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Börse: Vorsicht vor Analysten-Empfehlungen

Ich verfolge ja die Börsen-Meldungen und Analysten-Meinungen seit Jahrzehnten und immer und mit 100 Prozent Trefferquote haben Analysten Wertpapiere, Index-Zertifikate oder Investmentfonds, die ihre Performance schon hinter sich hatten, in den Medien empfohlen. Meistens kommt dann noch die lapidare Aussage: Jo, der Titel hat noch Luft nach oben, so 10 bis 20 Prozent in den nächsten 12 Monaten. Dazu wird dann ein Chart eingeblendet, der in der näheren Historie eine Entwicklung von 50 Prozent oder mehr präsentiert, an welcher der Kleinanleger natürlich nicht partizipiert. Neuerdings erhält der Anleger die Mitteilung, dass die empfehlende Kapitalanlagegesellschaft schon in dem empfohlenen Wertpapier investiert ist. Nun stellen sich sofort folgende Fragen:
  • Warum wurde der Titel nicht empfohlen, als die Profis anfingen, ein Wertpapier zu kaufen?
  • Welchen Zweck soll die Empfehlung eines Wertpapiers erfüllen, wenn es seine hauptsächliche Performance bereits hinter sich hat?
  • Weshalb treffen überhaupt die wenigsten Analysten-Meinungen für den prognostizierten Zeitabschnitt zu?
  • Und speziell an Gottfried Heller von der FIDUKA: Wo ist der Haken an einer Aktie, die nach einer soliden Kurs-Entwicklung schon wieder um 20 Prozent oder mehr eingebrochen ist?

Daher meine Empfehlung: Achten Sie selbst auf die fundamentalen Daten oder kaufen sich gleich einen guten Investmentfonds. Dann sind Sie sofort von Anfang an dabei und Ihr Risiko ist erheblich geringer.

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