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Finanzkrise: Bankenrettungspaket in Überblick und Kritik

Das Bundesfinanzministerium hat das “Massnahmepaket zur Stabilisierung der Finanzmärkte” als Schaubild veröffentlicht. Sehr schön!

Offene Fragen:

  • Bisher konnten weder Basel II, noch die verschiedenen Mindestanforderungen der BaFin (MaK, MaRisk, MaIR und MaH) die negativen Auswirkungen der Finanzkrise auf die Banken stoppen. Wie kommen die Politiker darauf, dass sie das jetzt schaffen?
  • Zudem konnte in der Vergangenheit die Staatsanwaltschaft in den wenigsten Fällen Verstösse des Managements nachweisen. Warum soll das nun glücken?
  • Eine Bilanz allein weisst natürlich lediglich das Vermögen (Aktiva) und dessen Finanzierung (Passiva) aus. In den Geschäftsberichten der Banken sind jedoch schon deren Eventualverbindlichkeiten (Bürgschaften, unwiderrufliche Kreditzusagen) aufgeführt. Nicht gelesen?
  • Wer wickelt eigentlich die durch den Staat erworbenen Problemaktiva ab, wenn das schon die Finanzprofis nicht schaffen, der Steuerzahler?
  • Wenn eine Bank über Nacht Kapital braucht und unbedingt unter Androhung eines Totalzusammenbruchs gerettet werden muss, wer traut sich da noch Auflagen zu machen und deren Erfüllung abzuwarten?
  • Das Paket ist bis Ende 2009 befristet. Geht’s danach weiter, wie bisher?


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