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Tipps: Wie aus den Schulden raus?

Schuldner sind oft Opfer von Geschäftemachern. Was der Verbraucher über Gläubiger und Schulden grundsätzlich wissen sollte:
  • Forderungen verjähren.
  • Klagen oder Beantragungen von Mahnbescheiden, Schuldanerkenntnis, Abschlagszahlungen, Zinszahlungen, Sicherheitsleistungen, Stundungsgesuch unterbrechen die Verjährung.
  • Eine Verjährung wird durch blosse Mahnungen nicht unterbrochen.
  • Einkommen unter dem Existenzminimum sind nicht pfändbar.
  • Zuerst sollten die Gläubiger befriedigt werden, welche die Grundbedürfnisse sichern (Wohnung, Energieversorgung).
  • Lassen Sie sich als Schuldner nicht durch die “lautesten Schreihälse” irritieren.
  • Bevor ein Gläubiger leer ausgeht, akzeptiert er eher einen Vergleich mit geringer Rückzahlung (15 Prozent der Haupt- und Nebenforderungen).
  • Verhandeln – oder besser: schachern, wie auf einem Basar – hilft ungemein.
  • Mit der Drohung Insolvenz zu beantragen, kriegen Schuldner jeden Gläubiger an den Verhandlungstisch.
  • Schuldner, die in der Vergangenheit durch Tilgung kleinerer Beträge bewiesen, dass sie zahlungswillig sind, können auf die Gunst der Gläubiger hoffen. 
  • Sämtliche Vereinbarungen zwischen Schuldner und Gläubiger bedürfen der Schriftform.
  • Seriöse Schuldnerberatungen sind kostenlos (Beratungsstellen von Wohlfahrtsverbänden, Kommunen, Kreisen, Verbraucherzentralen oder Arbeitgebern).
  • Beratungsstellen, die Geld verlangen (Mitgliedsbeiträge, Bearbeitungsgebühren) sind unseriös.

Schuldner können vor einer Schuldnerberatung ihr Vermögen und Einkommen sowie ihre Verbindlichkeiten und Schulden auflisten. Das gewährt Überblick und zeigt Lösungsansätze. Ausserdem: Eine bekannte Gefahr verliert ihren Schrecken.

Keine Rechtsberatung! Keine Gewähr!



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