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Pfandleihe – Kurzfristiger Kredit ohne Schufa

Ob Goldschmuck, Auto oder Waffe, immer mehr Menschen nutzen Pfandhäuser, um kurzfristige finanzielle Engpässe zu überbrücken. Wer schnelles Geld braucht und seine Schuld in Kürze wieder zurückzahlt, fährt mit Pfandhäusern oftmals bequemer als mit seiner Bank. Ohne langwierige Beantragung, Bonitätsprüfung und lästiger Schufa-Meldung bietet die Pfandleihe den Weg zur Liquidität an Finanzkrise und Kreditklemme vorbei. Aber einiges gilt dabei zu beachten, um Fallen zu umgehen:

  • Pfandhäuser sollten nur über einen Zeitraum von wenigen Wochen bemüht werden, sonst kann es teuer werden.
  • Ein vorher aufpoliertes Auto bringt mehr Geld, als eine verdreckte Karre. Eine Expertise zum Beispiel bei Schmuck ist sicher hilfreich.
  • Wer Spezialtechnik, wie Waffen, beleihen will, sollte sich an ein Waffen-Pfandleihhaus wenden, da dort die ordnungsgemässe Verwahrung sichergestellt ist.
  • Bis zu einem Betrag von 300 Euro ist der Zinssatz durch den Gesetzgeber auf monatlich 1 Prozent festgeschrieben. Wer mehr Geld braucht und sich an ein privates Pfandhaus wendet, darf frei verhandeln. Dabei lohnt sich der Vergleich zwischen mehreren Pfandhäusern.
  • Wer sicher gehen möchte, nutzt das staatliche oder kommunale Leihamt. Leihämter arbeiten gemeinnützig. Zinsen und Gebühren bleiben auch bei höheren Beträgen überschaubar.
  • Pfandleihe eignet sich für Investitionen und Wareneinkäufe, aber nicht zur Finanzierung des Urlaubs.
  • Steuervorteil – Selbständige können oft die Kosten durch geschäftlich genutzte Pfandleihe steuerlich absetzen.

Dieser Artikel ist Teil 9 von 19 der Serie Ratgeber Geld: Finanztipps & Finanzinfos



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