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Anlage-Tipp: Welcher Investmentfonds ist der richtige?

Welche Kriterien beachte ich bei der Auswahl eines Investmentfonds?

Bevor ich mir durch eine Bank oder einen Finanzvertrieb etwas aufschwatzen lasse, was gerade in einer Vertriebsaktion vertickt wird, informiere ich mich lieber selbst. Das ist langfristig gesehen nur ein kleiner aber lohnender Aufwand.

Liquidität und Anlagevolumen
Ein Fonds muss liquide sein. Das heisst, seine Anteile kann ich bei durchschnittlichem Handelsvolumen an der Börse ohne grössere Kursschwankungen kaufen oder verkaufen. Je grösser das Fonds-Volumen, umso grösser ist seine Marktakzeptanz, Finanzkraft und Bekanntheit.

Fonds-Management
Bekannte Stars unter den Fonds-Managern müssen nicht die besten sein. Das Fonds-Managment soll in schwierigen Märkten Risiken begrenzen und in aufstrebenden Märkten die Chance nutzen. (siehe Historie)

Märkte
Ich liebe Diversifikation. Fonds, die auf Regionen oder Branchen orientiert sind, mag ich nicht. Das treibt nur das Risiko in die Höhe und meistens sind diese Märkte bei einer Empfehlung schon auf ihrem Höchststand. Ein Fonds der weltweit und in alle Branchen investiert, kann Risiken besser streuen und Chancen besser nutzen. Dass Risikobegrenzung auch auf die Rendite drückt, ist mir bekannt.

Historie
Die historische Entwicklung eines Fonds gibt mir Aufschluss über die nachhaltige Qualität des Fonds-Managements. Mein Fonds sollte mindestens über die letzten 10 Jahre überdurchschnittliche Wertentwicklung aufweisen. Seine Anteile sollten also bei fallenden Kursen weniger an Wert verloren haben als der Markt, aber sich bei steigenden Kursen dagegen besser entwickelt haben.

Wertpapiere
Aktien-Investmentfonds sind mir die liebsten. Das heisst, ich gehe gerne ein gewisses Risiko ein, um aber langfristig die Chancen zu nutzen.

Fonds-Sparplan oder Einmalzahlung
Auch bei der Anlage von grösseren Beträgen nutze ich lieber den Cost-Average-Effekt, wähle also entweder einen Sparplan oder eine einmalige Einzahlung mit laufendem periodischem Kauf von Anteilen.

Periodische Ausschüttung oder thesaurierende Wiederanlage
Will ich sparen und möglichst den Zinseszins-Effekt nutzen, dann sollte es ein Fonds mit thesaurierender Wiederanlage sein. Heisst, sämtliche erwirtschafteten Renditen werden nicht ausgeschüttet, sondern wieder investiert, was einen zusätzlichen Kursgewinn für die Anteile bringt. Will ich nicht sparen oder mein Vermögen mehren, sondern davon leben, dann wähle ich eh einen Auszahlungsplan.

Ausgabeaufschlag und Gebühren
Einmaliger Ausgabeaufschlag und die laufenden Gebühren sollten sich im Durchschnitt des Marktes bewegen. Wenn mir ein Fonds langfristig gute Gewinne bei begrenztem Risiko bringt, soll das Management auch was von haben. Ich zahle für Qualität!

Hausbank oder Discount-Broker
Die Hausbank ist mir mit ihren Aufschlägen und Gebühren zu teuer und nicht flexibel genug. Ein Discount-Broker bietet mir kostenfreie Konto- und Depotführung sowie geringere Ausgabeaufschläge. Ein dort gekaufter Investmentfonds wird darum nicht schlechter.

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