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Geldanlage Windpark – 10 Prozent Zinsen mit welchem Risiko?

PROKON Windpark LM 2Deutschland fördert erneuerbare Energien. Der Markt wächst rasant und trotzt der Finanzkrise. Schaut man sich Energiemix und den künftigen Energiebedarf an, ist noch lange kein Ende dieser Story in Sicht. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erwartet gemäß seiner Studie einen Anstieg des Anteils an erneuerbaren Energien von aktuell 15 Prozent auf 30 Prozent im Jahre 2020 und sogar auf 50 Prozent im Jahre 2030. Dabei misst das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) der Windenergie die grösste Bedeutung bei. Aber wie daran verdienen?

In Itzehoe, im Südwesten Schleswig-Holsteins, sitzt die Firma PROKON, der Marktführer für Kapitalanlagen in erneuerbare Energien. Per heute haben hier über 21.000 Anleger fast 400 Millionen Euro investiert. PROKON bietet Investoren Genussrechte. Die Mindesteinlage beträgt 100 Euro bei einer Laufzeit ab 3 Jahren. Erwirtschafte Gewinne werden gesplittet. Die Grundverzinsung beträgt 6 Prozent plus Überschussbeteiligung. Der Inflationsschutz besteht aus Substanzwert der Kraftwerksanlagen und Rücklagen aus Gewinnen. In den Jahren 2003 bis 2005 wies Prokon eine Verzinsung 7,25 Prozent pro Jahr aus. Im Jahre 2006 waren es nach Unternehmensangaben schon 8 Prozent. Die Abnahme des durch Windkraftanlagen erzeugten Stroms ist im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geregelt. Die Strompreise sind demnach auf 15 bis 20 Jahre garantiert und Netzbetreiber müssen den Strom vorrangig abnehmen. Dieses deutsche Fördermodell wurde bereits von 47 weiteren Staaten übernommen.

Ganz ohne Risiko geht es nicht. Wer in für Tagesgeld fast zinslosen Zeiten nach attraktiver Rendite sucht, muss sich nicht nur ein wenig umschauen sondern auch Risiken eingehen. Genussrechte, wie PROKON sie anbietet, sind ein sinnvolles Instrument der Unternehmensfinanzierung. Sie verbriefen Investoren das Recht direkt von Gewinnen einer Gesellschaft zu partizipieren, schließen jedoch das Stimmrecht aus. Zudem zählen Inhaber von Genussrechten zu den Nachranggläubigern, das heisst, im Falle einer Insolvenz erhalten sie ihr investiertes Geld erst nach Auszahlung aller anderen Gläubiger. Ein Totalverlust ist demnach möglich. Im Gegenzug winken den Geldgebern überdurchschnittliche Renditen. Anleger sollten sich daher genau über Unternehmen, Marktumfeld und Förderungen durch den Gesetzgeber informieren, um mögliche Verlustrisiken zu erkennen und zu minimieren.

Foto: © PROKON / Windpark Lambsborn-Martinshöhe


Dieser Artikel ist Teil 11 von 30 der Serie Ratgeber Geld: Vermögensaufbau



{ 1 comment… add one }

  • Gerd Junker März 29, 2012, 07:37

    Ich war gerade gestern Abend auf einer Prokon Veranstaltung mit Geschäftsführer, Gründer und Gesellschafter Rodbertus. Das klingt alles gut und die Idee mit den Erneuerbaren Energien ist natürlich auch sinnvoll und wirtschaftlich überzeugend.

    Das ist als Beimischung durchaus geeignet.

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