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Ukraine: Springer-Aktie MINUS 14 Prozent!

Springer-Aktie bricht dramatisch ein. Grund dürfte ein massiver Vertrauensverlust unter der Leserschaft im Zuge der verzerrten “Berichterstattung” von BILD und WELT über die Entwicklungen in der Ukraine sein.

Der Kurs der Aktie der Axel Springer SE (WKN: 550135) ist seit Ausbruch der Unruhen in der Ukraine kräftig auf Talfahrt. Die Aktie verlor im Xetra-Handel über 14 Prozent und stürzte von 51,27 Euro Anfang März auf 43,92 Euro Anfang April.

Hauptgrund für diese dramatischen Kurseinbrüche könnte die vorwiegend russophobe Berichterstattung der Konzernflaggschiffe BILD und WELT zu den Geschehnissen in der Ukraine sein. So beschweren sich die Leser seit Wochen regelmäßig über Halbwahrheiten und Verzerrungen in den Artikeln zu Russland und zur Ukraine. Springer-Journalisten würden Russland und seinen Präsidenten Wladimir Putin ungerechtfertigt kritisieren, während die Rechtsextremisten in der Kiewer Übergangsregierung und deren umstrittene Machtergreifung kaum thematisiert werden, so die Vorwürfe.

Auch viele Analysten sehen derzeit wenig Potenzial in der Aktie. Die Mehrheit der Börsen-Experten glaubt, dass der Aktienkurs kurz- und mittelfristig weiter zurückgehen wird.


Dieser Artikel ist Teil 1 von 54 der Serie Bürgerkrieg in der Ukraine



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