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und jetzt gehe es nicht mehr um eine Föderalisierung sondern um die Unabhängigkeit Noworossijas.

Ein sehenswertes Video mit deutschen Untertiteln von der teilweise emotionalen Pressekonferenz vom 24. August 2014 mit dem Ministerpräsidenten der Volksrepublik Donezk, Alexander Sachartschenko:

Alexander Sachartschenko erklärte auf dieser Pressekonferenz unter anderem die Struktur der aus den Volksmilizen hervorgegangenen Armee von Noworossija und die Ziele des Befreiungskrieges. Dabei ging er auch auf den von der ukrainischen Übergangsregierung verbreiteten Mythos ein, dass sich reguläre russische Soldaten am Kampf gegen die marodierenden Eindringlinge (ukrainische Armee und Nationalgarde) beteiligen würden. Sachartschenko sprach zudem über die breite internationale Unterstützung durch Freiwillige. Auch skizzierte er die beteiligten Einheiten des Gegners und wie Kiew die hohen Verluste verschleiert.

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Der Westen starrt derzeit auf ISIS wie ein Kaninchen auf die Schlange. Dabei sitzt der gefährlichere Feind des Weltfriedens in Kiew.

Es ist offensichtlich: Die ukrainische Übergangsregierung wird nicht müde, uns Russland als Aggressor verkaufen zu wollen. Und die Ostukraine, in der Regierungstruppen und Nationalgarde unvorstellbare Gräueltaten gegen die dortige Zivilbevölkerung verüben, ist nur zwei Flugstunden von uns entfernt.

Seit Monaten vermeldet die Übergangsregierung unter dem selbsternannten Ministerpräsidenten Jazenjuk irgendwelche Hiobsbotschaften über russische Aggressionen, die sich dann regelmäßig als Enten entpuppen.

Die Krim sei von Russland annektiert worden, obwohl die Ukraine nach Zerfall der Sowjetunion die russische Halbinsel samt ihren russischen Bewohnern einfach für sich behielt und somit klar das Völkerrecht brach.

Dann der Abschuss der malaysischen Boeing 777 über dem Donbass. Keine Untersuchung, keine Funkprotokolle, keine Cockpit-Gespräche und keine Flugdaten. Auch die bohrenden Fragen des russischen Verteidigungsministeriums wurden unter den Tisch gewischt. Ein handfesteres Schuldeingeständnis für diese Provokation kann Kiew kaum liefern.

Als nächstes das ominöse Loch im ukrainischen Grenzzaun, durch das eine russische Militärkolonne gefahren sei. Keine Fotos, obwohl britische Journalisten und Fotografen als Augenzeugen vor Ort gewesen sein wollen. Auch für die heldenhafte Zerstörung dieser Kolonne durch die ukrainische Armee kann Präsident Poroschenko keine Beweise liefern. Nichts!

Der humanitäre Hilfskonvoi aus Russland sollte ebenso als Kriegsgrund der NATO schmackhaft gemacht werden. 280 halbleere Lastzüge. Was hatten die wohl zu verbergen? Getreide, Milch, Decken und Stromgeneratoren für Krankenhäuser wie sich bei der Überprüfung durch ukrainische Zollbeamte herausstellte.

Eine Gruppe russischer Grenzsoldaten sei als nächstes festgenommen worden. Auf ukrainischem Gebiet. Sicher die Vorhut der russischen Expeditionsstreitkräfte. Warum hat man die “Kriegsgefangenen” dann wieder freigelassen? Später stellte sich heraus, dass solche Irrtümer an der russisch-ukrainischen Grenze keine Seltenheit sind. Auch ukrainische Grenzsoldaten verlaufen sich mal nach Russland.

Jetzt endlich eine mutmaßliche Erklärung von den Volksmilizen selber, dass russische Soldaten an der Seite der Befreiungsarmee kämpfen würden. Was Kiew sofort lauthals als russische Invasion auslegte. Und? An der Seite der Volksmilizen kämpfen unstrittig Franzosen, Spanier, Italiener und Deutsche. Soll die NATO jetzt sich selbst den Krieg erklären?

Begleitet wird diese ganze Schwindelei mit der Forderung an die USA, die Ukraine als Hauptverbündeten einzustufen. Als Hauptverbündeten? Gar nicht auszudenken, was diese Kriegstreiber in Kiew anrichten könnten, wenn die USA ihrer Bitte entsprechen würden.

