Wirtschaftsthemen

Notizen über Wirtschaft und Finanzsystem

Archive for December, 2005

Beste Instrumente des Jahres 2005

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Jena, Rockaway, 20.12.2005.
Gleich zwei Mikroskope von Carl Zeiss sind 2005 unter den Preisträgern, die das US-amerikanische Wissenschaftsmagazin “Scientific Computing and Instrumentation” jedes Jahr vergibt. Das Laser Scanning Mikroskop LSM 5 LIVE ist “Produkt des Jahres 2005″, während das Forschungsmikroskop Axio Imager einen “Readers Choice Award 2005″ erhielt, der von den Lesern der Zeitschrift bestimmt wird.

Der Erfolg des LSM 5 LIVE und des Axio Imager, die zu der im Jahr 2004 von Carl Zeiss eingeführten neuen Generation von Fluoreszenzsystemen gehören, beruht auf der Verschmelzung von neuartigen Optik- und Detektortechnologien mit neuester Digitaltechnik in der Steuerung und Bildaufnahme, aber auch auf hervorragender mechanischer Stabilität und Bediener- freundlichkeit. Diese Kombination erlaubt es, biologische Proben schneller und schonender abzubilden und sicher zu identifizieren. Das optische Konzept des LSM 5 LIVE wurde speziell für Echtzeituntersuchungen schneller Prozesse an Lebendpräparaten entwickelt.

Die Preisträger wurden in der aktuell erschienenen Dezember Ausgabe des Wissenschaftsmagazins bekannt gegeben. Insgesamt hat die Carl Zeiss Mikroskopie seit 2002 bereits sechs Preise in Folge von “Scientific Computing and Instrumentation” erhalten. Das Laser Scanning Mikroskop LSM 5 LIVE gehört 2005 auch zu den Gewinnern des renommierten R&D 100 Awards. Mit diesem Preis zeichnet das R&D Magazin, die mit einer Auflage von monatlich 90.000 Exemplaren führende US-Zeitschrift für Forschung und Entwicklung, jährlich die 100 bedeutendsten technischen Produkte aus, die weltweit neu vorgestellt wurden.
Wie die wiederholten Auszeichnungen zeigen, schätzen die Wissenschaftler in der biologischen und medizinischen Forschung die Innovationen von Carl Zeiss äußerst positiv ein.

Carl Zeiss / Pressemitteilung
Foto: Carl Zeiss

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Written by Frank Kerkau

December 21st, 2005 at 9:24 am

Posted in Forschung

Wir verkaufen eine PR-Meldung

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Es ist schon interessant, wie die Jungs von Northrop ihre News verkaufen.

Nicht etwa:”Wir haben die Reparatur eines Flugzeugträgers beendet.” *gähn!*

Nein, das geht so:

“Foto-Veröffentlichung – Northrop Grumman gibt USS George Washington erfolgreich zurück”

Jetzt weiss jeder Empfänger:”Aha! Ich bekomme keinen langweiligen Text mit 5.000 Zeichen sondern ein Bild mit hoher Auflösung und die Hintergründe dazu.” Ein Bild sagt mehr als tausend Worte oder lieber schlecht gemalt, als gut gesprochen. Die verstehen ihr Geschäft.

Originaltext:

“Northrop Grumman has added a news release to its Investor Relations website.

Title: Photo Release — Northrop Grumman Successfully Redelivers USS George Washington
Date(s): 12/20/2005″

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Written by Frank Kerkau

December 20th, 2005 at 11:03 pm

Posted in Medien

Flugzeugträger USS George Washington wieder einsatzfähig

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USS George Washington
NEWPORT NEWS, Va., Dec. 20, 2005 (PRIMEZONE) — Northrop Grumman Corporation (NYSE:NOC) hat den Flugzeugträger USS George Washington (CVN 73) nach erfolgreichen mehr als zehn Monate dauernden Wartungsarbeiten an die U.S. Navy zurückgegeben. Die Arbeiten wurden vom Unternehmensbereich Newport News durchgeführt. Die Auslieferung erfolgte nach zweitägigen umfangreichen Erprobungen auf See, wo der Träger seine volle Einsatzfähigkeit bewies. Seit mehr als 12 Jahren war dies das erste Mal, dass die USS Washington zu ihrer Geburtsstätte zurückgekehrte.

Die USS George Washington ist der sechste Flugzeugträger der Nimitz-Klasse. Er wurde 1990 von Newport News auf Kiel gelegt und 1992 der Navy übergeben.

