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Verlustrisiko: Goldpreis überhitzt – Wann platzt die Blase?

Der Goldpreis marschiert seitwärts. Die Liquidität fließt in Silber und Öl. Damit bergen Goldkäufe ein hohes Verlustrisiko. Jetzt droht auch noch die EZB, ihren Leitzins anzuheben.

Am Freitagabend notierte die Feinunze Gold bei 1.428 US-Dollar (XAU/USD). Trotz Libyen und Japan konnte sich der Goldpreis nicht zu neuen Höhen aufschwingen. Hinzu kommen steigende Zinsen. Sollte die EZB ihre Drohung wahr machen und im April den Leitzins erhöhen, würde der Druck auf Gold als alternatives Investment noch stärker.

Durch die bislang lockere Geldpolitik der Notenbanken fließt zwar weiter Liquidität in die Märkte, aber seit vier Wochen konnte das gelbe Edelmetall auch davon nicht profitieren.

Liquidität sucht Öl und Silber

Dagegen geht die Ende Januar gestartete Silber-Rallye ungehindert weiter. So notierte das weiße Edelmetall mit 37,68 US-Dollar pro Feinunze (XAG/USD) am Freitag auf einem neuen Rekord. Heute kostete die Feinunze schon 38,46 US-Dollar. Jedoch ist auch hier Vorsicht geboten. Der Silber-Chart hat eine Fahnenstange ausgebildet, was auf eine bevorstehende Kurskorrektur hindeutet.

Das Brent-Rohöl steuert auf die Marke von 120 US-Dollar pro Barrel zu. Am 31. März notierte das schwarze Gold bei 117,55 US-Dollar pro Barrel.

Inflation scheint noch kein Thema

Auch wenn die Energie und Lebensmittelpreise angezogen haben, bleibt die Teuerungsrate mit rund zwei Prozent noch moderat. Die Preise von langlebigen Wirtschaftsgütern waren zuletzt stark gefallen. Zudem resultieren die hohen Energie- und Nahrungsmittelpreise nicht aus der Abwertung des Euro. Hauptursache für die Preisanstiege ist die zunehmende Konkurrenz zwischen Nahrungs- und Futtermittelproduktion sowie der Erzeugung von erneuerbaren Energien.



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