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Kreditkündigung: Bank muss Bürgen informieren?

Muss die Bank einen Bürgen über die Kündigung des verbürgten Kredites informieren? Grundsätzlich nicht!

Wie funktioniert das?

  1. Die Bank kündigt den Kredit unter gegebenen Voraussetzungen und stellt ihn zur sofortigen Rückzahlung fällig.
  2. Zahlt der Schuldner innerhalb einer angemessenen Frist nicht, so setzt das Mahnverfahren ein.
  3. Haben die Erste, Zweite und Dritte Mahnung, letztere unter Androhung gerichtlicher Zwangsmassnahmen, keinen Erfolg, so geht’s an die Sicherheitenverwertung.
  4. Jetzt kommt es auf die Ausstattung der Bürgschaft an. Das Ziehen einer Ausfallbürgschaft macht nur dann Sinn, wenn nachweisbar nach Verwertung der übrigen Sicherheiten, eine Restschuld offen bleibt. Bei einer normalen Bürgschaft jedoch wird die Bank den Bürgen sofort in Anspruch nehmen, unabhängig vom Bestehen weiterer Sicherheiten.

Da zwischen Kreditkündigung und Abschluss des zwingenden Mahnverfahrens vor der Sicherheitenverwertung doch einige Wochen vergehen, macht es keinen Sinn den Bürgen “auf dem Laufenden” zu halten und ihm Gelegenheit und Zeit zu geben, sein Vernögen auf Dritte zu übertragen.

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