Technische Daten:
Länge: 333 Meter
Breite des Flugdecks: 77 Meter
Verdrängung: 97.000 BRT
Geschwindigkeit: 30 kts = 56 km/h

Northrop Grumman Newport News, Sitz in Newport News, Virginia ist das einzige Unternehmen der USA welches nuklearbetriebene Flugzeugträger herstellt und deren Reaktoren befüllt sowie eines der zwei US Unternehmen, welche U-Boote mit Nuklearantrieb entwerfen und bauen. Auch nach Auslieferung eines Produkts bietet Newport News seinen Kunden einen breiten Service. Allein dieser Bereich von Northrop Grumman beschäftigt 19.000 Mitarbeiter.

Foto: Northrop Grumman

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Written by Frank Kerkau

December 20th, 2005 at 10:14 pm

Posted in Industrie

McKinsey und die Milchmädchen

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Eine Studie, die in der Dezember-Ausgabe des renommierten American Economic Review veröffentlicht wurde, ging dieser Frage nun mit Hilfe eines ökonomischen Experiments auf den Grund und fand keinerlei Hinweise auf Herdenverhalten – In Zusammenarbeit mit McKinsey&Company führte Prof. Dr. Jörg Oechssler von der Universität Heidelberg mit seinen Koautoren über das Internet ein Finanzmarktspiel durch

Na, da waren wieder einmal die Theoretiker am Werk. Die Praxis ist viel komplizierter als es sich in einem Börsenspiel darstellen lässt. Selbst wenn ein gewisser Anreiz zur Vernunft durch materielle Gewinne gegeben ist. Geht es jedoch tatsächlich um den eigenen schnöden Mammon, sieht die Sache schon ganz anders aus.

Hauptansatz ist, dass jeder Anleger – und das ist ganz natürlich – schnelles Geld verdienen will. Darin unterscheiden sich Milchmädchen nicht von Heuschrecken. Hinzu kommt die Angst vor Verlusten. In der Vergangenheit hat sich immer wieder gezeigt, dass im Bullen- oder im Bärenmarkt grössere Kursanstiege oder -korrekturen nicht die Folge vernünftiger Entscheidungen waren. Kurskorrekturen resultieren aus Über- oder Unterbewertung des Marktes, der Einsicht in die Realität und Panik. Würde es zu allen Zeiten vernünftig an den Börsen zugehen, gäbe es keine solchen Fehlbewertungen und niemand würde handeln, denn alle hätten dieselbe Meinung.

Ich behaupte, es gibt zwei Hauptursachen für den Lemmings-Effekt, die im kausalen Zusammenhang stehen:

1. der menschliche Faktor als Handelnder und als Auslöser für
2. den maschinellen Faktor.

Beispielgrafik
Beispiel Aufwärtstrend – Die so genannte Fahnenstange!
Sobald ein Trend erkennbar ist, der Nachbar, der Taxifahrer oder die Tochter des Bäckermeisters erzählen, wie gut in den letzten Wochen die Aktie eines Filmhändlers am “Neuen Markt” performt hat, springen auch der Telefonmann, der Gemüsehändler und des Metzgers Sohn auf den schon lange fahrenden Zug und denken die Reise geht erst los. Menschlicher Faktor.

Wenn jetzt ein bestimmtes niedrigeres Kursniveau erreicht wird, egal, ob durch schlechte Unternehmensmeldungen oder weil einfach der Mark überkauft ist, kommt Faktor Angst ins Spiel. “Alle verkaufen? Oh mein Gott, ich muss auch aussteigen!”, denkt Metzgers Sohn und erzählt’s des Bäckermeisters Tochter, die wiederum dem Taxifahrer usw. usw. Jetzt erwachen die Computer und merken, dass es ans Verkaufen geht. So genannte Verkaufsprogramme zünden automatisch auf den Punkt sobald ein Kurs unterschritten wird. Von Vernunft kann keine Rede sein, schon gar nicht bei Computern. Stop loss heisst das Stichwort. Maschineller Faktor.

Da jetzt natürlich selbst der Telefonmann keine Aktie haben will, sinkt der Kurs weiter und immer weiter. Bis? Ja bis der Nachbar aus Freude über die niedrigen Preise zu kaufen beginnt.

Das war im Jahre 1929 so und Anfang 2000 ebenso.

Grafik: Wirtschaftsthemen

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Written by Frank Kerkau

December 20th, 2005 at 2:17 am

Posted in Börse

Microsoft stoppt Mac Internet Explorer

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Microsoft wird die Unterstützung für den Mac Internet Explorer zum Ende des Jahres 2005 einstellen. Die Ankündigung folgt einer Entscheidung aus dem Jahre 2003, den Code für MacIE nicht mehr weiter zu entwickeln, meldet Sci-Tech Today.

