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Baufinanzierung: Wann lohnt sich ein Forward-Darlehen?

Banken und Vermittler warnen vor steigenden Zinsen bei Baugeld. Mit der Zinswette “Forward-Darlehen” können Immobilienbesitzer einem Existenz bedrohenden Zinsänderungsrisiko begegnen.

Werden Baufinanzierungskunden durch steigende Zinsen überrascht, drohen unerwartete finanzielle Mehrbelastungen. Wer seine Baufinanzierung in einer Niedrigzinsphase sehr knapp kalkulierte, muss mit dem Verlust seiner Immoblie oder sogar mit der Insolvenz rechnen.

Um solche Risiken auszuschalten, bieten Banken gegen Zinsaufschlag ein Forward-Darlehen. Mit solchen Darlehen können sich Kunden aktuelle Zinsätze für die Zukunft reservieren und Kostensicherheit erlangen. Steigen die Zinsen künftig, so hat sich das Geschäft für den Bauherrn gelohnt. Er hat so Geld gespart und womöglich den finanziellen Ruin abgewendet. Fallen die Zinsen aber in der Zukunft oder bewegen sie sich seitwärts, so hat der Bauherr die Mehrkosten ohne einen Nutzen zu tragen, weil Forward-Darlehen abgenommen werden müssen.

Forward-Darlehen eignen sich daher für Kunden, die steigende Zinsen erwarten und eine finanzielle Mehrbelastung fürchten müssen. Eine Wette bleiben diese Darlehen dennoch, weil sich die Zinsen künftig ganz anders entwickeln können als erwartet. Die Unsicherheit bei diesen Geschäften wächst, je weiter in die Zukunft spekuliert wird.


Dieser Artikel ist Teil 23 von 23 der Serie Ratgeber Geld: Haus kaufen und finanzieren



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