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Inflation als Geldanlage

Welche Kapitalanlagen profitieren von einer Inflation?

Die Inflation oder Teuerungsrate wird auf Basis eines Warenkorbs ermittelt, der sich von Zeit zu Zeit ändert. Die Preissteigerung der einzelnen Segmente differieren. Während einige Waren sich verteuern, werden andere billiger oder stagnieren im Preis. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht monatlich die Zahlen dazu.

Wenn der Anleger jetzt eine Geldanlage wählt, deren Rendite pauschal über der Inflation liegen soll, so würde er sich lediglich am Durchschnitt der Inflationsrate orientieren und Gewinnchancen verspielen.

Wenn sich aber einzelne Segmente im Warenkorb verteuern, was hindert den Anleger, in genau diese Segmente zu investieren, um so direkt von den Preissteigerungen zu profitieren? Aktuell wirkt der Anstieg der Energie- und Nahrungsmittelpreise auf die Inflation in Deutschland.

Wie könnte man in Energie und Nahrungsmittel investieren? Salopp gesagt, wären Futures auf Öl, Gas, Schweinebäuche oder Sojabohnen eine Möglichkeit. Aktien auf Unternehmen der betreffenden Branchen wären eine andere Variante. Zertifikate auf die Branchenindizes sind ebenso möglich. So rät die Credit-Suisse den Privatanlegern zum Beispiel zu Investitionen in die Hersteller von Düngemittel, Saatgut und Fahrzeugen für die Landwirtschaft (siehe FTD).

Was ich damit zeigen will:

  • Es gibt für den Kapitalanleger tatsächlich Möglichkeiten direkt von der Inflation zu profitieren, indem er in genau die Segmente investiert, die sich aufgrund steigender Nachfrage des Weltmarktes verteuern.
  • Eine pauschale Kapitalanlage mit Inflationsschutz gibt es nicht.
  • Es können immer nur die Branchen vor der Inflation schützen, welche selbst die Inflation treiben.
  • Im Gegenzug sind Geldanlagen in Branchen mit sinkenden Preisen als Inflationsschutz untauglich.
  • Der Warenkorb kann dazu Anlagetipps geben.


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