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Zeitmanagement: Wie google ich am schnellsten?

So gestalten Sie Ihre Google-Suche effizient:

Geht es Ihnen ebenso? Sie lesen im Forum die Frage eines Nutzers und weil Sie die Antwort kennen, tippen Sie auch gleich los. Weil Ihnen zur erschöpfenden Auskunft eine Kleinigkeit fehlt, nutzen sie die Google-Suche, um Ihre Antwort fachlich wasserdicht zu machen. Ein Blick auf die Uhr beweist, Sie haben mindestens eine halbe Stunde für jemanden umsonst gearbeitet, den Sie gar nicht kennen.

Aber dachten Sie auch schon mal daran, diesen Trick der Fragesteller für sich selbst zu nutzen?

Sie sollten es aber! Denn eine Frage ist innerhalb weniger Sekunden gestellt. Eine Antwort mit investigativer Recherche per Google-Suche kann sich aber gut über eine halbe Stunde hinziehen.

Und so geht’s:

  1. Falls Sie nicht bereits Mitglied eines Forums im Internet sind, suchen Sie sich eines, dessen Thema zu Ihnen passt und das möglichst viele Mitglieder hat. Je mehr Nutzer desto besser.
  2. Sie melden sich an und stellen sich kurz vor.
  3. Da das Hauptthema auch Ihre Interessen trifft, können Sie, wenn Sie wollen, auch schon mal die eine oder andere Frage eines Mitforisten beantworten. Das kostet nicht viel Zeit, denn Sie wissen ja einiges darüber. Das macht Eindruck, baut Vertrauen auf und schafft Wohlwollen, das Sie für Ihre künftigen Fragen nutzen können. Sie müssen aber nicht so vorgehen.
  4. Sie können auch gleich loslegen und die anderen in die Spur schicken, indem Sie bereits in Ihrem Vorstellungsthread wohldosiert die ersten Fragen platzieren. (Aber stellen Sie am besten voran, dass erstens die Forum-Suche nicht so richtig funktioniert und dass Sie zweitens bei Google nicht fündig wurden.)
  5. Nun widmen Sie sich anderen Dingen, während Ihre Mitforisten fleißig in die Tasten greifen, die Google-Suche quälen, in Ihrem Auftrag Informationen, Bilder und Videos zusammentragen und die Antworten nur so purzeln.
    Vergessen Sie nicht, sich anschließend nett zu bedanken. Das gehört zum guten Ton und bietet auch gleich die Gelegenheit den einen oder anderen Punkt noch einmal nachzufragen.

Sind Sie fair, dann führen Sie dieses Frage-und-Antwort-Spiel als ein Geben und Nehmen fort. Sie geben Infos zu den Dingen, die Sie kennen und zapfen im Gegenzug die Hilfsbereitschaft Ihrer Mitmenschen an.

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So lesen Sie ein Buch in nur 5 Minuten:

Geht es Ihnen ebenso? Sie müssen sich über ein Thema informieren, haben aber kein Interesse und Ihr inneres Ich liefert hundert Argumente, warum das gerade jetzt nicht geht.

Oder Sie interessieren sich für ein Buch. Sie sind sich aber unschlüssig, ob sie es kaufen sollten.

Dann lassen Sie doch andere das Buch für sich lesen und den Inhalt kurz und knapp erzählen.

Geht nicht? Macht niemand? Zu teuer? Geht doch und sogar zum Nulltarif!

Und so lassen Sie das Buch für sich lesen und dessen Inhalt wiedergeben:

Dank des Internets, der Kommentare und Rezensionen, des Geltungs- und Mitteilungsbedürfnisses des Menschen finden Sie in Online-Shops, wie zum Beispiel Amazon, zu Hauf teilweise sehr detaillierte inhaltlichen Zusammenfassungen, die Sie kostenlos für Ihre Zwecke nutzen können.

Sie müssen sie nur lesen und oft gelangen mit wenigen Mausklicks an alle Informationen, die Sie benötigen.

Und so geht’s:

  1. Sie rufen den Online-Shop Ihres Vertrauens auf, nutzen die Google-Suche oder surfen zu einem Bewertungsportal.
  2. Sie rufen die Produkt-Seite des Buches auf.
  3. Sie überspringen Cover, Klappentext, Preisangabe und Kauf-Button und scrollen gleich zu den Rezensionen.
  4. Hier konzentrieren Sie sich auf die umfangreicheren Texte.
  5. Binnen weniger Mausklicks sollten Sie jetzt einen Überblick des Buchinhalts bekommen.

