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Abgeltungssteuer – Was Sie wissen sollten

Millionäre und Geringverdiener profitieren

Ab 01. Januar 2009 soll die Abgeltungssteuer eingeführt werden, so der Gesetzentwurf am 06. Juli den Bundesrat passiert. Was wird wie besteuert?

Geltungsbereich:
Die Abgeltungssteuer ist eine Quellensteuer auf Zinsen, Dividenden und Erlöse aus Wertpapierverkäufen

Höhe des Steuersatzes:
25 Prozent zuzüglich Solidarzuschlag und Kirchensteuer; liegt der individuelle Einkommen-Steuersatz bei Geringverdienern unter 25 Prozent, dann gilt dieser.

Abführung:
erfolgt durch Banken direkt ans Finanzamt.

Angabe in der Steuererklärung:
ist nicht mehr notwendig.

Sparerpauschbetrag:
beträgt 801 Euro.

Spekulationsfrist:
Entfällt, alle Kapitaleinkünfte sind zu versteuern

Halbeinkünfte-Verfahren:
Entfällt, Dividenden und Veräusserungsgewinne sind in voller Höhe steuerpflichtig

Immobilienverkäufe:
sind nach zehn Jahren steuerfrei für Immobilienfonds.

Thesaurierende Fonds:
Das sind Fonds, die Kapitalerträge ansammeln und wieder anlegen. Die Erträge sind jährlich zu versteuern. Die Wiederanlage wird für die an den Fiskus abgeführten Beträge ausgehebelt.

Kapitallebensversicherung:
Wird erst bei Auszahlung am Laufzeitende versteuert.

Zertifikate:
sind grundsätzlich steuerpflichtig.

Ausnahme bei Zertifikaten:
Wurden sie vor dem 15. März 2007 gekauft oder werden bei einer Haltedauer von mindestens einem Jahr vor dem 30. Juni 2009 verkauft, so sind sie steuerfrei. Dies gilt nicht für Finanzinnovationen, wie Garantiezertifikate.

Verluste:
Können nicht mehr mit Erträgen verrechnet werden.

Das ist der Stand per heute. Änderungen insbesondere auch für Luxemburger Fonds können noch erfolgen.

via ARD und manager magazin

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