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Geldanlage: Warum private Altersvorsorge nicht mehr lohnt

Geldanlage: Private Altersvorsorge bleibt unattraktiv und birgt zudem erhebliche finanzielle Risiken.

Die Zinsen sind heutzutage so niedrig, dass sie nicht einmal mehr die Inflation ausgleichen. Aufgrund der Euro-Krise wird das auch längerfristig so bleiben. Hinzu kommt das Risiko des Totalverlusts trotz Einlagensicherung. Denn die EU-Gremien bleiben ebenso unberechenbar wie die deutsche Bundesregierung.

Daher macht es auch wenig Sinn, seine Euros in Unternehmen anzulegen. Schon morgen könnte die nächste Energiewende, das nächste Verbot seitens der Europäischen Union oder die nächste Sanktion gegen einen internationalen Handelspartner alle Investments in Frage stellen.

Des Weiteren haben sich alle Staatsprogramme als Lügen-Gebilde entpuppt. Die Riester- und Rürup-Rente lohnen per se nicht und wenn der Staat mal wieder etwas “fördert”, zockt er durch die Hintertür uns Bürger um ein Vielfaches ab. So wurden noch in den 1990er Jahren Lebensversicherungen nach 12 Jahren steuerfrei ausbezahlt oder die eigene Immobile gefördert. Nichts davon ist heute mehr übrig.

Deutschlands Bevölkerung verarmt. Die Mieten explodieren. Vor allem in den Ballungsräumen können immer weniger Menschen es sich überhaupt leisten, Geld beiseite zu legen. Aber um ein staatlich verschuldetes Finanzloch in der Haushaltskasse zu stopfen, muss man ohne die Hilfe des Zinseszinseffekts erhebliche Beträge ansparen, um überhaupt ein Finanzposter zu bilden.

Und je geringer die Zinsen, umso mehr Vermögen muss man horten, um von künftigen Kapitalerträgen leben zu können. Daher bleibt nicht zuletzt die Frage, wie künftige Rentner wohl von ihrem Ersparten existieren wollen.

Private Altersvorsorge lohnt auch deshalb nicht mehr, weil jeden Beschäftigten schon morgen Jobverlust, Hartz-IV und damit Zwangsenteignung treffen können.



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