So einfach können Sie das Mitteilungsbedürfnis anderer Menschen für sich nutzen.

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In der ARD-alpha-Sendung “TTIP: Die Freihandelslüge?” hat Foodwatch-Gründer und Autor, Thilo Bode, die Argumente der Befürworter des US-Freihandelsabkommens regelrecht zerlegt.

Demnach würden sogar wohlwollende Studien das Argument von Wachstum und neuen Arbeitsplätzen in Europa nicht bestätigen. Auch die EU-Kommission soll im März die Verwendung von zu optimistischen Zahlen eingestanden haben, schreibt der Freitag.

Die CDU allerdings trommelt weiter pro TTIP und erklärt in diesem Video unter anderem,

wie der deutsche Mittelstand unter unterschiedlichen Standards leide, denn verschiedene Blinker-Farben in den USA und in Europa würden der Automobilindustrie … Moment mal! Seit wann gehören die großen Automobilkonzerne zum Mittelstand?

Und weshalb braucht man überhaupt einen Vertrag zwischen Staaten, wo doch Standards und Normen sowieso von der International Organization for Standardization (ISO) erarbeitet werden? Einer Organisation, in der fast alle Länder der Erde vertreten sind.

Auch das nächste Argument, TTIP würde Arbeitsplätze schaffen, bleibt ebenso eine bloße Behauptung wie das, wir könnten durch Beteiligung an TTIP die Zukunft mitgestalten. Mitgestalten? Bei einem Geheimabkommen?

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Der russische Biker-Club “Nachtwölfe” hat auf seiner Friedensfahrt durch Europa nach Berlin anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges der Roten Armee über den deutschen Faschismus und Militarismus die Grenze der Europäischen Union passiert.

Nachdem die polnische Regierung den Nachwölfen zunächst die Einreise verweigerte, reisten die Biker über Weißrussland und die Slowakei nach Ungarn. Dort wollen sie auf dem Kerepesi Friedhof den Veteranen des Zweiten Weltkrieges gedenken, wie RT Deutsch berichtet.

Die Friedensfahrt soll am 09. Mai in Berlin enden. USA, EU und die deutsche Bundesregierung wollen die Gedenkfahrt der russischen Biker, die der Ehrung der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Sowjetsoldaten dient, unbedingt verhindern.

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Auch die Buchhändler machen jetzt Front gegen das US-Freihandelsabkommen TTIP. Sie befürchten den Ruin des stationären Buchhandels mit dramatischen Folgen:

“Die US-Digitalwirtschaft will einen Preiskampf gegen den stationären Handel. Sie will Preise und Konditionen selbst bestimmen und ihre monopolartige Marktmacht festigen. Das ruiniert den Buchhandel vor Ort und im Ergebnis die Qualität und Vielfalt des kulturellen Angebots in Deutschland.”,

so der Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins Alexander Skipis zum Thema TTIP.

Am 07. Mai 2015 startet daher der Börsenverein eine Anti-TTIP-Aktion, wie Buchreport meldet. Auf der Website buchhandel-statt-freihandel.de können alle Verlage, Bundhandlungen und Kunden ihr persönliches Bekenntnis abgeben. Zudem sollen auf der Seite Informationen zu TTIP gebündelt werden.

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Die Chefvolkswirtin der Landesbank Hessen-Thüringen Gertraud R. Traud trommelt in ihrer Welt-Kolumne für das umstrittene US-Freihandelabkommen und rechnet auch gleich mit uns Deutschen ab.

Ich meine, eine polemische und wertlose Argumentation ohne Substanz, ohne belastbare Zahlen und Fakten.

Was meint Ihr dazu?

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Das Außenministerium verweigert dem russischen Biker-Club “Nachtwölfe” die Einreise nach Deutschland und die Ehrung der im Zweiten Weltkrieg gefallenen Sowjetsoldaten. Als Grund dient die Zustimmung zur Sezession der Halbinsel Krim.

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Der Leopard 2 der Bundeswehr zählt zu den weltbesten Kampfpanzern. Gegen die russischen T-80 und T-90 hätte der deutsche trotzdem keine Chance, wie das Magazin Sputnik unter Bezug auf Welt-Author Thorsten Jungholt schreibt.