Nur der Besonnenheit Präsident Putins ist es bisher zu verdanken, dass es noch zu keiner Eskalation kam. Denn während uns Kiew eine Ente nach der anderen auftischt, nimmt die ukrainische Armee ganz real russische Grenzdörfer mit ihrer Artillerie unter Feuer und tötet russische Männer, Frauen und Kinder, um zu provozieren. Hätte Russland da nicht längst das Recht, diesen Provokateuren in Kiew Einhalt zu gebieten?

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Wenn die Babyboomer aufgrund von Altersdiskriminierung jetzt nicht für ihren Lebensabend vorsorgen können, dann wird spätestens in 15 Jahren unser Sozialsystem in Deutschland explodieren.

Bevölkerungsentwicklung Deutschland

Babyboomer: Dieser Sozial-Tsunami kommt in den nächsten Jahren auf uns zu. – Grafik: Bevölkerungsentwicklung in Deutschland / Stefan Silies – Statistisches Bundesamt

Bereits heute leben in Deutschland 20 Millionen Rentner. In den kommenden Jahren gehen zusätzlich die sogenannten Babyboomer in Rente. Das sind die geburtenstarken Jahrgänge von 1955 bis 1969.

Die heute über 45-Jährigen werden jedoch durch die Generation Praktikum zuerst aus den Unternehmen entsorgt. Schon nach einem Jahr greift dann mit Hartz-IV die komplette Enteignung. Danke an SPD, Grüne, CDU/CSU und FDP!

Jedem Betroffen der das Alter von 60 Jahren erreicht, bleibt dann nur noch ein Vermögen von 54 000 Euro, davon 45 000 Euro durch Auszahlung einer Rentenversicherung. Das setzt aber voraus, dass er je die Möglichkeit hatte, soviel Vermögen anzusparen. Das perfide dabei ist, wer mit 50 Jahren arbeitslos wird, darf ja nur insgesamt 45 000 Euro an Vermögen haben. Zwar erhöht sich mit jedem Lebensjahr die Vermögensgrenze, aber wer spart aus Hartz-IV mal eben 9 000 Euro an? Weil es zudem für ALG2-Empfänger keine Rentenpunkte mehr gibt, entsteht eine doppelt so große Lücke in der Altersvorsorge.

Hinzu kommt, dass bei Auszahlung von einer Rentenversicherung, die nach 2005 abgeschlossen wurde, sowohl Steuern als auch Kranken- und Pflegeversicherung anfallen.

Und dann schlägt das niedrige Zinsniveau zu, so dass wohl niemand im Ernst daran glaubt, dann von seinem Vermögen leben zu können.

Naheliegend wäre daher, die Unternehmen dazu zu verdonnern, zunächst die Älteren und Erfahrenen zu beschäftigen, damit die entsprechend vorsorgen und Speck ansetzen können. Gehen die Älteren dann in Rente, rücken die Jüngeren nach.

Das heisst aber nicht nicht, dass die Jüngeren solange faul in der Sonne liegen sollen. Sie gehören derweil entweder auf die Schulbank, als Volontäre eingearbeitet oder als Selbständige zur Schaffung von Arbeitsplätzen gefördert.

Begleitend dazu sollten die sechs Billionen Euro Barguthaben der Deutschen so verteilt werden, dass wirklich jeder seinen Anteil von 73 000 Euro auf dem Konto hat, gegebenenfalls bis zum Erreichen des Rentenalters mit 60 Jahren gesperrt.

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Laut Armeesprecher Leonid Matjuchin seien bis zu 1000 russische T-90-Panzer vor dem Regierungsgebäude in Kiew vorgefahren. Es gebe bereits Parkplatzprobleme.

Oh, diesen Russen ist doch alles zuzutrauen. Grüne Mars-Männchen auf der Krim, Gas-Embargo im europäischen Winter, ganze Armeen Putins schleichen sich nachts durch ein frisches Loch im ukrainischen Grenzzaun und nun auch noch das: Hungrige T-90-Panzer in Kiew vor der Regierungskantine!

Will man den illegalen Machthabern in der Ukraine glauben, so drängeln wohl bis zu 1000 russische Kampfpanzer des Typs T-90 vor dem Eingang der Kiewer Regierungsküche. Wie die dahin gekommen sind, ist zunächst unklar.

