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US-Immobilien-Krise: FED senkt Leitzins – Banken streichen Jobs – Finanzspritze für SachsenLB-Tochter Ormond Quay

Nachdem die Federal Reserve (FED) gestern überraschend zwischen zwei regulären Sitzungen den Leitzins am kurzen Ende um einen halben Prozentpunkt auf 5,75 Prozent senkte, haben die Börsen positiv reagiert. Manche sprechen gar von einem Kursfeuerwerk. Ich sehe den leichten Anstieg lediglich als technische Reaktion auf die Verluste der vergangenen Woche der durch die Leitzinssenkung lediglich unterstützt wird. Aber mal sehen, was die kommenden Tage bringen. Die Lage bleibt weiter angespannt. Inzwischen mehren sich weitere Negativmeldungen:

Die die sowieso schon finanzschwache SachsenLB geriet durch ihre Tochter Ormond Quay in Liquiditätsschwierigkeiten, so dass die Sparkassen-Finanzgruppe mit Kreditlinien in Höhe von 17,3 Milliarden Euro zur Hilfe eilen musste. (Reuters)

Derweil dreht sich in den USA das Krisen-Karussell weiter und geht auch an den Grossen Namen dieser Welt nicht vorüber. So streicht die Investmentbank Bear Sterns 240 Jobs und die US-Hypothekenbank Novastar Financial muss 37 Prozent, das heisst 500 ihrer Mitarbeiter entlassen. Der US-Fondsanbieter Sentinel beantragt Gläubigerschutz. (n-tv)

Der Domino-Effekt rollt weiter, wie es scheint. Die Ursachen der US-Immobilien-Krise sind noch nicht beseitigt, die Auswirkungen noch nicht eindeutig abschätzbar. Solange weitere negative Meldungen an die Öffentlichkeit purzeln, bleibt die Lage angespannt. Wobei die langfristigen Charts immer noch gut aussehen und sich die derzeitige Korrektur im Rahmen des üblichen bewegt.

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