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Schuldenkrise: USA droht weltweit schlechtestes Kreditrating “D”

Die US-Ratingagentur S&P droht erneut, die Kreditwürdigkeit der USA drastisch zu senken, wenn das Land seine Schulden nicht bezahlen sollte. Obama und Geithner forderten vom Kongress die Anhebung der Schuldenobergrenze.

Bisher wurde noch kein Staat der Welt auf des schlechteste S&P-Rating “D” herabgestuft, weil dies Zahlungsunfähigkeit und Pleite bedeuten würde. Die USA könnten diesen Negativrekord bald einheimsen.

Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s hat laut einer Reuters-Meldung erneut ihre Warnung an die US-Regierung bekräftigt. Die Analysten würden das Kreditrating der USA von der derzeitigen Bonitäts-Bestnote “AAA” radikal auf das schlechtestmögliche Rating “D” herabsetzen, sollte das Land seine am 04. August fällig werdenden Staatsschulden nicht zurückzahlen. Auch die Bewertung von Staatsanleihen würde dann herabgesetzt.

Bereits im April hatte S&P den USA mit dem Entzug der Höchstnote gedroht. Die US-Wirtschaft befindet sich noch immer in einer handfesten Krise. Hinzu kommen die horrenden Ausgaben für die Kriege im Irak und Afghanistan. So hatte das Land bereits Mitte Mai die gesetzlich festgelegte Schuldengrenze erreicht und darf sich kein frisches Geld mehr leihen.

Gemäß einem Bericht aus dem US-Finanzminiterium vom 29. Juni 2011 forderten Präsident Barack Obama und Finanzminister Timothy Geithner den Kongress auf, die Schuldenobergrenze anzuheben. Die Folgen wären sonst für die US-Wirtschaft katastrophal und unberechenbar. Sie würden schmerzlich jene Familien treffen, die Schulgeld, Raten für eine Hypothek oder ein Auto bezahlen müssten.

Unter Experten glaubt aber derzeit niemand, dass es zu Zahlungsausfällen kommen wird.



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