Die offizielle Vermutung in ukrainischen Regierungskreisen: Weil die russische Lebensmittelbehörde vor ein paar Tagen vier McDonald’s-Filialen in Moskau schliessen musste, hat sich die Verpflegungssituation der russischen Streitkräfte massiv verschärft.

Daher beschlossen wohl die Panzertruppen des Moskauer Militärbezirks ganz spontan, sich in die Kantine der jüngsten NATO-Eroberung in Osteuropa einzuladen, heisst es.

Die Kiewer Übergangsregierung will nach eigenen Angaben, die hungrigen Panzerbesatzungen reichlich bewirten in der Hoffnung, dass die Ausflügler vom Sturm auf das kalte Buffet absehen und wieder friedlich abziehen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel verschärfte nach diesem Vorfall erneut den Ton gegenüber Russland und erinnerte Präsident Putin daran, dass die NATO noch immer ein ernsthaftes Militärbündnis sei und keine Fastfood-Kette für die russische Armee.

NATO-Sprecher Anders Fogh Rasmussen verurteilte den in der Militärgeschichte beispiellosen Mundraub als einen “von langer Hand geplanten Überfall auf Poroschenkos Speisekammer” und forderte die massive Aufrüstung aller Kantinenbesatzungen Osteuropas mit Gulaschkanonen und Granatäpfeln.

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Wahnsinniges Glück im Unglück hatte ein neunjähriges Mädchen auf der Schießanlage “Bullets and Burgers” bei Las Vegas.

“Schießlehrer” Charles Vacca (39) wies die Neunjährige an einer israelischen Uzi ein. Nach nur einem Schuss Einzelfeuer stellt der Ex-US-Soldat die Waffe auf Dauerfeuer. Damit war das Mädchen jedoch überfordert und verriss, so dass Vacca in den Kopf getroffen wurde. Das Video zeigt, wie viel Glück das Mädchen selber hatte und nur um wenige Zentimeter dem Tod entging. Vacca verstarb im Krankenhaus.

Uzi-Unfälle mit Minderjährigen sind keine Seltenheit. Im Jahre 2008 erschoss sich im US-Bundesstaat Massachussetts ein Achtjähriger, nachdem auch er den Rückstoß unterschätzt hatte und die Waffe verriss.

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Wieder brandaktuell: US-Geostratege Brzezinski über die Rollen von Europa, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, der Ukraine, Japan, China, Russland und Indien in der Geopolitik der USA.

In seinem Buch 1998 erschienenen Sachbuch “Die einzige Weltmacht – Amerikas Strategie der Vorherrschaft” analysiert Ex-US-Sicherheitsberater und graue Eminenz unter den Geostrategen Zbigniew Brzezinski die Regionen, Staaten und Bündnisse auf unserem Globus und skizziert ihre geopolitische Rolle im großen Schachspiel. Die ganz nüchterne Betrachtung von ökonomischen, politischen und historischen Faktoren bar jeder Ideologie macht Brzezinskis Buch nachdenklich und faszinierend zugleich. Der gebürtige Pole nimmt den Leser mit auf die Suche nach Strategien, mit denen die USA künftig ihre Vormacht behaupten könnten.

Auch die Familie von Brzezinski spielt in den USA eine einflussreiche Rolle wie diese fesselnde Video-Dokumentation zeigt:

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Mit dieser Militärparade wollte Präsident Poroschenko gestern die EU- und NATO-nahe Unabhängigkeit der Ukraine feiern. Doch Stunden zuvor begann die Gegenoffensive der Volksmilizen. In Odessa wurde daher die Militärparade trotz sonnigen 20°C wegen “schlechtem Wetter” abgesagt.

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Video-Beweis: Militärhubschrauber wurde “zweimal abgeschossen” – zunächst über Syrien und einige Monate später über der Ukraine.

Flunkern ohne Grenzen! Im Jahre 2013 bejubelten Rebellen in Syrien den Abschuss eines Militärhubschraubers der syrischen Armee. Das Video landete im Internet.

Am 29. Mai 2014 meldeten die NATO-Regionalmedien den Abschuss eines Hubschraubers über der Ostukraine. Dabei sollen 14 Soldaten umgekommen sein darunter ein General, behaupten die Machthaber in Kiew. Auf wundersame Weise stürzt der syrische Hubschrauber ein zweites Mal über der Ukraine ab, wie das Video enthüllt.

