Politiker dieses Projekt mit seinen vielen substanziellen Risiken und Unwägbarkeiten, aber wenigen Vorteilen?

Aufruf an die Bürger!

Bode ruft alle Bürger auf, sich mit ihren Fragen zum Thema TTIP an ihre Abgeordneten im Bundestag und im Europaparlament zu wenden.

Was meint Ihr dazu? Ist es demokratisch, durch TTIP die deutsche Gesetzgebung den internationalen Konzernen zu unterwerfen?

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EPA: Wurde Kenia durch die EU erpresst?

Was hat die Zustimmung durch Kenia zum Freihandelsabkommen EPA mit EU-Zöllen zu tun?

10 Jahre lang wurde zwischen der Ostafrikanischen Gemeinschaft, das sind Kenia, Ruanda, Burundi, Tansania sowie Uganda, und Brüssel verhandelt. Doch das wirtschaftliche Schwergewicht Kenia wollte das umstrittene Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union dann doch nicht unterschreiben. Aus Angst, subventioniertes Obst und Gemüse aus der EU könnte die afrikanische Landwirtschaft ruinieren.

Danach erhöhte die EU im letzten Oktober die Importzölle für kenianische Produkte wie Schnittblumen, Röstkaffee, Dosenananas oder Tee von 8,5 auf über 30 Prozent. Damit war Kenia vom europäischen Markt mit seiner halben Milliarde Konsumenten faktisch abgeschnitten.

Wenige Wochen später unterzeichnete die Regierung in Nairobi das Freihandelsabkommen.

Zufall?

Den ausführlichen Artikel gibt’s auf tagesschau.de.

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Vorstellungsgespräch: Eine wirklich seltsame Frage

Das passiert im Vorstellungsgespräch, wenn eine Personalmitarbeiterin keine Bewerbungsunterlagen liest:

Russisch hat eine kyrillische Schrift und ist für Sprachgermanen kaum bis gar nicht zu entschlüsseln. Es gibt extra Buchstaben für Betonung und Aussprache. Dazu kommen sechs Fälle und wer bei Verben das Geschlecht verwechselt, setzt sich Spott und Gelächter aus.

Kurz: An Russisch muss man wie ein kleines Kind Buchstabe für Buchstabe herangeführt werden.

Und heute fragte mich eine westdeutsche Personalmitarbeiterin im Telefoninterview allen Ernstes:

“Russisch haben Sie sich selber beigebracht?”.

Natürlich, ich bin ja auch Superman! Wenn die Dame meinen Lebenslauf gelesen und sich ein wenig für die innerdeutsche Geschichte interessiert hätte, wüsste sie, dass die russische Sprache an DDR-Schulen ab der fünften Klasse, an Russisch-Schulen ab der dritten gelehrt wurde und wir uns auch im Studium damit beschäftigt haben. Dazu kamen Russisch-Olympiade, Ferienlager, Freundschaftstreffen, Brieffreundschaften und Auslandsstudium in der Sowjetunion. Jeder DDR-Akademiker kommt so auf mindestens sieben Jahre Russisch-Unterricht plus Praxis.

Aber vielleicht hätte die Mitarbeiterein auch nur einmal einen Blick in das Studienzeugnis werfen sollen. Denn dort steht unter Abschlussprüfungen: Russisch gut.

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Ökonomen aus USA, EU und Deutschland trommeln für ein Verbot des Bargelds. Das sind die dramatischen Folgen für Wirtschaft und Bürger:

Klar scheint inzwischen, das totale Bargeldverbot kommt. Nicht umsonst testet der Wirtschaftsweise Peter Bofinger derzeit hierzulande die Reaktionen bei Wirtschaft und Bürgern auf die Idee eines Verbotes von Bargeld. Die offizielle Begründung: Ohne Bargeld gäbe es keine Drogen, keine Schwarzarbeit und überhaupt hätten es die Notenbanken (EZB, FED) leichter ihre Geldpolitik durchzusetzen. Das sind die dramatischen Folgen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs:

Fakt ist zunächst, dass sich Bargeldverkehr jedweder Kontrolle durch Staat und Privatwirtschaft entzieht.

