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Prosper: Very High Risk Social Loan Marketplace

Zur Erinnerung:

Wie funktioniert Kreditgeschäft?

  • Der Anleger kauft ungedeckte/gedeckte Schuldverschreibungen bei der Bank. Diese zahlt einen Zins.
  • Die Bank verleiht das Geld in Form von Krediten adäquater Laufzeit und bekommt dafür einen höheren Zins.
  • Die Zinsdifferenz ist die Marge der Bank. Sie beinhaltet neben üblichen Bearbeitungskosten auch einen Risikoanteil, der zur Deckung von Ausfällen dient.
  • Der Markt regelt die Höhe der Konditionen.
  • Die Bank wacht über das Zahlungverhalten ihrer Kreditnehmer und schützt damit ihre Anleger.

Was macht Prosper? Die sagen,

  • lieber Anleger biete einen Betrag zu einem Mindestzinssatz,
  • lieber Kreditnehmer, fordere einen Betrag zu einem Höchstzinssatz.
  • Passen Gebot und Anfrage zusammen, so wird gematched und der Deal geht – ähnlich einer eBay-Auktion – über die Bühne.
  • Die Kreditnehmer können sich zu Gruppen zusammen finden und je besser die Zahlungsmoral einer Gruppe desto günstiger die Konditionen.
  • Prosper nimmt 1% der Kreditsumme als Bearbeitungsgebühr und jährlich 0,5 Prozent als Marge.
  • Prosper übernimmt die Führung der Kredite und auch das Risiko-Management.

Der Unterschied zur Bank? Den sehe ich in der sehr geringen Marge in Höhe von 0,5 Prozent und damit dem hohen Risiko für die Anleger. Mit dieser Marge ist m.E. kein Risiko eines Kreditportfolios zu decken und nebenbei noch Gewinne zu generieren. Es sei denn, die Kreditnehmer sind alles Rating-1-Kunden, wovon jede Bank noch träumt. Und Prosper in Deutschland? No way! Die Bafin lacht sich kaputt. ;)

Btw., heutzutage kann ich online sogar Baufinanzierungen in Höhe von EUR 500.000 abrufen, wozu dann noch Prosper?

via Basic Thinking

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