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Aufschwung: Gewerkschaften fordern mehr Kohle statt Arbeit

Einige Gewerkschaften wollen im Zuge des erwarteten Wirtschaftsaufschwungs in der nächsten Tarifrunde mehr Gehalt für die Beschäftigten fordern, was bei 7 Prozent Arbeitslosigkeit in Deutschland durchaus nachvollziehbar ist. So träumte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) gegenüber Welt Online von Lohnsteigerungen um die 5 Prozent. Auch die IG Bau und die IG Bergbau, Chemie, Energie (BCE) wollen gemäss Sueddeutsche ihre Lohnzurückhaltung aufgeben.

Womit sich für Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger die Frage stellt, auf wessen Seite die Arbeitnehmervertreter eigentlich stehen. Vor allem dann, wenn man berücksichtigt, dass käufliche Betriebsrats- und Gewerkschaftsfunktionäre in unkündbaren Anstellungen von Unternehmen gehätschelt werden, wie Arbeitsrechtsprofessor Volker Rieble, Universität München in 2008 gegenüber FAZ beklagte. Seit Jahrzehnten fördern Gewerkschaften zudem Wettbewerbsverzerrungen am internationalen Arbeitsmarkt und gefährden so den Wirtschaftsstandort Deutschland. Die Folge der ständig steigenden Löhne, sind explodierende Preise und stetiger Arbeitsplatzabbau, was für Rentner, Arbeitslose und Hartz-IV-Empfänger eine ständige existenzielle Bedrohung ist. Führt man sich dann noch vor Augen, dass im Jahre 2009 die Managementgehälter nur 0,5 Prozent der gesamten Personalaufwendungen ausmachten, liegt der Verdacht nahe, dass weniger die Führungskräfte sondern mehr die nach Tarif bezahlten Angestellten hier das Mass nicht kennen.



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