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Wie die drei Westalliierten, genauer gesagt Besatzer USA, Großbritannien und Frankreich dem nichtgewählten und provisorischen deutschen Bundestag das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland diktierten, erklärt DDR-Chef-Kommentator Karl-Eduard von Schnitzler in diesem Video:

Karl-Eduard von Schnitzler war über 41 Jahre lang als Journalist zunächst in der Sowjetischen Besatzungszone und später in der DDR tätig. In seiner Sendung der “Schwarze Kanal” enthüllte er montags für das Fernsehen der DDR mit brillanter Polemik die Propaganda von ARD und ZDF. 1969 wurde seine Sendung vom ZDF unter dem Titel “ZDF-Magazin” als Pendant kopiert.

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FAQ Hartz-IV: Fragen an ALG2-Empfänger

Habt Ihr einmal darüber nachgedacht, dass diejenigen, die Euch die Leistungen verweigern, das Zehnfache des Regelsatzes an Gehalt kassieren? Mit welchem Recht?

Habt Ihr einmal darüber nachgedacht, dass die Deutschen im Durchschnitt sechs Billionen Euro Cash auf ihren Konten horten? Schaut mal auf Eurem Konto nach, ob dort Euer Anteil in Höhe von 73 000 Euro liegt.

Habt Ihr einmal darüber nachgedacht, dass dieselben “Eliten”, die um den teuren Sozialstaat jammern, gerne Steuern hinterziehen, Subventionen einstreichen und den Staat plündern, während sie mit ihren schmutzigen Fingern auf Euch zeigen und Euch “Schmarotzer” schimpfen?

Mit welchem Recht klauen diese “Eliten” erst Eure Jobs, dann Eure Vermögen und zuletzt Eure Freiheit?

Ist Euch schon aufgefallen, dass weder Gewerkschaften noch Parteien Eure Interessen vertreten, ja nicht einmal die Linke, obwohl Ihr mehr als vier Millionen Bürger seid und 10 Prozent aller Erwerbsfähigen ausmacht?

Findet Ihr eine Gesellschaft gerecht, die nicht genug Arbeitsplätze schafft, aber den Opfern dieses Versagens die Schuld zuweist?

Und habt ihr einmal darüber nachgedacht, Euer Schicksal selbst in die Hand zu nehmen? Es wird niemand kommen, der für Euch kämpft. Keine Partei, keine Gewerkschaft, kein Politiker und keine BILD! Denn die kämpfen nur für Geld.

Habt Ihr Euch wirklich mit Eurem Schicksal abgefunden?

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and why German-speaking countries need RT News in German language.

“Dear RT News Team,

in this time of a terrible civil war in the Eastern Ukraine we see a lot of lies and disinformation published by western media. The people have to handle an aggressive campaign against the Russian President Vladimir Putin, Russia and Russian People since over one year. Many of us are shocked about such audacity by self-appointed so called “independent” private and state media in European countries.

Hence a lot of German-speaking people in Europe are interested in free and independent information about political, economic and cultural events around the world.

More than 150 Million German-speaking people live in Europe, thereof 100 Million native speakers. Therefore is German the most common language of our continent, if we believe Eurobarometer.

Moreover is Germany the economic strongest european country with a significant political and economic influence on the European Union. But Germany’s government guided by Chancellor Angela Merkel as well as the parliament parties CDU/CSU, SPD and the Green Party are conquered by interests of USA. How can such politicians free decide for interests of peaceful European people? How can voters decide without veritable information?

And last but not least the USA plans actually to expand its propaganda broadcaster Radio Free Europe / Radio Liberty to treat the entire Russian country from Baltiysk to Petropavlovsk-Kamchatsky.

In this situation it’s necessary to create an alternative offer of high quality information in German language by a professional and strong media company. It’s important to explain for all German-speaking people the Russian policy, economy and culture as part of Europe. RT.com is a worldwide popular Network with actually three global news channels in English, Spanish and Arabic. It’s time to add a fourth news channel in German.

God bless you!

Frank Kerkau”

Feel free to copy and share this letter with your friends. It’s time to fight for truth!

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Eine Analyse zu John Mearsheimers Publikation in Foreign Affairs: “Why the Ukraine Crisis is the West’s Fault – The Liberal Delusions That Provoked Putin”.

