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Notizen über Wirtschaft und Finanzsystem

Archive for the ‘Panorama’ Category

Feuer nach Explosion auf Bohrinsel im Golf von Mexiko

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Erneute Explosion auf einer Bohrplattform im Golf von Mexiko. 13 Arbeiter wurden ins Meer geschleudert. Feuer brach aus.

Im Golf von Mexiko kam es zu einer Explosion auf der Bohrinsel “Vermilion Oil Platform 380”, wie der Betreiber Mariner Energy Inc. offiziell bestätigt. Die Plattform liegt rund 185 Kilometer von Luisiana entfernt. Bei der Explosion wurden 13 Arbeiter ins Meer geschleudert. Alle konnten gerettet werden. Verletzt wurde nach ersten Angaben des Unternehmens niemand. Nach der Explosion brach Feuer aus. Nach offiziellen Angaben floss kein Öl ins Meer.

Über die Ursache der Explosion ist derzeit nichts bekannt. Mariner wird die Umstände des Unfalls gemiensam mit den Behörden untersuchen, teilt das Unternehmen weiter mit.

Die Plattform förderte in der letzten Woche des August dieses Jahres rund 261.000 Kubikmeter Erdgas und 223.000 Liter Rohöl und Kondensat.

Mariner Energy Inc. ist eine Gas- und Öl-Gesellschaft mit Sitz in Houston, Texas.

Written by Frank Kerkau

September 2nd, 2010 at 8:01 pm

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Top Reiseziele: Ikaria, Griechenland

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ikaria griechenlandFür Individualreisende bietet sich Ikaria in der Ostägäis an. Die Insel liegt südöstlich von Athen. Hier leben auf 255 Quadratkilometern rund 8.300 Einwohner.

Wer sich für die Antike interessiert, fühlt sich auf Ikaria in die Vergangenheit versetzt. Nach der griechischen Mythologie soll auf der Insel auch Ikarus begraben sein.

Badegäste finden auf der Insel den wohl schönsten Strand Griechenlands.

Ein kleiner Flughafen auf Ikaria ist von Athen, Thessaloniki oder Samos erreichbar.

Foto: Giorgos Michalogiorgakis / CC

Written by Frank Kerkau

August 26th, 2010 at 9:27 pm

Top Reiseziele: Vulkaninsel Salina, Italien

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salina italienNördlich Sizilien und nordwestlich der Insel Lipari liegt Salina mit ihren Zwillingsvulkanen Monte Fossa delle Felci und Monte dei Porri. Die Fläche beträgt 27 Quadratkilometer. Salina hat rund 2.400 Einwohner die sich auf drei Gemeinden verstreuen.

Durch ihre Süsswasserquelle verfügt Salina über reichlich Vegetation. Die gesamte Insel steht unter Naturschutz. Familien die sich für Wandern und Wellness begeistern, werden Salina lieben.

An und Abreise erfolgt per Fährverbindung Salina – Neapel.

Foto: tore_urnes / CC

Written by Frank Kerkau

August 23rd, 2010 at 4:06 am

Top Reiseziele: Vulcano, Italien

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vulcano italienDie Badeinsel Vulcano liegt 20 Kilometer nördlich Sizilien. Ihre Fläche beträgt 21 Quadratkilometer. Der einzige grössere Ort Porto di Levante hat nur 75 Einwohner.

Die Insel ist geologisch aktiv. Aus dem Fangotümpel aufsteigende oder in Kratermulden angesammelte Gase – Kohlenwasserstoff und Schwefelwasserstoff – können schon in geringen Mengen gesundheitsschädlich oder sogar tödlich sein.

Vulcano lebt vom Tourismus und ist per Autofähre täglich von Milazzo erreichbar. Eine Verbindung nach Neapel besteht ebenfalls jedoch nicht täglich. Unter Touristen sind die heissen Bäder der Insel besonders beliebt.

Foto: Dan Bock / CC

Written by Frank Kerkau

August 22nd, 2010 at 11:02 pm

Top Reiseziele: Trauminsel Mljet, Kroatien

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mljet kroatien30 Kilometer nordwestlich von Dubrovnik befindet sich die Insel Mljet in der kroatischen Adria. Die Insel soll bereits in der griechischen Mythologie unter dem Namen Kalypso von Homer erwähnt worden sein.

Heute gilt Mljet als Geheimtipp unter Touristen. Ihre Fläche misst ungefähr 100 Quadratkilometer. Der Nationalpark im westlichen Teil umfasst auch das umliegende Meeresgebiet. Die nur rund 1.100 Einwohner verteilen sich im Landesinneren auf zahlreiche Ortschaften mit Siedlungscharakter.

