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Notizen über Wirtschaft und Finanzsystem
via Die Dezentrale
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Die Schallgeschwindigkeit im Wasser beträgt 1.500 Meter pro Sekunde. Wenn eine Unterwasserkanone ein Geschoss über diese Geschwindigkeit hinaus beschleunigt, bildet sich durch “Superkavitation” an der Spitze des Projektils Wasserdampf, der es umhüllt. Das Geschoss fliegt dann sozusagen in einer Wolke ohne mit dem ihn umgebenen Wasser in Berührung zu kommen. Der Widerstand ist daher gering und ermöglicht diese rasante Geschwindigkeit. Diese Anti-Torpedo Torpedos sollen, wie der Name schon sagt, zur Verteidigung gegen Torpedoangriffe eingesetzt werden. Neu ist es nicht. Auch deutsche Wissenschaftler forschen seit Jahren in dieser Richtung. Sogar Überschall-Unterseeboote sollen durch Superkavitation möglich sein, was bedeuten würde, in einer Stunde den Atlantik zu durchqueren.
Das Prinzip:
“Wenn Wasser einen Torpedo umströmt, bildet sich hinter dessen Nase ein Unterdruck. Bei einem Torpedo kann dieser Unterdruck dazu führen, dass das Wasser in den Sog hinein buchstäblich verdunstet – es bilden sich kleine Bläschen aus Wasserdampf. Die Bläschen implodieren rasch wieder, und der “Knall” erzeugt eine Druckwelle, die die Strömung verwirbelt. Je höher dessen Geschwindigkeit, desto mehr Gasbläschen entstehen durch die Kaviation. Die den Torpedo umhüllende Wasserschicht beginnt regelrecht zu kochen.”
mehr dazu bei American Digest, U.S. Navy und mare
via Pajamas Media
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gefunden bei antivegan.de
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Da versendet eine Frau Schönwald, Fa. Hunold & Naum, Bamberg anlässlich des Valentinstages in nächtlicher Tarnung über 1.000 Faxe an Unternehmen verschiedenster Branchen mit einer Gutscheinanfrage und der Bitte um Rückantwort per Fax an eine 0900er Rufnummer. Der Effekt, wenn der geschäftstüchtige Unternehmer auf diesem Wege einen Gutschein auf seine Dienstleistung anpreist, werden dem Ahnunglosen pro Anwahl satte EUR 29,83 in Rechnung gestellt:
Zitat AGB Hunold & Naum:
“… durch Einsendung eines Faxes an eine unserer Faxnummern beginnend mit 09005 (EUR 29,83 pro Anwahl als Bearbeitungsgebühr) haben Sie die Möglichkeit …”
Zitat Ende
Wenn Sie sich jedoch die Website – bei 1und1.com gehostet – anschauen, wird schnell klar, dass es sich hierbei um Abzocke aller feinster Art handelt. Die Blogosphäre mahnt zur Vorsicht!
Winzerblog hat auch prompt reagiert, nicht per Fax, sondern per Weblog. Da sich nunmehr die Blogosphäre inklusive ihrer Rechtsabteilungen mit dem Fall beschäftigt, dürfte dieser für o.g. Fax-Spammer äusserst unangenehme Folgen haben.
Interessant ist das Ergebnis einer Rückfrage von Gastgewerbe Gedankensplitter beim ISP “1und1.com”. Aufgrund der “hervorragenden Erreichbarkeit” dieses Providers war es bislang nicht möglich, dessen Rechtsabteilung über den Vorfall zu informieren. Nun, vielleicht reagiert man ja auf ein Schreiben der Staatsanwaltschaft.
