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Start-up und Venture Capital in Deutschland

Bei Robert gibt’s eine nette Diskussion über Kapitalbeschaffung für Existenzgründungen im High-Tech-Bereich, den so genannten Start-ups. Hier vielleicht ein paar interessante Links zum Thema:

Viele Anbieter von Mezzanine-Kapital, gerade auch Banken, wenden sich an erfolgreiche Unternehmen. Für Start-ups lohnt hier eine Anfrage weniger. Private professionelle Geldgeber und Vermittler bieten oft den Vorteil, dass der Unternehmensgründer:

  • Hilfe schon beim Businessplan erhält,
  • ein solides Finanzierungspaket inklusive Förderungen durch Bund und Länder bekommt,
  • zu 100 Prozent Eigner bleibt,
  • seine Eigenkapitalbasis stärkt,
  • von unternehmerischen Know-how und den Kontakten des Angels profitiert,
  • die Deinvestition mittel bis langfristig planen kann.

Es ist also möglich, auch in Deutschland. Warum – um zu oben genannter Diskussion zurückzukommen – in Deutschland im Verhältnis zur USA wenig Venture Capital umgesetzt wird, mag hierzulande auch an mangelnder unternehmerischer Mentalität liegen:

“wie z.B. die traditionelle deutsche Beschäftigungsorientierung als Angestellter, so erstaunt es nicht, daß Deutschland im internationalen Vergleich bei Firmengründungen eher schlecht abschneidet: während hier nur 2,1% der erwachsenen Bevölkerung an einer Firmengründung beteiligt sind, sind es in den USA 8,4% (weiterhin belegen Großbritannien mit 3,3%, Italien mit 3,4%, Israel mit 5,4% und Kanada mit 6,8% Plätze vor Deutschland” (Alexander Moscho, Dissertation, Seite 114)

Ich denke, allein am Geld liegt es nicht.

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