Seit einigen Tagen passiert in der Ukraine-Berichterstattung der deutschen NATO-Regionalmedien etwas Seltsames. Stück für Stück sickert ein wenig Wahrheit über die prekäre Lage der ukrainischen Armee im Donbass durch. So berichtete gestern die Tagesschau zur Hauptsendezeit über massive Probleme der ukrainischen Armee. Als Beispiel wurde ein Freiwilligen-Bataillon gezeigt, das gerade seine ruhigen Stellungen nördlich von Donezk geräumt hatte und sich auf die Verlegung in den hart umkämpften südlichen Raum vorbereitete. Es wurde von der Angst der Männer berichtet, von ihrer miserablen Ausrüstung und darüber, dass viele ihre Entpflichtungserklärung schrieben.

In dieser für “Präsident” Poroschenko prekären Situation erscheint der Artikel des US-Politwissenschaftlers John Mearsheimer in Foreign Affairs: “Why the Ukraine Crisis is the West’s Fault – The Liberal Delusions That Provoked Putin”

The Saker hat den für uns wichtigen Abschnitt zitiert und gefragt: “Der Beginn von Einsicht bei den US-Eliten?”

Zur besseren Übersicht stelle ich Mearsheimers Position an den Anfang meiner Überlegungen:

“Es gibt jedoch eine Lösung für die Krise in der Ukraine – obwohl sie erfordern würde, dass der Westen sein Herangehen an das Land fundamental neu durchdenkt. Die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten müssten ihren Plan der Verwestlichung der Ukraine aufgeben und statt dessen darauf hinarbeiten, es zu einem neutralen Buffer zwischen NATO und Russland zu machen, ähnlich wie Österreichs Position während des Kalten Krieges. Die westlichen Führer müssten anerkennen, dass die Ukraine für Putin so wichtig ist, dass sie kein antirussisches Regime dort unterstützen können. Das würde nicht bedeuten, dass eine zukünftige ukrainische Regierung prorussisch und anti-NATO sein müsste. Im Gegenteil, Ziel sollte eine souveräne Ukraine sein, die weder in russische noch ins westliche Lager fällt.

Um dieses Ziel zu erreichen, müssten die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten öffentlich ausschließen, dass die NATO in Georgien und die Ukraine expandiert. Der Westen müsste auch helfen, einen ökonomischen Rettungsplan für die Ukraine auf die Beine zu stellen, der gemeinsam von der EU, dem IWF, Russland und den Vereinigten Staaten finanziert wird. Ein Vorschlag, den Russland begrüßen dürfte, da es ein Interesse an einer prosperierenden und stabilen Ukraine an seiner westlichen Flanke hat. Und der Westen muss seine social engineering Anstrengungen deutlich begrenzen. Es ist Zeit, die westliche Unterstützung für eine weitere Orange Revolution zu beenden. Die Führer der USA und Europas sollten allerdings der Ukraine zureden, Minderheitenrechte zu respektieren, insbesondere die Sprachrechte seiner Russischsprechenden.

Einige könnten sagen, dass die Änderung der Politik gegenüber der Ukraine zu einem so späten Zeitpunkt die Kredibilität der USA in der Welt ernsthaft beschädigen könnte. Es würde zweifellos gewisse Kosten geben, aber die Kosten, eine törichte Strategie fortzusetzen wären deutlich höher. Weiterhin würden andere Länder vermutlich einen Staat respektieren, der aus seinen Fehlern lernt und letztendlich ein Politik entwickelt die die vorhandenen Probleme effektiv löst. Diese Option ist für die Vereinigten Staaten eindeutig offen.”

Der Lösungsansatz Mearsheimers für die Ukraine klingt zunächst vernünftig und wünschenswert. Aus folgenden Gründen halte ich ihn jedoch langfristig für naiv und unrealistisch.

Die USA und NATO haben gemeinsam mit ihren willfährigen Wirbellosen in der Europäischen Union ihre Osterweiterung bereits bis an die nördlichen und südlichen Grenzen Russlands vorangetrieben. Die NATO steht sowohl im Baltikum als auch perspektivisch in Georgien. Fällt die Ukraine an den Westen, wäre das sowohl aus wirtschaftlicher, militärischer und geopolitischer Sicht ein Riesengewinn.

