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Aktien: Penny Stocks für Anfänger

Warum Börsen-Neulinge immer nach Penny Stocks fragen, ist rätselhaft. Na schön! Penny Stocks sind hochspekulative Aktien mit einem Kurs unter einer Währungseinheit, zum Beispiel unter einem Dollar, und werden in den USA durch Delisting meist am OTC (Over-the-Counter-Market), also ausserbörslich gehandelt, aber nicht immer. Die gute Nachricht: Durch Penny Stocks kann man von einem auf den anderen Tag seinen Einsatz verdoppeln. Die schlechte Nachricht: Das funktioniert meist nur auf dem Papier. Will man die Gewinne realisieren, dann steht dem oft die mangelnde Liquidität der Aktie entgegen. Man findet einfach keinen Käufer. Hat man dann das Warten satt und will seine Penny Stocks zum Kaufkurs abstossen, dann steht dem oft wieder die fehlende Liquidität der Aktie entgegen. Penny Stocks eignen sich daher wunderbar zum “Geld verspielen”. Das könnte man jedoch in wesentlich angenehmerer Atmosphäre, zum Beispiel in einem Casino, auch tun. Penny Stocks entstehen in der Regel nicht durch Börsengänge oder Aktien-Splitts und sind daher optisch so billig, sondern sie entstehen, weil das Vertrauen der Anleger in das Unternehmen und sein Geschäft fehlt. Oft besorgen sich auch kleine Firmengründer über dem Weg an die Börse das Kapital, um eine Geschäftsidee überhaupt zu entwickeln. Markteinführung, Erfolg und erste Erträge können dann jedoch Jahre auf sich warten lassen. Andere Unternehmen verwässern gerne ihre Aktienkurse durch immer neue Kapitalerhöhungen. Warum wohl? Mit dem schwindenden Vertrauen der Anleger sinken Kurs und Liquidität, aber die Volatilität steigt. In den Aktien-Boards dieser Welt werden Penny Stocks unter den unmöglichsten Vorwänden durch selbsternannte Experten angepriesen. Die Geschäftsidee sei gut, nur der Markt ist noch nicht soweit usw. usf. und umgekehrt. Daher Finger weg! Die Chance ein Perle zu erwischen, steht in keinem Verhältnis zum Verlust-Risiko.

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