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Euro noch immer überbewertet?

Der Euro startete nahezu in Parität zum US-Dollar. Dann lief er los. Ohne Rücksicht auf ihre fundamentalen Daten legte unsere Gemeinschaftswährung bis zu 60 Prozent zu, was zu keinem Zeitpunkt durch Konjunktur- oder Zinsentwicklung gerechtfertigt war.

Obwohl schon näher an der Realität, notiert der Euro derzeit noch immer zwischen 1,25 und 1,26 US-Dollar. Die Zinsen in USA und Europa befinden sich am Boden, wobei die der Amerikaner noch etwas näher am Nullpunkt sind. Von Konjunktur kann krisenbedingt in beiden Wirtschaftsräumen kaum gesprochen werden. Jetzt kommt es darauf an, wer das Tal schneller überwindet und wessen Wirtschaft künftig stärker wächst. Das muss die Zukunft erst zeigen.

Wie dem auch sei, es besteht derzeit kein Grund zur Panik ob eines “schwachen Euro”, denn so weich ist der gar nicht. Er ist gegenüber dem Dollar nur etwas zurückgekommen, was auch ohne Europas Schuldenkrise längst überfällig war.



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