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Schuldenkrise: USA-Rating verdient auf A+ abgestuft

China hatte bereits im November 2010 die Bonitätsbewertung der USA zu Recht auf “A+” gesenkt. Aber die US-Ratingagenturen zögern noch immer.

Das Handeln der US-Regierung in der Schuldenkrise ist nicht nachvollziehbar. Statt die öffentlichen Haushalte in Ordnung zu bringen, soll der Kongress jetzt lieber eine weitere Neuverschuldung absegnen. Die US-Regierung tut dabei so, als ob damit ihr Schuldenproblem gelöst wäre.

Ebenso könnte man einer Pleite-Firma immer neue Kreditlinien einräumen und so ihre Zahlungsunfähigkeit verschleiern.

Juristen nennen das Konkursverschleppung. In Deutschland eine strafbare Handlung.

Daher war die Abstufung des USA-Ratings von “AAA” auf “A+” durch Chinas Ratingagentur “Dagong” am 09. November 2010 mehr als berechtigt.

Die Chinesen begründeten ihre negative Einschätzung mit einer zu erwartenden langfristigen Rezession der US-Wirtschaft, Risiken für Investoren aus dem extrem niedrigen Zinsniveau und dem anhaltend hohen Haushaltdefizit von 10 Prozent für die nächsten zwei Jahre.

Warum die US-Ratingagenturen noch zögern und weiterhin an der Bonitäts-Bestnote “AAA” festhalten, ist unklar.

Denn im August 2011 werden US-Staatsanleihen fällig, die Präsident Obama nur mit neuen Krediten zurückzahlen kann.

Die USA können offensichtlich ihre Kredite derzeit nicht aus eigener Kraft zurückzahlen und müssen dafür frisches Geld aufnehmen, was einem Zahlungsausfall gleichkommt.



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