Mezzanine-Finanzierung: Nachrangiger Firmenkredit ohne Sicherheiten







by Frank Kerkau on Oktober 2, 2006

Mezzanine-Finanzierungen schliessen die Lücke zwischen Eigenkapital und Fremdkapital, haben Eigenkapitalcharakter, sind unbesichert, endfällig und nachrangig. Mit solchen Finanzierungen sichern schon lange internationale Konzerne ihre Fähigkeit zu wachsen, zu investieren oder zu konsolidieren. Mezzanin-Darlehen bietet zum Beispiel die Hypovereinsbank für (internationale) mittelständische Unternehmen ab einer Bilanzsumme von 5 Millionen Euro und bis zu 50 Millionen Euro Umsatz. Die Basis einer Zusage ist unter anderem eine vernünftige Ratingnote (zum Beispiel Moody’s) in Verbindung mit detaillierter Unternehmens- und Investitionsplanung sowie eine positive Geschäftsprognose.

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Dr. Horst Siegfried Werner September 10, 2010 um 07:45 Uhr

Die Mezzanine-Finanzierung ist keineswegs nur ein „nachrangiger Firmenkredit ohne Sicherheiten“. Vielmehr bezeichnet der Begriff „Mezzanine-Finanzierung“ die Beteiligung am Gewinn und/oder Verlust eines Unternehmens auf gesellschaftsrechtlicher oder wertpapierrechtlicher Basis ( z.B. die Anleihe ) mit einer Nachrangabrede. Es gibt sowohl Equity-Mezzanine, als auch Debt-Mezzanine. Dazu gehört nicht der „Kredit“.

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