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Heizkosten-Abrechnung: Tatsächlicher Verbrauch zählt

Urteil zur Heizkosten-Abrechnung: Millionen Mieter sind betroffen. Vermieter darf nur tatsächlichen Verbrauch berechnen.

Mieter sollten ihre Heizkosten-Abrechnungen genau prüfen. Denn sie müssen nur ihren tatsächlichen Verbrauch bezahlen.

So entschied heute der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe (Az.: V III ZR 156/11).

Der Vermieter darf demnach nicht einfach seine Abschlagszahlungen an den Energieversorger dem Mieter berechnen, weil gemäß Heizkostenverordnung nur die Kosten für tatsächlich verbrauchte Brennstoffe abgerechnet werden können.

Eine Vermieterin hatte die Nachzahlung der durch sie an den Energieversorger geleisteten Zahlungen verlangt. Die Mieterin bezweifelte jedoch, dass dies der Heizkostenverordnung entspricht und verweigerte die Zahlungen.

Zudem entschied der für Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des BGH, dass ein solcher Fehler in der Abrechnung nicht mit einer Kürzung der Heizkostenforderung ausgeglichen werden könne.



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