An- und Abreise kann über die regionale Fährverbindung mit Dubrovnik erfolgen.

Foto: xJasonRogersx / CC

Written by Frank Kerkau

August 22nd, 2010 at 3:56 pm

Milliardärs-Spenden: Müssen wir uns jetzt bedanken?

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melinda french bill gatesBill Gates und Warren Buffet stiften US-Milliardäre zu riesigen Spenden für gute Zwecke an. Wer dem Club “The Giving Pledge” beitreten will, muss schon die Hälfte seines Vermögens als Mitgliedsbeitrag einsetzen. Bislang kam durch die 40 Spender eine stattliche Summe von 100 Milliarden US-Dollar zusammen, berichten Medien. Sind wir jetzt zu Dank verpflichtet?

Nö! Ich erwarte einfach, dass Menschen, die im Leben mehr Glück hatten als andere, die durch anderer Hände Arbeit reich wurden, der Gesellschaft etwas zurückgeben. Und seien wir doch realistisch, wenn Bill Gates die Hälfte seines Vermögens spendet, wird er um nichts ärmer. Vor allem dann nicht, da bereits mit 35,2 Milliarden US-Dollar zwei Drittel seines Vermögens der Gates & Melinda Foundation gehören, der weltweit grössten privaten Stiftung für wohltätige Zwecke. Andererseits bleibt eine solche Aktion ein Tropfen auf den berühmten heissen Stein, weil Du aus vielschichtigen Gründen nicht allen Menschen auf der Erde helfen kannst. Dennoch, wer, wenn nicht die Superreichen selbst, sollte eine Spendenaktion glaubhaft vom Zaune brechen, damit andere sich anschliessen? Daraus aber den guten und menschenfreundlichen Kapitalisten herzuleiten, halte ich für überzogen.

Foto: Melinda French Gates & Bill Gates / World Economic Forum / CC

Written by Frank Kerkau

August 5th, 2010 at 3:43 pm

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Obst klauen ganz legal

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Äpfel, Birnen, Kirschen oder Heidelbeeren, was an an öffentlichen Strassen und Plätzen wächst, darf ganz legal geklaut werden. Warum auch nicht? Die reifen Früchte fallen sonst nutzlos auf die Erde und verrotten. Mundraub.org erfasst bundesweit Standorte mit frei ausbeutbaren Kirschbäumen, Brombeersträuchern und vieles mehr. Bei der Datensammlung kann jeder mithelfen. Wer auf seinen Streifzügen durch Stadt und Land öffentlich Essbares entdeckt, kann auf der Karte eine Flagge setzen, damit andere auch etwas davon haben.

Aber Vorsicht! Was an stark befahrenen Strassen gedeiht, kann durch Abgase und Feinstaub erheblich belastet sein. Giftstoffe, die durch Pflanzen aufgenommen und in deren Früchte abgelagert wurden, dürften selbst mit warmem Wasser und Schälmesser nicht entfernt werden können.

Foto: Screenshot

Written by Frank Kerkau

July 28th, 2010 at 4:50 pm

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Nur ein Satz zum Fall Brunner

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Was ist das bloss für eine Gesellschaft, die die Kluft zwischen Arm und Reich toleriert, aber sich wundert, wenn es zwischen beiden Lagern mal so richtig knallt?

Written by Frank Kerkau

July 15th, 2010 at 1:06 pm

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Entwarnung am Roten Meer – Ölpest offiziell unter Kontrolle

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Der Ölteppich vor Ägypten im Roten Meer nördlich der Urlaubsorte Hurghada und El Gouna scheint unter Kontrolle. Wie Ägyptens Chamber of Diving and Watersports (CDWS) in einem Rundschreiben mitteilt, arbeiten alle Tauchbasen und Wassersportzentren der beiden Urlaubsorte wieder normal. Demnach traf der Ölteppich hauptsächlich ein Vogelschutzgebiet weit nördlich von El Gouna.

Nachdem 12 Hotels aus El Gouna und Hurghada in den vergangenen Tagen Öl-Verschmutzungen an ihren Stränden meldeten, gelang es Helfern offenbar über 90 Prozent der Küstenline nördlich Hurghada zu säubern. Derweil konnten die Guides der in der Region ansässigen Tauchbasen Aquarius, Ilios Dive Club und Blue Brothers Diving keine Verschutzung der Korallenriffe bestätigen, teilt CDWS weiter mit. Blue Brothers Diving, El Gouna erklärte auf Anfrage von Wirtschaftsthemen: “Es sieht aus, wie vorher”.