Daher wird es auch gern als “gedruckte Freiheit” bezeichnet. Das jedoch ist den Mächtigen schon lange ein Dorn im Auge. So gibt es nicht nur in Europa sondern auch in den USA bereits Bestrebungen das Bargeld abzuschaffen.

Fakt ist auch: Bargeldloser Zahlungsverkehr bedeutet Totalüberwachung.

Denn alle Buchungen sind künftig einsehbar und nachvollziehbar sowohl für den Staat als auch für die Privatwirtschaft. Wer seinen Kontoauszug in Zukunft als Nachweis einer Behörde überlässt, legt auch gleichzeitig seinen gesamten Lebenslauf offen. Damit wären Demokratie und Freiheit massiv gefährdet.

Mehr noch: Behörden, Banken und Unternehmen erfahren von jedem einzelnen Bürger politische Gesinnung, religiöse Neigungen, Kaufverhalten, Ernährungsgewohnheiten, Krankheitverläufe, Reisevorlieben und vieles andere mehr.

Girokonto, Bankkarte und Kreditkarte als staatliches Gängelband

Wer künftig durch seine Kontobewegungen auffällt, kann auch gleichzeitig durch Staat, Krankenversicherung oder Supermarkt für mutmaßliche Sünden abgestraft werden. So drohen Übergewichtigen der amtliche Fettentzug, Vielfahrern erhöhte Versicherungsprämien und Naschkatzen höhere Krankenversicherungsprämien.

Bargeldloser Zahlungsverkehr behindert auch Tourismus und Einwanderung.

Womit sollen Touristen aus Nicht-EU-Ländern, Asien oder anderswo künftig bezahlen? Wird Kreditkartenzwang eingeführt? Diese Frage sei auch für Asylbewerber und Einwanderer erlaubt. Solange sie kein Konto in Deutschland haben sind sie auf staatliche Zuwendungen angewiesen.

Zudem wird außerhalb unseres westlichen Fleckens auf unserem Globus auch künftig in den meisten Ländern mit Bargeld gezahlt. An Wechselstuben auf ausländischen Bahnhöfen und Flughäfen werden Besucher weiterhin Bargeld gegen Bargeld tauschen müssen. Die meisten Länder wären dann für Reisende aus Euro-Zone und USA tabu, was eine massive Einschränkung der Reisefreiheit bedeuten würde.

Ohne Bargeld gibt’s kein Trinkgeld.

Bei vielen Service- und Dienstleistungen sind Trinkgelder ein fester Bestandteil des Gehalts. Das betrifft sowohl Hotels und Gasstätten als auch Friseur und andere Berufe. Diese Berufsgruppen würden ohne Bargeld sofort unter die Armutsgrenze fallen und wären auf staatliche Hilfen angewiesen. Denn Trinkgelder werden in Deutschland anders als in den USA direkt in die Hand gegeben und nicht mit der Rechnung abkassiert.

Bargeldloser Zahlungsverkehr macht lebensbedrohlich abhängig von Bank, Kreditkarte und Smartphone.

Heutzutage noch kann sicher jeder an einem beliebigen Automaten Bargeld ziehen, es bei seiner Bank abheben und hat die Wahl, ob er Supermarkt mit Karte oder bar zahlt. Ginge es nach Bofinger und anderen Bargeldgegnern, wäre künftig ohne Bankkonto, Bankkarte, Kreditkarte und Smartphone kein Leben in Deutschland mehr möglich.

Wäre das elektronische Zahlungsmittel beschädigt, verloren oder gestohlen, kann der Betroffene künftig nicht mehr mal eben bei seiner Bank neues Geld abheben oder seine Verwandten, Nachbarn und Kollegen im Hilfe bitten, um den Engpass zu überbrücken. Er müsste künftig 14 Tage auf seine neue Bankkarte oder Kreditkarte warten, bevor er sich wieder am Leben beteiligen kann, wenn er es dann noch kann.

Elektronischer Zahlungsverkehr spielt Hackern, Räubern und Dieben in die Hände.