Ökonomie

45 Millionen Menschen in der Ukraine sind ein riesiger Absatzmarkt. Dazu kommen Rohstoffe wie Öl, Gas, Eisenerz und Kohle sowie das industrielle Potenzial im Donbass. Der Westen würde mit der Ukraine den Energiefluss von Russland nach Europa und ukrainische Exporte nach Russland kontrollieren, darunter wichtige Rüstungsgüter und Technologien. Der Zug rollt bereits. So sitzt mit Hunter Biden der zweite Sohn des US-Vizepräsidenten Joe Biden im Verwaltungsrat des größten ukrainischen Gasproduzenten Burisma Holdings. Auch fordern die USA immer unverhohlener, dass Europa auf russische Energieimporte verzichten müsse (Interview mit Condoleezza Rice). Die USA würden stattdessen mit Fracking-Öl und Schiefergas “aushelfen”. Es geht also um knallharte wirtschaftliche Interessen der Amerikaner.

Geostrategie

Militärisch oder geostrategisch betrachtet, sind es von der Ukraine nur noch 500 Kilometer oder zweieinhalb Rakenenminuten bis Moskau. Eine Vorwarnzeit für alle militärischen Ziele im Raum davor ist faktisch nicht vorhanden. Zudem ist das Terrain um Kursk, Orel und Tula sowie Woronesch für Bodentruppen wesentlich günstiger als die dichten Wälder hinter dem Baltikum oder der gebirgige Süden. Von der Ukraine aus gesehen, liegt Moskau praktisch wie auf einem Präsentierteller.

Geopolitik

Für eine geopolitische Betrachtung muss ich etwas weiter ausholen. Vor dem Zweiten Weltkrieg hatten sich die USA in ihrer Außenpolitik vorrangig auf Nord- und Südamerika konzentriert. Selbst zu Beginn des Zweiten Weltkrieges verhielten sich die USA zunächst offiziell neutral. Erst nachdem Japan am 07. Dezember 1941 den US-Stützpunkt Pearl Harbor auf Hawaii angegriffen und Hitler den USA den Krieg erklärt hatte, konnte Präsident Roosevelt dem zuvor weitgehend pazifistisch eingestellten US-Bürgern den offiziellen Kriegseintritt auch gegen Deutschland verkaufen.

Im Zuge des Zweiten Weltkrieges wurde deutlich, dass ein moderner Krieg überhaupt nur mit genügend Rohstoffreserven und vor allem Erdöl geführt, geschweige denn gewonnen werden kann. Ohne Öl fliegt kein Flugzeug, rollt kein Panzer und kein Nachschub.

Das führte nach Kriegsende zu einer drastischen Wende in der US-Außenpolitik. Von nun an war für die USA der Zugang zum Öl überlebenswichtig. Auch war klar geworden, dass man Öl als wirtschaftliche und strategische Waffe einsetzen kann. Diese Erkenntnis spiegelt sich auch im Kalten Krieg wieder, der mit der Truman-Doktrin, sprich der Kriegserklärung gegen den Weltkommunismus und den Atombombenabwürfen durch US-Flugzeuge auf Japan begann.

So kann ein sinkender Ölpreis ein von Ölexporten abhängiges Land wirtschaftlich unter Druck setzen. Wir sahen das am Zusammenbruch der Sowjetunion, nachdem Saudi-Arabien auf Druck der USA die Öl-Förderung ab 1986 drastisch erhöht hatte. Auch kann ein Öl-Embargo die Wirtschaft eines Landes lahm legen.

Da die USA und der Nahe Osten perspektivisch nur noch begrenzte Ölreserven haben (Zum Fracking sage ich immer: “Topf auskratzen.”), liegt der Gedanke nahe, den letzten weißen Flecken auf dem US-Globus zu erschließen, nämlich Russland, das ein Siebtel der Erdoberfläche ausmacht und das rohstoffreichste Land der Erde darstellt. Hier liegen unter anderem 16 Prozent aller Ölreserven weltweit und 32 Prozent des Erdgases.

Des Weiteren bevölkern derzeit sieben Milliarden Menschen die Erde. Im Jahre 2050 werden es neun Milliarden sein. Davon kommen auf den Westen nur rund eine Milliarde. Schon die BRICS-Staaten zählen drei Milliarden Einwohner. Und sie sind bereits technologisch gut aufgestellt. Russland, China und Indien sind Raumfahrtnationen. Die gesamte Hochtechnologie einschließlich Maschinenbau kommt inzwischen aus China und Indien. Zudem haben die BRICS gerade die USA aus ihrem Währungsverbund geworfen. Der Westen dagegen ist hochverschuldet und steckt in einer tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise. Ihm ist faktisch die Welt um ihn herum über den Kopf gewachsen.

