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Investementfonds und ihre Mythen

Investmentfonds bieten keine Rechtssicherheit!
Falsch! Die Rechtsgrundlage ist das Investmentmodernisierungsgesetz. Es beinhaltet das Investmentgesetz und das Investmentsteuergesetz. Das Investmentmodernisierungsgesetz gilt für inländische sowie ausländische Investmentfonds und regelt den Schutz der Anleger und deren Kapital. Durch die darin enthaltenen Vorgaben des Gesetzgebers sind Investmentfonds die am besten überwachte Geldanlage unter den Anlageformen mit variabler Rendite. So sind Investmentfonds zum Beispiel eine der seltenen Geldanlagen, bei denen der Anlager genau nachvollziehen kann, in welche Wertpapiere sein Vermögen investiert wird.

Hohe Kosten und Fondsgebühren!
Laut Stiftung Warentest kassierten in 2006 Fondsmanager 1,5 bis 2 Prozent an Gebühren für die Kursgewinne. So hätte der Fonds DWS Internationale Aktien Typ O durch die Gebühren nur 10,5 Prozent Rendite gebracht, statt der möglichen 12,8 Prozent, wenn das Fondsmanagement für lau gewirtschaftet hätte. So eine Frechheit aber auch! Erst Top-Performance erzielen und dann noch die Hände aufhalten!

Fondsmanager können ihre Gebühren jederzeit und ohne Zustimmung des Kunden ändern!
Das ist Marktwirtschaft. Welches Unternehmen fragt seine Kunden, ob ihnen der Preis genehm wäre, vor allem im Geiz gesteuerten Deutschland? Der Markt regelt das von allein.

Keinen Grund zur Eile!
Meinte Stiftung Warentest in 2002 bezüglich der Eröffnung eines Riester-Fondssparplans. Wussten Sie, dass bei jeder Geldanlage letztlich die Laufzeit darüber entscheidet, wie viel Ertrag Sie bei gleichem Einsatz am Ende erwirtschaften? Also je später Sie beginnen, um so kürzer die Laufzeit bis zum 60. Lebensjahr, um so mehr müssen Sie selbst einzahlen und um so stärker ihren Haushalt belasten, damit Sie das gleiche Ergebnis erzielen, wie ein jüngerer Sparer.

Nachteil bei Riester-Fonds: Splitting in Fondsentnahmeplan und Rentenversicherung
Der Gesetzgeber verlangt, dass die Rente ein Leben lang reichen muss. Daher fliesst ein Teil des Ersparten in einen Fondsentnahmeplan, der bis zum 85. Lebensjahr läuft. Der andere Teil fliesst in eine Rentenversicherung, die die Zeit nach dem 85. Lebensjahr finanziell absichert. Ist das ein Nachteil? Was wären die Alternativen? Alles bis 85 oder je nachdem, wie lange man leben möchte, zu verbrassen und dann…? Oder alles in eine Rentenversicherung einzahlen und mit mickriger Rendite ab 60 auskommen? Kann es es sein, dass versicherungstechnisch eine Rentenversicherung ab dem 85. Lebensjahr billiger ist als eine ab dem 60.?

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