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Optionsscheine für Fussgänger

Wie Sie das Risiko eines Totalverlusts minimieren

Graue Theorie und komplizierte Formeln, wie “Black Scholes”, nützen in der Praxis wenig. Ich halte sie sogar für irreführend, weil der Blick der Anleger oder Spekulanten vom Wesentlichen abgelenkt wird.

Worauf sollte man bei Spekulationen mit Optionsscheinen (OS) achten?

  • Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis.
  • Ist ein Call im Geld, ist der dazugehörige Put (gleicher Basispreis) aus dem Geld und besitzt einen geringeren Wert.
  • Nachhaltig hohes Handelsvolumen (Liquidität) garantiert, dass ein Optionsschein im Notfall verkauft werden kann.
  • “Im Geld” verringert durch den vorhandenen “inneren Wert” das Risiko eines Totalverlusts.
  • Kurze Restlaufzeiten schränken Handlungsspielraum und Gewinnchancen drastisch ein.
  • Bei langer Restlaufzeit kann der Verlust des inneren Wertes durch Kursgewinne des Basisinstruments (Underlying) kompensiert werden.
  • Die fundamentalen Daten des Underlyings sollten Investitionsgrundlage sein.
  • Namhafte Emittenten (Stillhalter) garantieren faire Geld- und Briefkurse.
  • Hoher “Free Float” des Underlyings schützt vor unerwarteter Volatilität, auch des Optionsscheins.
  • Eine Stop-Loss-Order sichert gegen allzu hohe Verluste ab.
  • Optionsscheine wollen fortlaufend überwacht werden.
  • Das “Aussitzen wollen” von nicht erwarteten Kursentwicklungen kann Totalverlust bedeuten.
  • Kursziele für Optionsschein und Underlying helfen Verluste zu begrenzen und Gewinne sicher zu realisieren.
  • Optionsscheine verlieren während ihrer Laufzeit stetig an Wert. Nur die Kursentwicklung des Underlyings kann dem entgegen wirken.
  • Gute Planung und Disziplin bei der Durchführung der Spekulation tragen zum Erfolg bei.
  • Mit möglichen Verlusten sollte sich der Spekulant schon vor dem Geschäft abfinden.
  • Emotionen sind schlechte Berater.


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