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Euro-Dollar-Kurs: Wo geht der Trend hin?

Professor Dr. Eberhard Hamer als Leiter des Mittelstandsinstituts in Hannover hatte in 2003 zum Euro-Dollar-Kurs einige grundlegende Betrachtungen (pdf-Datei, 2 Seiten) vorgenommen und dabei politische sowie wirtschaftliche Aspekte herangezogen. Zum einen seien die Zentralbanken nicht so unabhängig, wie landläufig geglaubt. Zum anderen spielt die Staatsverschuldung der USA eine entscheidende Rolle. Dass der Dollar gegenüber dem Euro schwächelt, obwohl die US-Leitzinsen derzeit über denen Europas liegen, könnte eine Bestätigung dafür sein. Selbst die Kriege in Afghanistan und im Irak haben dem Dollar nicht geholfen. Früher war das anders. Früher gab es jedoch auch noch keinen Euro, als der US-Dollar die einzige Fluchtwährung war. Jetzt zeichnen sich Szenarien ab, die den Euro als Fluchtwährung relativieren und damit unter Druck bringen könnten. Die USA will sich aus dem Irak zurückziehen. Ein Regierungswechsel steht bevor. Die US-Wirtschaft boomt. Ob sich aus diesen Gründen der Kursverlauf Dollar-Euro dreht, ist schwer zu sagen. Er scheint es jedoch zu tun. Nachdem der Dollar zum Euro einen Tiefststand im April / Mai dieses Jahres erreicht hatte, bildete sich nun ein kleiner Aufwärtstrend der mit der Marke 0,75 Euro für einen Dollar kämpft aber auch den Abwärtstrend seit Oktober 2006 hinter sich gelassen hat. Wird die Marke 0,75 Euro pro Dollar nachhaltig überwunden, so könnte der Dollar seinen Aufwärtstrend fortsetzen. Aber wer weiss das schon?!

Keine Anlageberatung!

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