Die Munition sei veraltet. Der Leopard 2 wurde in den 70er Jahren entwickelt. Zwar waren in den letzten Jahrzehnten Bewaffnung und Panzerung immer wieder nachgebessert worden. Aber gegen moderne Gegner wie die russischen T-80 und T-90 gewinnt er trotzdem kein Land.

Im Vergleich:

Der Leopard 2 besitzt lediglich eine 120-mm-Kanone bei der Wolframcarbid-Geschosse gegen Panzerungen zum Einsatz kommen. Die aber produzieren nicht genügend kinetische Energie, um der modernen russischen Panzerung schaden zu können.

Dagegen sind die russischen Modelle mit einer 125-mm-Glattrohr-Kanone ausgerüstet, die sowohl panzerbrechende Geschosse mit hoher kinetischer Energie als auch Panzer-Abwehr-Lenkraketen abfeuern kann.

Im Zuge der Bundeswehrreform wurde die Zahl der Leopard-2-Panzer auf nur 225 Stück reduziert. Infolge der Ukraine-Krise wurden die NATO-Streitkräfte jedoch in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt. Dadurch muss Verteidigungsministerin von der Leyen 100 bereits ausgemusterte Leopard-Panzer wieder in den Truppendienst zurückholen.

Die Kampfkraft der Bundeswehr wird dadurch jedoch nicht gestärkt.

“Ohne durchschlagskräftige Munition ist diese Maßnahme militärisch sinnlos”,

meint der ehemalige Leiter des Planungsstabes Hans Rühle.

Auch eine Modernisierung der Wolfram-Carbid-Munition würde nichts bringen, weil die nur vom Leopard 2 A7 genutzt werden könnte. Davon gäbe es aber in der Bundeswehr nur 20 Stück.

Inzwischen soll Russland an der Modernisierung seiner Panzer arbeiten, glaubt die Welt zu wissen. Demnach sei die Panzerung des T-90 verbessert worden. Was der neue T-14 “Armata” kann, ist derzeit im Westen unbekannt. Der Panzer wird am 09. Mai zum 70. Jahrestages des Sieges der Roten Armee über den deutschen Faschismus und Militarismus erstmals bei einer Truppenparade über den Roten Platz rollen.

Ob sich die Paranoia des Westens bestätigt, ist ungewiss. Sicher ist jedoch, dass im Zuge der Ukraine-Krise der Militarismus im Westen Morgenluft wittert. Da kommt jede vermeintliche Bedrohung gerade recht und sei sie noch so gering.

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Trickreich versuchen schwarze Schafe unter den Arbeitgebern ihre Kosten auf Bewerber abzuwälzen. Hier die goldenen Regeln zur Vermeidung finanzieller Schäden im Bewerbungsprozess:

1. Auf schriftliche Bewerbungen sollte der Kandidat verzichten.

Sie sind ineffizient, langwierig, teuer und umweltschädlich. Jeder Personalsachbearbeiter oder Firmen-Chef hat eine E-Mail-Adresse und kann Bewerbungen empfangen, lesen und beantworten.

2. Auch auf Online-Bewerbungen auf nur eine einzelne Stelle sollte der Bewerber verzichten.

Einzelne Online-Bewerbungen sind zeitaufwändig und stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. In der Regel wendet der Bewerber mehrere Stunden seiner kostbaren Zeit für das Ausfüllen diverser Online-Formulare auf, während der Personalsachbearbeiter die Absage dann nur mit einem Mausklick versendet. Erst wenn mehrere Bewerbungen über ein Online-Portal eines Unternehmens erfolgen sollen, reduziert sich der Zeitaufwand pro Bewerbung.

Bewerber werden zudem nicht vom Steuerzahler bezahlt, um den Firmen ihre Datenbanken zu pflegen.

3. Termine für Telefoninterviews und Vorstellungsgespräche sind durch das interessierte Unternehmen mindestens 10 Werktage im Voraus anzukündigen und zu vereinbaren. Die Einladung muss schriftlich oder per E-Mail erfolgen.

