Januar 2008

Bauherren sollen Bauverträge mitgestalten







by Frank Kerkau on Januar 4, 2008

Die meisten Bauverträge sind verbraucherfeindlich!

Ein Vertrag kommt durch Angebot und dessen Annahme zustande. Das gilt auch für Bauverträge. Nachdem der Bauherren-Schutzbund e.V. feststellte, dass die Mehrzahl der Bauverträge fehlerhaft zum Nachteil der Bauherren als Verbraucher ausgestaltet sind, hat der Schutzbund nun wichtige Tipps für Bauherren herausgegeben:

Den Bauvertrag hart verhandeln!
Kein Angebot ist fix. Macht der Bauherr seine eigenen Wünsche geltend, so stellt das ein Gegenangebot dar. So kann er auf den Vertrag Einfluss nehmen. In Deutschland gibt es die freie Vertragsgestaltung. Sie gilt für beide Vertragspartner.

Prüfen!
Je konkreter die Leistungsbeschreibung, um so sicherer ist der garantierte Festpreis. Zudem sollte immer ein Fachanwalt den Bauvertrag kritisch prüfen.

Zahlung gemäss Baufortschritt!
In der Mehrzahl der Verträge soll der Bauherr in Vorleistung gehen und bis zu über 80 Prozent der Vertragssumme zahlen, obwohl noch nicht einmal die Erdarbeiten begonnen haben. So wird das unternehmerische Risiko auf den Bauherren verlagert. Geht die Firma in Insolvenz, steht der Bauherr ohne erbrachte Bauleistung und ohne Geld, vielleicht sogar mit einem valutierten Baukredit als Schuldenberg da. Also immer auf einen Zahlungsplan gemäss Baufortschritt bestehen.

Bauzeit regeln!
Bauzeit kostet Geld (Miete, Bereitstellungszinsen etc.). Daher muss die Bauzeit im Vertrag fixiert sein. Überzieht die Baufirma, dann muss sie den Schaden ersetzen.

Auf eine förmliche Bauabnahme bestehen!
Eine förmliche Bauabnahme hilft den letzten Baumängel zu beanstanden und deren Beseitigung vor Zahlung der letzen Rate durchzusetzen. Ist der Bau einmal durch den Bauherren abgenommen, liegt die Beweislast bei ihm.

Fertigstellungs- und Gewährleistungsgaranien sind Pflicht!
Diese Bürgschaften stellt die Bank der Baufirma. Geht die Baufirma in Insolvenz, so steht das Geld für Fertigstellung und Behebung von Baumängeln trotzdem zur Verfügung und eine andere Firma kann die Leistungen übernehmen.

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Öko-Autos aus Thailand

Januar 4, 2008

Was interessiert uns unser Geschwätz von gestern? Wie n-tv berichtet, verspricht Thailand im Rahmen des „Eco-Car“-Programms den Autoherstellern staatliche Subventionen für Fahrzeuge mit geringem Treibstoffverbrauch ab einer Stückzahl von 100.000 pro Jahr. Jetzt drängen alle grossen Autobauer nach Thailand, neben Toyota will auch VW dort klimafreundliche Autos bauen. Dabei waren deutsche Öko-Autos noch im Dezember […]

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