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Bauträgerzwischenfinanzierung und Sicherheiten

Grundschuld, Käufergelder und Forderungen dienen als Sicherheiten für eine Bauträgerzwischenfinanzierung.

Grundschuld
Die Buchgrundschuld wird in voller Höhe der Finanzierung vollstreckbar im Erstrang in Abteilung II und III des Grundbuches eingetragen. Wird das Objekt aufgeteilt, dann lastet diese Grundschuld ebenfalls im Erstrang auf dem Teileigentum. Käufergrundschulden stehen im Nachrang. Um den Käufern und deren finanzierenden Banken die Löschung nach Abschluss der Bauträgermassnahme zu garantieren, gibt die finanzierende Bank des Bauträgers eine Freistellungsverpflichtungserklärung ab.

Käufergelder
Der Bauträger nimmt gemäss Makler- und Bauträgerverordnung die Zahlungen der Käufer entgegen. Diese werden auf dem Käuferkonto bei der finanzierenden Bank des Bauträgers angesammelt und verpfändet. Die Bank lässt sich hier schon im notariellen Kaufvertrag des Teileigentums die Forderungen durch Käufer und Bauträger abtreten:

“Der Verkäufer (Bauträger) tritt hiermit sämtliche Ansprüche gegenüber dem Käufer an seine finanzierende Bank ab.”

“Nimmt der Käufer eine Finanzierung zur Zahlung des Kaufpreises auf, dann tritt er hiermit sämtliche Ansprüche auf Auszahlung dieser Finanzierung an den Verkäufer ab. Dieser tritt wiederum diese Auszahlungsansprüche an seine finanzierende Bank ab.”

Damit hat die Bank des Bauträgers im “worst case” die Möglichkeit, sich direkt an die Bank des Käufers zuwenden.

Die Beispiel-Formilierungen sind rechtlich sicher nicht wasserdicht und sollen nur die Sicherungskette verdeutlichen.

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