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Länderfinanzausgleich: Zahlungen aller Bundesländer ab 1950

Länderfinanzausgleich – Übersicht über Nettozahler und Nettoempfänger in Deutschland seit 1950:

Die Zusammenfassung der Statistik des Bundesfinanzministeriums (BMF) von 1950 bis 2011 und die Gliederung der Zahlungen nach Einnahmen (Ausgleichszuweisungen) und Ausgaben (Ausgleichsbeträge) durch Wirtschaftsthemen.net zeigt, welche Beträge die einzelnen Bundesländer insgesamt bezahlten oder bekamen. Berlin erhielt mit 45,38 Milliarden Euro die größte Summe, während Baden-Württemberg mit 49,93 Milliarden Euro bisher am meisten bezahlte.

Bevor Bayern im Jahr 1989 auf die Seite der Geberländer wechselte, gehörte das einstige Agrarland ebenfalls zu den Nehmerländern. Nordrhein-Westfalen zahlte dagegen über Jahrzehnte für die Gemeinschaft und wurde erstmals im Jahr 1985 unterstützt, um danach erneut fast 20 Jahre lang zum Geberland zu werden.

Bundesland erhalten in Milliarden Euro bezahlt in Milliarden Euro
Nordrhein-Westfalen 0,87 17,70
Bayern 3,42 38,34
Baden-Württemberg - 49,93
Niedersachsen 22,38 -
Hessen - 45,88
Rheinland-Pfalz 11,48 -
Schleswig-Holstein 9,32 0,08
Saarland 6,58 -
Hamburg 0,09 11,77
Bremen 10,52 0,05
Sachsen 17,26 -
Sachsen-Anhalt 10,04 -
Thüringen 9,68 -
Mecklenburg-Vorpommern 9,15 -
Brandenburg 7,58 -
Berlin 45,38 -
Neue Bundesländer und Berlin wurden ab 1995 berücksichtigt. Inflation ist in den Beträgen nicht eingerechnet. Die Werte sind gerundet. Umrechnungskurs: Ein Euro entspricht 1,95583 D-Mark.

Quelle: BMF



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