via Basic Thinking und Winzerblog
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Vor 14,7 Millionen Jahren hagelte es im heutigen Tschechien grünes Glas. Kurz zuvor war in Süddeutschland ein riesiger Meteorit eingeschlagen. Dabei hatte er einen Krater von 23 Kilometern Durchmesser gerissen: Das Nördlinger Ries. Das Projektil verdampfte, mit ihm einige Kubikkilometer Erdgestein. Innerhalb weniger Minuten bildete sich eine Wolke von über 100 Kilometern Höhe. Daraus kondensierten die Glaskörper, die wenig später südlich des heutigen Prag herunterregneten. Ein bis zehn Zentimeter groß sind diese Moldavite. Sie ähneln zerbrochenen Bierflaschen und haben mit dem Gestein, das man heute hunderte Kilometer weiter westlich im Nördlinger Ries findet, augenscheinlich nicht viel gemein. “Mit Isotopenmessungen konnte man aber nachweisen, dass die Moldavite tatsächlich aus dem Meteoritenaufprall stammen”, erklärt Mineraloge Professor Dr. Carsten Münker, Universität Bonn.
Altersrekord liegt bei 4,570 Milliarden Jahren
Münkers Arbeitsgruppe hat zusammen mit seinem Kölner Kollegen Professor Dr. Herbert Palme gerade ein neues Messgerät bewilligt bekommen, das diesen Nachweis noch präziser führen könnte: Ein extrem empfindliches Massenspektrometer, mit dem sich die Häufigkeit verschiedener Isotope in Gesteinen und Mineralen messen lässt. “Isotope sind Teilchen ein und desselben chemischen Elements, die jedoch unterschiedliche Massen besitzen, also unterschiedlich ‘schwer’ sind”, erklärt Münker. “Mit dem neuen Gerät können wir den Anteil eines Isotops in einem Festkörper bis auf 0,001 Prozent genau bestimmen.” Mit dem 1,2 Millionen Euro teuren Gerät wollen sich die Mineralogen nun nach den ältesten Gesteinen und Mineralen im Sonnensystem fahnden. Bisheriger Rekordhalter sind nach neuen Ergebnissen der Köln-Bonner Mineralogen die so genannten Eisen-Meteorite: Sie sind bis zu 4,570 Milliarden Jahre alt und damit etwa 3 Millionen Jahre vor dem bislang ältesten datierten Material im Sonnensystem entstanden.
Isotope dienen den Mineralogen als Uhr: Viele von ihnen sind nicht stabil, sondern zerfallen im Laufe der Zeit. Von einem Gramm Uran bleibt so nach 4,5 Milliarden Jahren nur noch etwas mehr als die Hälfte übrig, die andere Hälfte hat sich in dieser Zeit in Blei verwandelt. Aus dem Verhältnis von Uran zu Blei in sehr alten Erdgesteinen kann man daher das Mindestalter unseres Heimatplaneten abschätzen – allerdings nur ziemlich grob, da die Erde durch Plattenbewegungen stets ihre Oberfläche verjüngt. “Es gibt aber auch Elemente, die eine so geringe Halbwertszeit hatten, dass sie schon wenige hundert Millionen Jahre nach Entstehung der Erde komplett zerfallen waren”, erläutert Münker. “Sie erlauben eine viel genauere Altersmessung – vorausgesetzt, man hat ein entsprechend empfindliches Massenspektrometer.”
Ausgestorben ist beispielsweise das Isotop Hafnium-182. Es wandelt sich mit einer Halbwertszeit von 9 Millionen Jahren in Wolfram-182 um – Wolfram ist das Metall, aus dem unter anderem der Draht von Glühbirnen besteht. Als sich die Erde kurz nach ihrer Entstehung abkühlte, sank das meiste Wolfram in den metallischen Erdkern ab. Da in der inzwischen erstarrten äußeren Hülle der Erde damals noch ein wenig Hafnium-182 vorhanden war, bildete sich dort aber noch Wolfram-182 nach. Aus der Wolfram-182-Menge im Erdgestein lässt sich daher errechnen, wann sich der metallische Kern der Erde bildete – ein viel verlässlicheres Maß für das Alter unseres Planeten (ungefähr 4,53 Milliarden Jahre). “Dazu benötigen wir aber als Referenz Material aus dem All, also beispielsweise von niedergegangenen Meteoriten”, erklärt Münker. “Nur so können wir feststellen, wie hoch die Wolfram-182-Menge auf der Erde heute wäre, wenn ein Großteil davon nicht unwiederbringlich im Erdkern verschwunden wäre.”
