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Arbitrage – Unterschiedliche Kurse an verschiedenen Börsen

Wenn man die Real-Time-Kurse eines Wertpapiers an verschiedenen Börsen vergleicht, stellt man meist geringe Unterschiede fest. Wieso? Der Kurs wird durch Angebot und Nachfrage an dem jeweiligen Handelsplatz bestimmt. Hinzu kommt das unterschiedliche Handelsvolumen, wodurch ein gestellter Kurs mehr oder weniger der wirklichen Ansicht des Marktes entspricht. Wird zum Beispiel an der Münchner Börse ein Wertpapier zwischen Käufer und Verkäufer gehandelt, so wird dessen Kurs für die Münchner Böse gestellt und nicht für Frankfurt oder Xetra oder Stuttgart. Kurz: Andere Parteien, andere Ansichten, andere Kurse. Trader machen sich dies zu nutze, indem sie zum Beispiel Aktien eines Unternehmens zum niedrigen Kurs an einer Börse kaufen und zum höheren Kurs an einer anderen Börse verkaufen. Sie nutzen somit den Arbitrage-Effekt, was zudem grössere Kurs-Unterschiede am Markt sofort wieder bereinigt und der risikoarmen Gewinnerzielung dient. Und natürlich kann ein Trader oder Spekulant oder – wenn Sie so wollen – ein Anleger nach belieben ein Wertpapier an allen Börsen kaufen oder verkaufen, vorausgesetzt es ist am entsprechenden Handelsplatz ausreichend liquide.

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