Zwangsversteigerung vs Vorfälligkeitsentschädigung







by Frank Kerkau on August 26, 2007

Fragestunde:

vorfälligkeitsentschädigung und zwangsversteigerung

Der Gesetzgeber gesteht der Bank einen Schadensersatzanspruch zu, wenn der Darlehensnehmer ein durch Grund- oder Schiffspfandrecht besichertes Darlehen mit festem Zinssatz während der Zinsfestschreibungszeit kündigt. Eine Aussage für den umgekehrten Fall trifft das neu überarbeitete Schuldrecht nicht. Ich gehe daher davon aus, dass bei Kündigung des Darlehens durch die Bank und anschliessender Sicherheitenverwertung (zum Beispiel Zwangsversteigerung) die Bank keine Vorfälligkeitsentschädigung beanspruchen darf. Und mal ehrlich: Ich denke, dass bei einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Verhältnisse des Kunden in der Regel die Bank das Darlehen kündigen wird. Kommt es danach tatsächlich auch zur Zwangsversteigerung, dann ist eine Vorfälligkeitsentschädigung das geringste Problem.

Keine Rechtsberatung!

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