Das Öl soll von einem Leck auf einer Bohrinsel rund 70 Kilometer nördlich El Gouna stammen. In den vergangen Tagen gelang es Helfern offenbar den Ölteppich unter Kontrolle zu bringen. Die Säuberungsarbeiten werden durch die Egyptian Environmental Affairs Agency (EEAA), dem Center for the Combat of Petroleum Pollution und die Red Sea Protectorates Authority überwacht.

Foto: Alain76 / CC

Written by Frank Kerkau

June 23rd, 2010 at 5:52 pm

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Deepwater Horizon – Wie viel Schuld trifft BP wirklich?

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deepwater horizon fire uscgAm 20. April 2010 explodierte im Golf von Mexiko die durch Transocean im Auftrage von BP (vorm. British Petroleum) betriebene Bohrplattform “Deepwater Horizon”. Als Folge flossen bis heute “offiziell” pro Tag 5.000 Barrel Rohöl ins Meer und verursachten eine der schwerste Umweltkatastrophen in der Geschichte der Ölförderung. Die Kritik an BP ließ also nicht lange auf sich warten. Kritik an BP? Klar, für meisten von uns liegt die Verantwortung für Ölförderungen bei den Ölfirmen. Hauptsache das Zeug kommt bei uns sauber an. Die wenigsten von uns wissen jedoch, dass Produkte aus Erdöl unseren Alltag bestimmen. Für viele reduziert sich Erdöl auf das Benzin an der Tankstelle. Hausbesitzer denken vielleicht noch an ihr Heizöl. Das war’s aber schon. War’s das wirklich?

Schauen wir uns doch mal einen Tagesablauf ohne das schwarze Gold an:
Morgens klingelt der Wecker. Das widerliche Geräusch kommt aus einer runden Blechdose. Die Bettdecke aus Wolle kratzt, also schnell raus aus den Federn. Zähne putzen wir uns mit einem weichem Stück Holz, zum Spülen genügt ein Gläschen Whiskey. Gewaschen – auch die Wäsche – wird mit Kernseife. Glücklich, wer eine Zentralheizung für warmes Wasser besitzt. Den heißen Kaffee bekommen wir noch hin. Aber vor dem Ankleiden graut uns. *kratz, kratz* Jetzt schnell ins Au…, ach, vor dem Haus steht eine Pferdekutsche. Die Fahrt wird holprig. Statt über glatten Asphalt schaukeln wir über Kopfsteinpflaster. Der Regen sprüht uns ins Gesicht. Das macht uns munter. In der Firma wartet die nächste Überraschung. Weit und breit keine Computer. Auf dem Schreibtisch liegen Papier, Bleistift und – ein Rechenschieber. Wie funktionierte der noch? Feierabend! Jetzt vor der Glotze schön entspannen. Denkste! Statt Fernsehen gibt’s ein Buch bei Kerzenschein. Eine grausige Vorstellung und dabei waren wir noch nicht einmal krank oder im Urlaub, geschweige denn auf irgendeiner Friedensmission.

Rund 24 Prozent – also ein Viertel – des Erdöls benötigt die Chemieindustrie, um Produkte, wie Waschmittel, Kunststoffe, Kunstfasern, Farben, Dünger, Arzneimittel oder Kosmetik herzustellen. Alles Dinge die heutzutage das Leben komfortabel machen, Dinge die wir im Alltag nicht missen möchten. Wer zudem noch sein Häuschen mit Öl beheizt und im Auto über asphaltierte Straßen zum Bäcker um die Ecke fährt, nutzt fast das komplette Potenzial des Erdöls. So abhängig sind wir, so verantwortlich sind wir.

Zurück zu BP:
Die Katastrophe im Golf von Mexiko ist das Grauen schlechthin. Sicher! Und natürlich hätte Transocean nicht im Meer und schon gar nicht in dieser Tiefe bohren sollen. Sie hätten Sicherheit zum obersten Gebot machen müssen usw. usf. und umgekehrt. Dabei gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, schon gar nicht, wenn Menschen am Werk sind. Es sei denn BP hätte gesagt, tut uns leid liebe Weltwirtschaft, dieses Öl fördern wir für Euch nicht. Dann wäre entweder eine andere Firma zur Stelle gewesen und das Ergebnis dasselbe oder die NATO hätte wieder irgendwo in der Welt einem Land unsere Demokratie aufs Auge müssen. Aber das passt uns ja auch wieder nicht.

Wir können uns drehen und winden. Fakt ist, dass letztlich jeder ein bisschen Verantwortung für “Deepwater Horizon” trägt. Jeder! Die Menschen haben sich für eigene Dummheit, bequemen Wohlstand und ungehemmtes Wachstum entschieden, das funktioniert halt nur zu Lasten der Umwelt.

Foto: USCG

Written by Frank Kerkau

June 5th, 2010 at 3:33 am

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