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Deutsche Bank: Aktie nach Gewinnwarnung neun Prozent im Minus

Deutsche-Bank-Aktie stürzte heute um bis zu neun Prozent ab. Grund war eine Gewinnwarnung für das Jahr 2011.

Die Aktie der Deutschen Bank verlor am Dienstag bis zu neun Prozent und notierte im Tagestief mit 23,40 Euro. Bis zum späten Nachmittag kletterte das Papier wieder auf 24,65 Euro. Ein Verlust von mehr als vier Prozent.

Grund für den dramatischen Kurseinbruch war eine beunruhigende Meldung von der Investorenkonferenz in London. Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann räumte ein, dass der Rekord-Gewinn in Höhe 10 Milliarden Euro im laufenden Jahr nach einem schwachen dritten Quartal nicht mehr erreicht werden könne.

Die Kunden seien durch die Schuldenkrise erheblich verunsichert. Dadurch würden die Umsätze im Kapitalmarktgeschäft sinken, teilt das Kreditinstitut mit. Im Kerngeschäft sollen daher bis zu März 2012 rund 500 Stellen gestrichen werden, berichten Medien.

Zudem musste das Geldinstitut bereits im zweiten Quartal dieses Jahres 155 Millionen Euro auf griechische Staatsanleihen abschreiben. Im dritten Quartal waren es weitere 250 Millionen Euro. Wie die Financial Times Deutschland meldet, könnten noch immer hochriskante Griechenland-Anleihen im Wert von fast einer Milliarde Euro in den Büchern der Bank schlummern.

In den klassischen Geschäftsfeldern Privatkunden, Vermögensverwaltung sowie der Beratung bei Fusionen und Übernahmen erwartet das Institut jedoch weiterhin ein Rekord-Ergebnis.

Die Deutsche Bank will ihren Zwischenbericht für das dritte Quartal 2011 bis zum 25. Oktober 2011 veröffentlichen.



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