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Ratingnote verbessern

An welchen Schräubchen können Sie drehen, um Ihre Ratingnote zu verbessern? Was wird beim Rating alles berücksichtigt?

Weiche Faktoren
Weiche Faktoren sind alle Einflüsse, die nicht konkret zu beziffern sind, sich jedoch bei Veränderung auf die Geschäftsentwicklung auswirken können:

  • Haben Sie einen guten Nachfolger?
  • Wie steht es um Ihre Unternehmensstrategie?
  • In welcher Branche ist Ihr Unternehmen tätig?
  • Wie ist die Marktentwicklung?
  • Wie war die Geschäftsentwicklung in der Vergangenheit?
  • Wie steht es um den Auftragsbestand?
  • Besitzen Sie ein Controlling und sind damit über Veränderungen zeitnah informiert?
  • Kennen Sie Ihre internen und externen Risiken und wie gehen Sie damit um?
  • Wie steht es um das fachliche und betriebswirtschaftliche Know-how des Managements?
  • Wie ist der Zustand Ihrer Geschäftsaustattung?
  • Haben Sie ein straff organisiertes Mahnwesen?

Harte Faktoren
Die harten Faktoren sind Ihre nackten Zahlen und sich daraus ergebene Verhältnisse:

  • Wie gestalten sich Ihre Bilanzverhältnisse, Vermögen – Verbindlichkeiten?
  • Wie steht es um Ihre Liquidität, I und II?
  • Ist Ihr Betriebsvermögen vernünftig finanziert?
  • Wie hoch ist Ihre Eigenkapitalquote?
  • Wie ist die Eigenkapitalrentabilität?
  • Wie entwickelt sich Ihr Cash-Flow?
  • Wie steht’s um Ihren “Return on Investment” (ROI)
  • In welchem Zeitraum wird Ihr Kapital einmal umgeschlagen?
  • Wie entwickeln sich Umsatz, Ertrag und Kosten?
  • Ist Ihr Forderungsbestand noch im Grünen Bereich?
  • Stärken die Gewinne das Unternehmen oder nur die Gesellschafter?
  • Kennen Sie den Deckungsbeitrag Ihres Produkts?

Es gibt also eine grosse Anzahl von Möglichkeiten die Ratingnote zu beeinflussen. Ratingsysteme vergeben Teilnoten, wichten diese und bilden daraus eine Gesamtnote. Vom Markt unabhängige Faktoren, wie die richtige Finanzierung des Vermögens, das Know-how des Managements oder eine vernünftige Nachfolgerregelung, können schon sehr leicht verbessert werden und wirken sich positiv aus. Banken lassen oftmals sogar das Informationsverhalten des Unternehmers gegen über der Bank in das Rating einfliessen. Natürlich ist auch das operative Geschäft wichtig. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass selbst bei bester Auftragslage und Marktposition Unternehmen in Schieflage geraten, weil zum Beispiel die Liquidität oder der Druck auf säumige Kunden zu gering oder die Entnahmen der Gesellschafter zu hoch sind.

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