Haben Sie sich schon einmal über fallende Aktien und damit verbundene Verluste geärgert? Wenn es Sie tröstet, anderen erging es bei der Wahl ihrer Termine viel viel schlimmer:
5) 72 Millionen US-Dollar verlor Inktomi durch Kauf und Verkauf seines eigenen Hauptquarters mit 130.000 Quadratmetern Bürofläche in Foster, Kalifornien als die dot-com-Bubble platzte. (Forbes)
4) Excite@Home kaufte im Jahre 1999 mit “Blue Mountain Arts” die damals wohl hässlichste Website der Welt für satte 780 Millionen US-Dollar. Nicht einmal zwei Jahre später, am 13. September 2001, verkaufte Excite@Home besagten Internetauftritt für weniger als 5 Prozent des damaligen Kaufpreises an American Greetings. Heute sieht Blue Mountain richtig schnuckelig aus.
3) Weniger als eine Woche nachdem die US-Regierung den Versicherer American International Group (AIG) mit 85 Milliarden US-Dollar an Steuergeldern unterstützte, erholten sich die AIG-Vorstände von den Wirren der Finanzkrise in den 1.000-Dollar-Suiten eines Luxus-Resorts auf Kosten der Firma. Das Unternehmen bezahlte für das Wohlbefinden der Herren fast eine halbe Million US-Dollar allein davon 20.000 für Massagen und Spa. Später beantragte AIG weitere Hilfen in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar während sich die Vorstände abermals – jedoch diesmal im Geheimen (ohne AIG-Logos und -Zeichen) – in einem Luxus-Resort in Phoenix versammeln wollten, was jedoch durch einen Hinweis aufflog. (mimegasite)
2) Die Blackstone Group galt einst als die weltweit führende Investmentgesellschaft, bis in Folge der Finanzkrise das LBO-Geschäft (leveraged buyouts) wegbrach. Seit dem Börsengang im Juni 2007 hat die Blackstone-Aktie 3/4 ihres Wertes verloren.
1) Am 24. July 2001 schloss Silverstein Properties für das World Trade Center (WTC) Leasingverträge in Höhe von 3,2 Milliarden US-Dollar. Die Versicherungssumme betrug 3,55 Milliarden US-Dollar. Nach den Anschlägen vom 11. Sptember 2001 sammelten die Versicherungsgesellschaften 4,55 Milliarden US-Dollar für den Neubau des WTC.