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Staatspleite: Griechenland hat schlechtestes Kredit-Rating der Welt

S&P stufte gestern Griechenlands langfristige Kreditwürdigkeit von “B” auf “CCC”. Es ist aktuell das schlechteste S&P-Rating für einen Staat.

Die US-Ratingagentur Standard & Poor’s hat gestern nach eigenen Angaben Griechenland erstmals instabile finanzlielle Verhältnisse bescheinigt und das langfristige Kreditrating von “B” auf “CCC” gesenkt. Diese Einstufung bedeutet, der griechische Staat bietet geringsten Anlageschutz. Es besteht die Gefahr eines Zahlungsverzugs.

S&P folgt mit der Abstufung der anhaltenden politischen Diskussion um eine weiche Umschuldung unter Gläubigerbeteiligung. Dies käme einem Zahlungsaufschub gleich.

Weitere Bonitätssenkungen sind kaum mehr möglich. Unter “CCC” liegen nur noch die Klassen “CC” und “DDD”.

Das kurzfristige Länderräting der Hellenen hat die Agentur bei “C” belassen.

Infolge der Abstufung wird Griechenland in der S&P-Liste jetzt als das Land mit dem schlechtesten Rating geführt.

Die US-Analysten glauben, dass die neue Einstufung Griechenlands auch einen negativen Effekt auf die im Hause ebenfalls beobachtete Kreditwürdigkeit der vier Banken:

  • “National Bank of Greece S.A.”,
  • “EFG Eurobank Ergasias S.A.”,
  • “Alpha Bank A.E.” und
  • “Piraeus Bank S.A.”

haben wird.



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