20.000 Meteorite pro Jahr
Eine Spezialität der Bonn-Kölner Mineralogie ist daher die Untersuchung von außerirdischen Proben. Mangel herrscht daran glücklicherweise nicht: Rund 20.000 Meteorite mit einer Masse von mehr als 100 Gramm fallen pro Jahr auf die Erdoberfläche. Besonders leicht fündig wird man an den Polen oder in großen Sandwüsten wie der Sahara: Einerseits verwittert das Material dort nicht so schnell, andererseits hebt es sich aufgrund seiner dunklen Farbe gut vom Untergrund ab. “Wir untersuchen aber beispielsweise auch Mondgestein, das durch die Apollo-Missionen zur Erde gebracht wurde”, erklärt Münker. Etwa 360 Kilogramm hatten die Raumfahrer damals eingesammelt. Das Material ist extrem wertvoll; daher darf man für Untersuchungen nur kleinste Mengen verbrauchen. Kein Problem für das neue Gerät, betont Professor Münker: “Das Spektrometer ist so empfindlich, dass wir damit schon an geringsten Probenmengen Isotopenmessungen durchführen können.”
Foto: Prof. Dr. Carsten Münker, Universität Bonn
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Wie Heise.de berichtet, wollen AOL und Yahoo!, dass vertrauenswürdige Unternehmen für ihre E-Mails bezahlen, um diese an Spam-Filtern vorbei direkt in die Mail-Boxen der Empfänger zu leiten. Auch andere Provider denken darüber nach. Sollte sich das durchsetzen, winkt den Providern ein stattlicher Erlös und eventuell würde Spam eingedämmt.
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Die sind schon taff drauf, die Guys in Mountain View. Das hätte man in München eher nicht gedacht. Google hat die Seite BMW.de im hohen Bogen aus dem Index gefeuert. Mitte Januar kündigte Matt Cutts, zuständiger Google-Softwareingenieur, an, dass sich Google künftig auch auf SEO-Spam im nichtenglischen Web konzentrieren wird. Rund zwei Wochen später sieht Mario Sixtus in seiner Glaskugel dunkle Wolken über die Seite BMW.de aufziehen und interpretiert richtig. Denn drei Tage darauf ist die deutschsprachige Seite von BMW durch Google gekickt. Der Leser verzeihe mir an dieser Stelle die fehlende Verlinkung zur Seite von BMW. Wer nicht hören will muss fühlen.
Btw., BMW kennt ja nun wirklich jeder. Hat so ein Unternehmen es nötig?
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Besser kann man “Link” nicht definieren, wie hier nachzulesen ist.
via Law Blog
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Yahoo! hat mit labs.news.yahoo.com einen Test gestartet, in dem Artikel und Nachrichten Verweise auf “Kürzlich gelesene Artikel” und auch eine Trackback-URL enthalten. Auch wenn sich Trackback nicht auf den PageRank auswirken wird, sollte sich das als Standard durchsetzen wäre das zumindest zum Traffic-Saugen gut.
via Webmaster Blog und Yahoo! News Sandbox
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Wie AP berichtet, haben Wissenschaftler der Universität Bonn ermittelt, dass der am 31. Oktober 2003 entdeckte sogenannte Zehnte Planet – 2003 UB313 – grösser als Pluto ist. Der auf Basis der Wärmeausstrahlung geschätzte Durchmesser des “Zehnten” beträgt 3.452 km, während der von Pluto nur 2.647 km misst.
2003 UB313 ist der am weitesten entfernte bekannte Himmelskörper in unserem Sonnesystem.
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