Bargeldloser Zahlungsverkehr bleibt unsicher. Handys und Computer werden gehackt, Bankkarten heimlich ausgelesen und sogar ganze Identitäten werden geklaut. Je mehr Kreditkarten und Smartphones in der Öffentlichkeit beim Bezahlen eingesetzt werden und dabei sogar durch mehrere Hände gehen, umso mehr höher ist das Risiko, dass Daten und Guthaben in falsche Hände gelangen.

Adé Taschengeld und Omas Sparbüchse

Vielleicht bin ich ja altmodisch. Früher sagte meine Oma immer zu mir, dass sie in ihrer Sparbüchse für mich spart und wenn ich sie besuchen komme, gibt sie mir Taschengeld. Das wird es so für künftige Enkel nicht mehr geben. Denn ohne Bargeld, keine Sparbüchse und ohne Sparbüchse kein Taschengeld.
Kinder und Jugendliche bleiben ausgeschlossen und lernen nicht mehr mit Geld umzugehen.

Bislang konnten Eltern ihre Kleinen mit Taschengeld in bar oder einem Taschengeldkonto an den Umgang mit Geld gewöhnen. Wollen auch unsere Jüngsten künftig bargeldlos zahlen, benötigen sie ein Girokonto, das auch für das elektronische Lastschriftverfahren geeignet ist. Das gibt es jedoch erst bei voller Geschäftsfähigkeit ab einem Alter von 18 Jahren.

Vor allem Kindern und Jugendlichen droht die Schuldenfalle.

Das Schöne am Bargeld ist, das es gut zu portionieren geht. Man kann sich für den laufenden Monat einen festen Betrag von der Bank holen und damit wirtschaften ohne sein Konto anzutasten. Dagegen wird bei bargeldlosem Zahlungsverkehr einerseits das Geldausgeben sehr erleichtert und andererseits die Haushaltskontrolle massiv erschwert. Das hat dramatische Folgen im Konsumalltag. Menschen lassen sich zu Käufen verführen und belasten ihr Konto, denn sie müssen ja ihren gesamten Geldbestand immer bei sich tragen.

Eine besondere Risikogruppe sind dabei Kinder und Jugendliche, die im Umgang mit Geld noch nicht gefestigt sind. Gemäß Schuldner-Atlas der Creditreform sind in Deutschland bereits knapp 200 000 Jugendliche unter einem Alter von 20 Jahren verschuldet und zahlungsunfähig. Offiziell hat mindestens jeder zehnte Jugendliche im Alter zwischen 13 und 17 Jahren ein Schuldenproblem.

Während Jugendgirokonten und Taschengeldkonten nur auf Guthabenbasis geführt werden, bei denen also eine Überziehung nicht möglich ist, kann ein Girokonto im elektronischen Lastschriftverfahren sehr wohl überzogen werden. Das könnte schnell in der berühmten Schuldenfalle enden mit dramatischen Konsequenzen für das weitere Leben.

Bargeldverbot fördert Schwarzmarkt und Kriminalität.

Was passiert, wenn eine Währung marode ist und die Menschen ihren Glauben an das Geld verlieren, haben wir während der Weltwirtschaftskrise und nach dem Krieg gesehen. Der Schwarzmarkt boomte. Es wurde mit Zigaretten, Schnaps und anderen Waren gehandelt.

Das wird wieder geschehen, würde Bargeld abgeschafft. Die Menschen suchen sich dann alternative Zahlungsmittel und zahlen für übliche kleine Gefälligkeiten mit dem, was dann eben gerade gebraucht wird. Nur können Zahlungsmittel wie Zigaretten, Alkohol oder Gold nicht kontrolliert werden.

Eine Hyperinflation wäre die direkte Folge der Bargeldabschaffung.

Denn sobald Waren wieder zum Zahlungsmittel würden, könnte sie faktisch jeder produzieren und in den Umlauf bringen. Den Markt würden dann nicht mehr die Zentralbanken kontrollieren, sondern Fabrikanten und Großbauern mit den größten Produktionskapazitäten.

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