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Verzockt: Rettet Jansons Haus!

Schauspieler Horst Janson hat auf Pump mit Ost-Immobilien gespielt und häufte 650.000 Euro Schulden an. Die Fans sollen jetzt sein Haus retten.

Für private Schulden gibt es keine Rechtfertigung. Schon gar nicht, wenn damit die Gesellschaft abgezogen werden sollte.

Horst Janson hatte sehr viel Glück im Leben. Jahrzehnte lang verdiente der Schauspieler gutes Geld. Er konnte sich Dinge leisten, von denen die meisten Menschen nur träumen. Das einzige Problem für Janson war der gierige deutsche Staat. Ostdeutsche Immobilien boten die Lösung. Vom Steuerzahler subventioniert, konnte man mit ihnen kräftig Steuern sparen und gleich noch seinen Reichtum mehren. Der Deal mit diesen sogenannten Steuersparmodellen ging schief. Zurück blieb ein riesiger Berg an Schulden. 650.000 Euro fordern jetzt die Gläubiger. 80 Hartz-IV-Empfänger könnten ein Jahr lang davon leben. Besonders schmerzlich: Familie Janson könnte jetzt auch ihr Haus verlieren.

Horst Janson fühlt sich betrogen. Durch böse Finanzberater hätte er sein “hart erspartes Geld verloren”. So erklärt es jedenfalls sein Anwalt auf der Facebook-Seite “Hilfe für Horst Janson”. Wer konnte denn auch ahnen, dass “Investitionen” auf Pump auch schief gehen können und man seine Schulden irgendwann zurückzahlen muss?

Das ist aber alles nicht so schlimm. Zum Glück gibt’s ja noch die Fans. Wenn jeder auch nur einen Euro sozialisiert, könnte Jansons Privathaus vielleicht gerettet werden.



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