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Wessen Bonität sichert welche Geldanlage?

Wer steht für welche Schuld gerade? Die wichtigsten Kapitalanlagen im Überblick:
  • Guthaben auf Girokonto, Tagesgeld, Festgeld, Sparbuch oder Sparbrief werden durch die Bonität der kontoführenden Bank oder Sparkasse plus der gesetzlich oder freiwilligen Einlagensicherung geschützt.
  • Wertpapierdepots sind keine Kapitalanlage an sich, sondern dienen nur der Verwahrung für Wertpapiere. Hinter jeder Aktie oder Anleihe steht die Bonität des jeweiligen Emittenten.
  • Bausparguthaben sind durch die Bonität der Bausparkasse besichert.
  • Investmentfondsanteile (Sondervermögen) werden getrennt von der Fondsgesellschaft verwaltet. Die im Fonds geführten Wertpapiere sind durch die Zahlungsfähigkeit der einzelnen Emittenten gedeckt.
  • Offene Immobilienfonds (Sondervermögen) sind an die Bonität der Mieter gebunden.
  • Geschlossene Immobilienfonds hängen zwar ebenfalls von der Mieterbonität ab, besitzen jedoch zudem die Risiken des Totalverlusts und ggf. einer Nachschusspflicht. 
  • REITs (Real Estate Investment Trust) als Immobilien-Aktiengesellschaften stehen für ihre Anteile mit ihrer Bonität auf Basis der Zahlungsfähigkeit ihrer Mieter (Gewerbe, Industrie) gerade. In Deutschland gibt es keine Wohnimmobilien in REITs.
  • Ungedeckte Schuldverschreibungen (Anleihe) stützen sich auf die Bonität des Emittenten (Bank, Sparkasse, Unternehmen).
  • Gedeckte Schuldverschreibungen (Hypothekenpfandbriefe, Schiffspfandbriefe) geniessen Insolvenzvorrecht und stützen sich auf die Bonität der emittierenden Bank sowie die dahinterstehenden grundpfandrechtlich besicherten Forderungen (Immobilienkredite) oder Forderungen gegenüber der öffentliche Hand (Kommunalkredite).
  • Für Zertifikate (Derivat) steht emittierende Bank oder Sparkasse gerade.
  • Bundeswertpapiere (Tagesanleihe, Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze etc.) sind durch die Bonität der Bundesrepublik Deutschland gedeckt.
  • Kapitallebensversicherung hängt an der Zahlungsfähigkeit der Versicherungsgesellschaft.

Keine Anlage- oder Rechtsberatung! Keine Gewähr!


Dieser Artikel ist Teil 2 von 30 der Serie Ratgeber Geld: Vermögensaufbau



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