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Börsengang: Facebook warnt vor hohen Risiken und Unsicherheiten

Facebook-Aktien können einen hohen Grad an Risiken und Unsicherheiten beinhalten, teilt das Unternehmen mit. Investoren sollten vorsichtig sein.

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg will sein “Baby” an Investoren verkaufen. Am Mittwoch Abend hatte die US-Börsenaufsicht SEC den Börsenprospekt von Facebook veröffentlicht. Wie alle Unternehmen muss auch Facebook mögliche Risiken und Unsicherheiten seinen künftigen Aktionären offenlegen.

So sei Facebook von Management, seinen Nutzern, Werbung und vielen anderen Einflüssen abhängig.

Zum Beispiel könnten

  • Nutzer sich für Konkurrenzangebote entscheiden und abwandern oder künftig weniger Zeit als bisher auf Facebook verbringen,
  • übermäßige Werbeeinblendungen die Nutzer abschrecken,
  • Nutzer die lebenswichtige Werbung mit Software, wie zum Beispiel Browser-Add-Ons, einfach blockieren,
  • die Preise am Werbemarkt einbrechen,
  • neue oder verbesserte Produkte floppen,
  • technische Probleme im Betrieb oder bei der Entwicklung auftreten,
  • Malware, Viren, Spam oder Hacker-Angriffe das Geschäft stören,
  • künftige mobile Angebote vom Markt nicht akzeptiert werden,
  • sich politische, soziale oder wirtschaftliche Rahmenbedingungen ändern.

Zudem könne der Rückzug von Schlüsselpersonen, wie Mark Zuckerberg oder seiner rechten Hand Sheryl Sandberg, das Geschäft von Facebook negativ beeinflussen. Auch werden die Ergebnisse von Quartal zu Quartal schwanken, was eine Vorhersage erschwert.

Wer die Seiten 11 bis 30 des Börsenprospekts von Facebook aufmerksam liest, muss allein aufgrund der Masse an Risiken und Unsicherheiten zu dem Schluss kommen, Facebook-Aktien lieber zu meiden. Vielleicht sollten Anleger aber auch nur nicht ihr gesamtes Vermögen in eine einzige Firma investieren.



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