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Vorauszahlung? Nur gegen Bürgschaft!

Ob Baugewerbe, Möbelhäuser oder Computerhandel, viele Auftragnehmer verlangen schon bei der Bestellung einer Lieferung oder Leistung eine Anzahlung ohne Gegenleistung. Ein Risiko für den Auftraggeber (Käufer / Verbraucher) schlechthin. Denn sobald der Auftragnehmer beispielsweise in Insolvenz geht, ist das Geld futsch. Der Auftraggeber sollte daher unbedingt auf eine Sicherheit in Höhe der Vorauszahlungen in Form einer Bankbürgschaft bestehen. Kann der Auftragnehmer den Vertrag nicht erfüllen, so zahlt die Bank nach Inanspruchnahme aus der Bürgschaft die nicht durch Gegenleistungen gedeckten Vorauszahlungen zurück (Vorauszahlungsbürgschaft) oder übernimmt die Finanzierung der Fertigstellung und Lieferung (Fertigstellungsgarantie).

Verweigert der Auftragnehmer die Stellung einer Sicherheit für unentgeltlich entgegengenommenes Vermögen des Auftraggebers, dann sollte diese Geschäftsverbindung nicht eingegangen werden.

Keine Rechtsberatung!



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