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Börse: 10 Top-Ausreden für Kursbewegungen

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Kursbewegungen immer erst im Nachhinein durch Börsenmagazine erklärt werden, aber niemand vorher die Gründe kennt?

Hier die Top 10 der Ausreden für Kursgewinne oder -verluste:

  1. Positive Unternehmensdaten lassen oft eine Aktie einbrechen, denn die Börsianer wussten das schon vorher und nehmen gern Gewinne mit.
  2. Steigt im Gegenzug eine Aktie trotz schlechter Unternehmensdaten, dann mussten sich Shortys wieder eindecken.
  3. Tritt der oberste Währungshüter der FED ohne seine Aktentasche vor die Presse, dann steigen die Kurse, denn die gefürchtete Leitzinserhöhung bleibt offenbar aus.
  4. Wiedersetzt sich eine Aktie dem allgemeinen Abwärtstrend, dann könnten Übernahmegerüchte daran Schuld sein.
  5. Fällt dagegen eine Aktie entgegen dem allgemeinen Aufwärtstrend, sind ganz sicher Shortys am Werk.
  6. Bricht eine Währung ein, liegt das nie an nachlassender Wirtschaftskraft des Landes sondern meinst an den Hedge-Fonds.
  7. Jüngstes Beispiel: Deutschlands Verbot von ungedeckten Leerverkäufen handverlesener DAX-Werte lässt weltweit die Börsen einbrechen, obwohl die Händler einem Verbot zustimmen und die betroffenen Aktien sogar steigen müssten. Die allgemeine Angst vor stärkerer Regulierung der Finanzmärkte geht um.
  8. Es ist Weihnachten, die Zeit der Kurspflege. Nun steigen die Kurse aller Aktien, auch die von maroden Unternehmen, weil Fondsmanager am Jahresende gut dastehen wollen. Böse Zungen sprechen von einer Jahresend-Rallye.
  9. Gerät der Transportsektor unter die Räder liegt das todsicher am Ölpreis.
  10. Schwächelt der Export, ist entweder der schwache Dollar oder der starke Euro schuld.


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