Bewerber verhandeln mit vielen potenziellen Arbeitgebern. Vorstellungsgespräche sind zu planen, Reisen zu organisieren und zu finanzieren. Auch muss sich der Bewerber vor jeder Reise seine Ortsabwesenheit von der Arbeitsagentur genehmigen lassen oder Urlaub beim aktuellen Arbeitgeber einreichen.

4. Kosten des Auswahlverfahrens trägt das einladende Unternehmen.

Bewerber sind keine Banken oder Unternehmer. Wer einen Kandidaten einlädt oder von Ort A nach Ort B schickt, soll auch die Kosten tragen. So sieht es der Gesetzgeber vor. Arbeitgeber oder Steuerzahler gehen daher in Vorleistung.

5. Das Gehalt ist am Monatsersten im Voraus fällig.

Auch Mitarbeiter sind keine Banken oder Unternehmer. Wer pendelt oder sogar außerhalb des Tagespendelbereichs eine Arbeit aufnimmt, hat hohe Kosten für Zweitwohnung, Zimmer, Heimfahrten und Verpflegung. Welcher Bewerber kann aus der Arbeitslosigkeit oder gar aus Hartz-IV heraus für vier Wochen oder länger diese Beträge vorschießen?

Potenzielle Mitarbeiter sind daher durch den Arbeitgeber so zu stellen, dass sie sich nicht über ihre Finanzen Gedanken machen müssen sondern nur über ihre Aufgaben.

6. Ein Vertragsangebot ist nur gültig mit allen relevanten Anlagen.

Dazu gehören Tarifvertrag, innerbetriebliche Regelungen, Gehaltsentwicklung, Boni etc. und auch welche Kosten für Unterkunft, Heimfahrten und Dienstreisen übernommen werden.

7. Anrufe auf dem Privathandy werden nicht nach Feierabend entgegen genommen, auch nicht im Bewerbungsprozess.

Will der künftige Chef mit seinem potenziellen Mitarbeiter telefonieren, kann er das während der regulären Arbeitszeit tun. Bei einer Einstellungsfrist von sechs Monaten kommt es auf einen Tag nun wirklich nicht an.

8. Arbeits- und Arbeitsschutzbekleidung sind vom Arbeitgeber auf eigene Kosten zu stellen – auch in der Probezeit.

Denn die Einstellung eines Mitarbeiters ist eine Firmen-Investition und keine private Kaffeefahrt.

Was meint Ihr? Welche goldenen Regeln habt Ihr Euch für den Umgang mit übereifrigen Personaldienstleistern und Chefs aufgestellt?

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Die Fotografin Olga Baranzewa protestiert mit diesem besonderen Fotoshooting gegen die Jagd und will die Harmonie zwischen Mensch und Tier zeigen, schreibt Sputnik.

Der 18-jährige Braunbär Stepan scheint sich im russischen Winterwald bei Moskau mit den beiden nur leichtbekleideten Models Maria Sidorowa und Lidia Fetisowa köstlich zu amüsieren.

Auf YouTube wurde das Video bereits eine halbe Million Mal angeklickt.

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Deutschland schrumpft sich gesund. Bis 2060 verlieren wir 13 Millionen Einwohner, meldet die Welt. Gute Aussichten für den Arbeitsmarkt also?

Können unsere Fachkräfte also künftig wieder mit besseren Chancen am Arbeitsmarkt rechnen?

Denn derzeit bekommt hierzulande ein Maschinenbauingenieur mit Uni-Abschluss und einem Noten-durchschnitt von 1,7 ja noch nicht einmal einen 450-Euro-Mini-Job!

Gründe für die positiven Aussichten am deutschen Arbeitsmarkt sind die Überalterung der Bevölkerung einerseits. Andererseits funktioniert im “Einwanderungsland” Deutschland die Einwanderung wohl doch nicht so gut.

Aber zuerst müssen wir wohl noch durch ein Tal der Tränen, glaubt man den Statistikern. Denn erst ab dem Jahre 2023 soll die Einwohnerzahl sinken.

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Die erdrückende Mehrheit der Deutschen ist gegen das Freihandelsabkommen zwischen USA und Europäischer Union.

Das ergab die Umfrage des ZDF-Magahzins WISO:

“Die USA und Europa verhandeln über ein Freihandelsabkommen. Wie stehen Sie zu TTIP?”.

Demnach halten 92 Prozent aller Deutschen TTIP für schlecht für Deutschland.

Nur sieben Prozent glauben, dass TTIP gut für Deutschland sei.