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Written by Frank Kerkau

December 19th, 2005 at 9:54 pm

Posted in IT

Antarktis – Das Leben und Arbeiten auf der deutschen Antarktis-Station-O’Higgins

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Die private Website von Claus Broja bietet einen allgemeinverständlichen Überblick – inklusive Live-Webcams, Fotos, Videos – über das Leben und Arbeiten auf der Antarktis-Forschungs-Station GARS / O’Higgins. Die Station – seit 1991 in Betrieb – gehört dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und dient dem Empfang und der Speicherung von Daten der Satelliten ERS1, ERS2, JERS, Landsat, NOAA. Des Weiteren werden Signale von Radiosternen für Very Long Baseline Interferrometry (VLBI) Messungen empfangen und aufgezeichnet. O’Higgins schliesst eine Lücke im globalen Netz von Satelliten-Empfangsstationen.

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Written by Frank Kerkau

December 19th, 2005 at 12:43 pm

Posted in Forschung

Einheitenrechner: 16.816 Umrechnungen zwischen 512 Masseinheiten

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Für alle Technik-Freaks bietet der leistungsstarke Einheitenrechner von EngNet 16.816 mögliche Konvertierungen zwischen 512 Masseinheiten. Den Unit Converter gibt es als Online- und Offline-Variante, natürlich “for free”.

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Written by Frank Kerkau

December 19th, 2005 at 11:40 am

Posted in Forschung

Was ist der Unterschied zwischen Bill Gates und der WHO?

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Bill hat mehr Geld als die WHO,
Bill spendet mehr Geld als die WHO und
Bill’s Stiftung arbeitet effektiver als die WHO.

Mit einem Jahresetat von 1,5 Milliarden Dollar und knapp 200 Mitarbeitern, gibt ihre Stiftung mehr Geld aus als die Weltgesundheitsorganisation mit ihren 10 000 Mitarbeitern.

Die mit 28 Milliarden Dollar dotierte Stiftung betreibt Bill Gates gemeinsam mit seiner Frau Melinda. Wegen ihres glaubwürdig wohltätigen Einsatzes hat das Time Magazin die Eheleute Gates sowie U2-Sänger Bono zu Persönlichkeiten des Jahres gekürt.

UPDATE: Kritiker(innen) hätten lieber das Volk von Irak oder der Ukraine als Persönlichkeiten des Jahres gesehen.

Thanks Glenn

Written by Frank Kerkau

December 18th, 2005 at 9:11 pm

Posted in Panorama

3Com hackt Netzwerke von Kunden

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Klingt beunruhigend, aber weit gefehlt. Die Firma 3Com bietet ab sofort ihren Kunden einen Service besonderer Art und natürlich nicht “for free”. Mindestens drei Tage lang wird durch “Security Posture Assessment” (SPA) des Unternehmensbereiches TippingPoint die Sicherheit der betriebsinternen EDV mit verschiedenen Hacks – inklusive net mapping und password crack – auf Herz und Nieren geprüft. 3Com führt die Tests in kontrollierter Umgebung durch. Der Kunde bekommt danach eine detaillierte Auswertung mit entsprechenden Empfehlungen. Der Preis von 2.000 Dollar pro Tag oder 250 Dollar die Stunde sollte sich jedoch amortisieren, wenn hochsensible Daten oder Neuentwicklungen zu schützen sind. 3Com will künftig weitere Dienste für Sicherheit der Netzwerke und Daten anbieten.

via Networkworld

Written by Frank Kerkau

December 18th, 2005 at 6:12 pm

Posted in IT

RUB-Forscher geben Rätselfreunden harte Nüsse zu knacken: 10.000 beim Mystery Twister

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Ob man Geld am Automaten abhebt, mit dem Handy telefoniert, oder Geld übers Internet verschickt: Im Alltag tauscht man ständig wichtige Informationen aus, die nur für bestimmte Empfänger gedacht sind. Hier kommen Kryptologen zum Einsatz. Sie verschlüsseln Informationen sicher und gewährleisten, dass Internet-Transaktionen rechtlich bindend und fälschungssicher sind. Freunde geheimer Botschaften können sich beim internationalen Kryptologie-Wettbewerb Mystery Twister versuchen. Seit Anfang dieses Jahres haben sich unter mystery-twister.de schon 10.000 Nutzer registriert. Veranstaltet wird der Wettbewerb, bei dem es ein Preisgeld von 100.000 Euro zu gewinnen gibt, vom Lehrstuhl für Kryptologie und IT-Sicherheit (CITS, Fakultät für Mathematik) der RUB.

Im Laufe dieses Jahres sind 13 Aufgaben mit steigendem Schwierigkeitsgrad veröffentlicht worden. Dabei geht es unter anderem darum, Nachrichten zu entschlüsseln, Mobil-Telefone zu klonen oder digitale Signaturen zu fälschen. 100 000 Euro gewinnt, wer die letzte und schwierigste Aufgabe löst.

Aufgrund des großen Erfolgs ist eine Fortsetzung im nächsten Jahr geplant.

Written by Frank Kerkau

December 18th, 2005 at 1:09 am

Posted in IT