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27 Milliarden deutsche Euros für Spaniens Pleite-Banken

100 Milliarden Rettungseuros für Spaniens Pleite-Banken – Die geplagten deutschen Steuerzahler tragen wieder die Hauptlast.

Spaniens Pleite-Banken sind gerettet – vorerst und Deutschland ist wieder ein Stück ärmer – für lange Zeit. Die Finanzlobbyisten in Berlin und Brüssel feiern die 100-milliardenschwere Banken-Rettung als Sieg, denn der Europäische Rettungsfonds ESM, zu fast einem Drittel durch Deutschland finanziert, bleibt von der Rettung ganz Spaniens verschont – noch.

Wir Deutsche dürfen also erleichtert sein, dass unsere hart erwirtschafteten Steuer-Euros durch Brüssel diesmal direkt an die Bedürftigen geleitet werden. Es hat etwas ehrliches, transparentes. Das war’s aber auch schon. Denn wenn sich Deutschland als letztes starkes Bollwerk zur Verteidigung unserer Gemeinschaftswährung bei der Rettung von fremdländischen Pleite-Banken weiter so verausgabt, wer soll dann noch Europas Wirtschaft wieder auf die Beine finanzieren?

Die Rettung von Spaniens Banken mit hauptsächlich deutschen Steuergeldern hat Europa auf lange Sicht weiter geschwächt aber das Überleben unserer Gemeinschaftswährung nur kurzfristig gesichert.

Deutschland haftet mit 27 Prozent gesamtschuldnerisch für den Euro-Rettungsfonds ESM und muss daher im Falle eines Zusammenbruchs der Euro-Zone alle vom ESM produzierten Ausfälle an Staats- und Bankschulden allein finanzieren. Hinzu kommen Beteiligungen an “Hilfen” durch den Internationalen Währungsfonds (IWF), der Europäischen Zentralbank (EZB) und sogenannte Targetverbindlichkeiten.



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