Gerade einem Prozent der Bundesbürger ist das Thema egal.

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Die deutschen Exporte ins befreundete Russland sind um mehr als ein Drittel eingebrochen, wie die Welt bereits am 24.03.2015 meldete.

Demnach gingen die deutschen Ausfuhren nach Russland im Januar um 35,1 Prozent zurück.

Grund dafür sind die hysterischen Sanktionen gegen Russland durch die Europäische Union im Auftrage der USA.

Wofür Russland überhaupt sanktioniert wird? Bislang konnten weder Washington noch Brüssel für ihre Vorwürfe harten Beweise vorlegen.

Fakt ist aber, dass diese völkerrechtswidrigen Sanktionen nicht Russland sondern in erster Linie Deutschland schaden.

So berichtete der MDR schon im März dieses Jahres, dass der ostdeutsche Maschinenbauer VAKOMA Production GmbH durch die Sanktionen Insolvenz anmelden musste. Das Magdeburger Traditionsunternehmen wurde 1869 gegründet und lieferte Antriebe für Zementöfen, Mühlen und Turbokmpressoren nach Russland. Durch den vom Westen systematisch betriebenen Rubelzerfall, brachen auch für VAKOMA zahlreiche Aufträge weg. Wie es für die 45 Mitarbeiter jetzt weitergeht, ist noch unklar.

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Der BUND Thüringen warnte am Sonntag auf einer Jubiläumsveranstaltung in der Erfurter Fachhochschule:

“Diese Erde hat nur begrenzte Rohstoffe und man will uns mit dem Argument weiteren Wachstums die Katze im Sack verkaufen. Was wirklich drin steckt sind aber Demokratie-Abbau, Beschneidung der Bürgerbeteiligung und Deregulierung auf Kosten von Umwelt, Verbraucherschutz und Kultur.”

Deshalb forderte der Umweltverband die Landesregierung auf, sich gegen die Freihandelsabkommen TTIP (USA-EU) und CETA (Kanada-EU) einzusetzen.

Weitere Kritikpunkte vom BUND und anderen Verbänden sind die geheimen Verhandlungen unter Ausschluss der Öffentlichkeit, der unverhohlene Druck seitens der Wirtschaft und der drohenden Paralleljustiz, dem Recht der Konzerne, Staaten künftig vor internationalen Schiedsgerichten verklagen zu dürfen.

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Vernünftige Gründe für die Gleichschaltung von EU und USA gibt es nicht. Das wissen auch die Genossen in der SPD. Und so wird deren Pro-TTIP-Argumentation immer schräger:

Laut TTIP-Befürworter Karl Schick auf einer SPD-Veranstaltung in Biberach sollen sich in einer Internetumfrage 1,7 Millionen Menschen gegen das US-Freihandelsabkommen entschieden haben, aber nur 30 hätten die geheimen Dokumente gelesen, schreibt schwäbische.de.

Zynischer geht’s wohl kaum! Vielleicht hätten die Funktionäre in Brüssel für mehr Transparenz sorgen sollen? Denn welcher vernünftige Kaufmann unterschreibt schon einen ungelesenen Vertrag?

Weiter würden “lediglich in Deutschland, Österreich und Luxemburg” die Menschen das Freihandelsabkommen eher kritisch sehen, während in anderen europäischen Ländern TTIP positiv gesehen würde.

Auch frech! Denn in den am stärksten gefährdeten südlichen EU-Ländern wird TTIP durch Regierungen und Medien nicht thematisiert. Die Menschen dort wissen einfach nicht, was USA und EU im Geheimen verhandeln.

Auch gäbe es schon lange weltweite Bemühungen, den Freihandel zu intensivieren, weil freier Warenaustausch allgemeinen Wohlstand generieren würde.

Was herauskommt, wenn eine schwächere Volkswirtschaft mit einer der weltweit stärksten Wirtschaftsmächte gleichgeschaltet wird, haben wir bei der deutschen Einheit gesehen. Über Nacht dem kapitalistischen Wettbewerb schutzlos ausgesetzt, brach DDR-Wirtschaft zusammen, verloren Millionen Menschen ihre Jobs und ihre Existenz. Die neuen Bundesländer haben sich selbst nach mehr als einem Vierteljahrhundert noch nicht von dieser Katastrophe erholt.

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