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Biosprit: Deutsche meiden gefährliches E10

Die deutschen Autofahrer verschmähen weiterhin den gepanschten “Öko”-Sprit E10. Nur jeder siebte Tankstellenkunde mit Benziner mutet den aggressiven “Bio”-Kraftstoff seinem Auto zu.

Anders als die speziell für Ethanol-Betrieb ausgerüsteten Fahrzeuge in Brasilien vertragen viele Benziner in Deutschland nicht die mit Ethanol auf “Umweltfreundlichkeit” getrimmten Kraftstoffe.

Das wissen auch die meisten Autofahrer und setzen ihr liebstes Spielzeug gar nicht erst der Gefahr eines Benzin-Lecks oder Fahrzeugbrands aus.

So glaubt bisher nur jeder siebte Autofahrer, der in einem Wagen mit Benzinmotor unterwegs ist, den Versprechungen von Politik und Fahrzeugherstellern. Wie die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf den Mineralölwirtschaftsverband berichtet, tanken bisher nur 13,9 Prozent dieser Fahrer den mit 10 Prozent Ethanol gestreckten Kraftstoff.

Denn E10 enthält doppelt so viel vom aggressiven “Bio”-Alkohol wie normales Superbenzin. Durch die zweifelhafte Beimischung will die Mineralölwirtschaft die politisch ersehnte Quote für “Biosprit”-Anteile im Benzin erreichen – als Ausgleich für die von den Fahrzeugherstellern über Jahrzehnte verschleppte Entwicklung des Elektro-Autos.

Aber offizell verträgt jedes zehnte Auto in Deutschland dieses Benzin nicht. Zudem kommen erhebliche Zweifel von Umweltschützern am wirklichen Nutzen des “Bio”-Kraftstoffs.

Schliesslich konkurriert die Herstellung von “Bio”-Ethanol sowohl mit der Nahrungsmittel-Erzeugung als auch mit dem Erhalt unseres Lebensraumes. Zusätzlich erhöht E10 den Benzinverbrauch, was das Autofahren teurer macht.

Allerdings bietet bisher nur rund die Hälfte aller Tankstellen in Deutschland das E10 an. Eine Steigerung dieses Gefahren-Potenzials auf Deutschlands Straßen ist also noch möglich.



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