Immobilien

Russen bauen 150-Meter-Turm für 180 Millionen Euro am Alex







by Frank Kerkau on April 24, 2015

Der russischen Wirtschaft geht’s so schlecht, dass der russische Investor MonArch sein Geld in einen Berliner Wolkenkratzer anlegen kann. Der Erlös soll dann nach Russland zurückfließen.

Wie Sputnik meldet, will MonArch in Berlin am Alexanderplatz ein Hochhaus mit 46 Stockwerken und einer Höhe von 150 Metern bauen. Die Gesamtfläche soll 46 000 Quadratmeter betragen. Davon seien die untersten vier Stockwerke für Verkaufsflächen vorgesehen. Weitere 15 Stockwerke würden als Hotel genutzt. Die restlichen Etagen sollen als Appartements und Büros nutzbar sein.

Finanziert würde das Ganze mit einem Bankdarlehen über 180 Millionen Euro. Das Geld soll von einem Bankenkonsortium aus deutschen und Schweizer Banken kommen. Dabei rechnet der Investor mit einem Zinssatz von nur 2,7 bis Prozent pro Jahr, erklärte der MonArch-Projektentwickler Sergej Ambarzumjan.

Ein schlauer Trick, um an billiges Geld für Investitionen in Russland zu kommen. Denn dort sind die Zinsen um ein Vielfaches höher.

Zudem sei der Berliner Immobilienmarkt unterbewertet zum Beispiel im Vergleich zu London wo die Immobilienpreise zehnmal höher sind als in Berlin, glaubt Alexander Scharapow, Präsident der Unternehmensgruppe NAI Becar.

Auch beim Immobilienberater Cushman & Wakefield zweifelt man nicht am Erfolg. Der Alexanderplatz ist historisches Stadtzentrum. Derzeit werden in diesem Stadtteil viele neue Projekte umgesetzt.

MonArch rechnet mit einer Rendite von 13 Prozent pro Jahr. Ein guter Schnitt für die Russen im Vergleich zu Negativzinsen für Anleger in Europa. Kein Vergleich mit Russland. Dortige Renditen bewegen sich zwischen 30 bis 40 Prozent pro Jahr, erklärte Swetlana Kara von Capital Global Partners.

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