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Talfahrt: Euro bei 1,50 US-Dollar

Wer hätte das gedacht? Der Euro kostete am Freitag nur noch 1,5003 US-Dollar. Tiefststand war 1,4995 US-Dollar. Nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag den Leitzins nicht veränderte, eine Änderung auch nicht in Aussicht stellte und sich zudem zur europäischen Konjunktur pessimistischer als bisher äusserte, rauschte der Euro gegenüber dem Dollar gesetzmässig und wider allen charttechnischen Indikatoren nach unten. Die Trader sind entsetzt und die Deutsche Bank sieht inzwischen eine Trendwende beim Dollar-Kurs vollzogen.

Da sich die Märkte noch nie um Charttechnik kümmerten, werde ich auch diesmal keine Prognose wagen. Es könnte in den nächsten Tagen zu einer technischen Gegenreaktion kommen oder aber mit dem Euro weiter abwärts gehen. Die Chancen für letzeres Szenario stehen gut. Der nächst grössere Unterstützungsbereich für den Euro liegt grob geschätzt bei 1,47 US-Dollar. Würde dieser durchbrochen und sollte auch der 38-Tage-Durchschnitt den 200-Tage-Durchschnitt nach unten schneiden, dann dürfte in Summe die Euro-Talfahrt zusätzlich beschleunigen. Aber wie gesagt: Die Märkte werden sich nicht daran halten und in ein fallendes Messer greift man nicht.

Keine Anlageberatung!



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