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Hohe Zinsen: 15 Prozent durch Geldanlage bei Leihhäusern

Auch Pfandhäuser müssen sich irgendwie Geld beschaffen, sich refinanzieren. Aber mit Krediten bei Banken sieht’s eher schlecht aus. Denn Pfandleihe birgt Risiken.

Chance
Pfandhäuser berechnen um die 4 Prozent pro Monat an Darlehenszinsen. Richtig, das wären 48 Prozent pro Jahr. Daher kann ein Leihhaus durchaus schon mal 15 Prozent Zinsen per anno für einen ihm gewährten Kredit ab 500 Euro zahlen. Will ein Investor höhere Summen bei einem Leihhaus anlegen, dann können auch Sicherheiten gestellt werden. Ebenso sind Stille Beteiligungen möglich.

Risiko
Pfandleihe birgt das Ausfallrisiko, denn die Bonität des Kunden wird nicht geprüft und er könnte seinen verpfändeten Gegenstand nicht auslösen. Auch kann der Wertverfall des Pfandobjektes so hoch sein, dass sich das Pfandhaus bei einer Versteigerung trotzdem nicht mehr vollständig befriedigen kann. Dann ensteht ein Verlust, der durch andere Geschäfte und deren Zinsen aufzufangen ist. Dennoch, ein Pfandhaus hat nicht nur einen sondern viele Kunden, was schon eine gewisse Diversifikation, also Risikostreuung bedeutet. Zudem ist da der freche Zinssatz, der eine weitere Absicherung durch Rückstellungen zulässt. Des Weiteren wird nur bis maximal 50 Prozent des Marktwertes beleihen und die Pfandgegenstände ausgesucht. Diese Steuerungsmöglichkeiten halten das Risiko eines Totalausfalls in Grenzen, wenn man zusätzlich noch beachtet, dass die Erfahrung eines Leihhauses wächst, je länger es das Geschäft betreibt.

Fazit
Sicher sollte ein Anleger jetzt nicht nur auf die hohen Zinsen schauen und sein ganzes Vermögen in ein Leihhaus investieren. Es sei denn, er wollte selbst eines gründen. Auch ist das Risikobewusstsein jedes Anlegers anders. Aber eine solche Investition könnte durchaus eine sinnvolle Bereicherung eines Anlage-Portfolios sein.

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