Nicht zuletzt ist während des Kalten Krieges noch etwas anderes passiert. Der Westen als zunächst faktischer Sieger hat einen verflochtenen Machtapparat aus Militär (NATO), Geheimdiensten, Politik und Medien hervorgebracht. Diese Machtstrukturen bezeichne ich als eine Art Faschismus, der sich von Wirtschaft und Bürgern abgekoppelt hat und eigene Ziele verfolgt. Mit Zusammenbruch des Ostblocks blieben diese Strukturen erhalten und die Akteure in ihren Machtpositionen auf der Suche nach einem neuen Feindbild ohne jedoch das alte liebgewonnene zu vernachlässigen. Für einen ganz kurzen Augenblick in der Geschichte schien es, dass das neue Feindbild der Weltterrorismus sei. Jetzt jedoch zeichnet sich ab, dass der Kalte Krieg 1990 gar nicht zu Ende ging, sondern vielmehr erst an Fahrt aufnahm. Nachdem der Gegenpol “Sowjetunion” Schwäche zeigte, witterten die Kalten Krieger Morgenluft. Endlich konnte man nach Osten expandieren und fand in Europa teilweise willfährige Wirbellose, die diese Expansion unterstützen.

In Osteuropa gibt es zusätzlich auch noch erhebliche Ressentiments gegenüber Russland. Man projiziert die Erfahrungen aus der Sowjetzeit auf Russland und sinnt nach Revanche. Hier fällt die aggressive US-Außenpolitik auf fruchtbaren Boden.

Vor diesem Hintergrund erscheint mir Mearsheimers Ansatz sicher gut gemeint, aber völlig unrealistisch. Vielleicht kommt es kurzfristig in der Ostukraine zu einem Waffenstillstand und einer Demarkationslinie. Langfristig jedoch haben die USA Russland längst zum Gebiet ihrer vitalen Interessen erklärt.

Sollten die USA und Europa die Ukraine – wieder erwarten – ziehen lassen, dann wäre ihre Geopolitik für immer gescheitert. Dann würde Westen künftig keine globale Rolle mehr spielen.

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Präsident Petro Poroschenko bombt die Ostukraine, während seine Madame Marina vor Kameras posiert und Interviews gibt.

ukraine first lady marina poroschenko elle

Ihr Gatte Petro Poroschenko bombt die Ostukraine in die Steinzeit und lässt Frauen und Kinder ermorden, während Madame Marina sich für die September-Ausgabe des Nobel-Magazins ELLE ablichten lässt. – Foto: Haifa Wohlers Olsen

Die Ukraine ist ein vom Bürgerkrieg zerrissenes Land und faktisch politisch tot. Ihre Wirtschaft liegt am Boden und die Währung Griwna stürzt ins Bodenlose. Im Osten tobt ein Bürgerkrieg, der tausende Menschen in den Tod reißt. Die gesamte Region versinkt in einer humanitären Katastrophe, aber First Lady Marina Poroschenko posiert im Luxus-Outfit für das Fashion Magazine “ELLE” und gibt ein Interview.

Auf der Fanpage von “ELLE” bei VKontakte vk.com/elle_ua empören sich die Nutzer. So schreibt Serge zum Beispiel entsetzt: “Das in einem Land, in dem Menschen sterben.”.

via Komsomolskaja Prawda

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Der engste Berater Putins, Sergej Glasjew, erklärt die aktuelle politische und ökonomische Situation von USA, Europa, Deutschland, Russland und China und wie Amerika seine Vormachtstellung verteidigen will.

Sergej Jurjewitsch Glasjew ist russischer Ökonom und Politiker. Der 53-Jährige gehört zum engsten Kreis von Wladimir Putins Mitarbeitern. Er berät Russlands Präsidenten. Im Exkluiv-Interview für das russische Team von The Vineyard Of The Saker erklärt Glasjew die aktuelle politische und ökonomische Situation von USA, EU, Deutschland, Russland und China und wie Amerika seine Vormachtstellung in der Welt mit den kriegerischen Methoden des britischen Empires im 19. Jahrhundert verteidigen will. Diesem Mann sollten wir in Europa und Deutschland genau zuhören, denn Putin hört ihm zu.

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Ex-Premierminister der Volksrepublik Donezk Alexander Borodai und sein Ex-Verteidigungsminister Igor Strelkow bei US-Präsident Obama im Weißen Haus:

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