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Entwurf: So einfach ist das Kirchhofsche Steuergesetz

Mit geringen Steuersätzen und einfachen Regelungen will Professor Paul Kirchhof das deutsche Steuerrecht reformieren:

aktuelles Steuerrecht Entwurf von Kirchhof
Erbschaftsteuer Je nach Verwandschaftsgrad fallen in drei Steuerklassen 13 Steuersätze zwischen sieben bis 50 Prozent an.

Die fünf Freibeträge staffeln sich von 20.000 bis 500.000 Euro.

Bei Unternehmen wird es noch komplizierter.

Gesamtaufkommen: vier Milliarden Euro

Ehegatten und Lebenspartner zahlen keine Erbschaftsteuer.

Alle anderen sind mit pauschal 10 Prozent dabei.

Für Kinder gilt ein Freibetrag von 400.000 Euro.

Bei allen anderen Erben sind 50.000 Euro steuerfrei.

Erben von Unternehmen können die Steuer über 10 Jahre abstottern.

Gesamtaufkommen: 12 Milliarden Euro

Einkommensteuer Körperschaftsteuer, Einkommensteuer, Ehegattensplitting, Progression und Mittelstandsbauch mit einem Spitzensteuersatz von 42 Prozent bzw. 45 Prozent bei Reichen oberhalb von 250.731 Euro.

Der Grundfreibetrag liegt bei 8.004 Euro, je Kind bei 7.008. Hinzu kommt ein Sparerfreibetrag.

Großbetriebe zahlen 15 Prozent Körperschaftsteuer plus um die 17 Prozent Gewerbesteuer.

Einheitssteuersatz von 25 Prozent (Flat-Tax)

Untere Einkommen zwischen 10.001 und 15.000 Euro nur 15 Prozent.

Zwischen 15.001 und 20.000 Euro fallen 20 Prozent an.

Gewerbesteuer entfällt.

Für Großbetriebe steigt die Körperschaftsteuer auf 25 Prozent.

Umsatzsteuer Die Umsatzsteuer von 19 Prozent fällt derzeit bei jeder Fertigungsebene im Voraus an und wird letztlich vom Verbraucher als Mehrwertsteuer gezahlt.

Hinzu kommen unzählige Ausnahmen mit nur sieben Prozent Mehrwertsteuer, wie für Kultur und Güter des täglichen Bedarfs.

Verlust für den Staat: 25 Milliarden Euro

Eine Konsumsteuer von 19 Prozent auf alles, aber auch mit Ausnahmen, wie für medizinische Leistungen, Vermietung von Wohnraum oder gemeinnützige Arbeiten.

Die komplizierte Erhebung in Unternehmen entfällt.

Die Steuer fällt erst nach Zahlungseingang an.

Verbrauchsteuer Tabak-, Bier- oder Stromsteuern schlagen derzeit mit unterschiedlichen Steuersätzen zu Buche.

Nicht selten werden Produkte mit mehreren Steuern belastet.

Künftig soll nur noch eine einzige Verbrauchsteuer gelten.

Es werden voranging die Verursacher von hohen Kosten für die Gesellschaft besteuert., wie der gesundheitsschädliche Tabak oder das umweltschädliche Bezin.

Die Steuersätze bleiben uneinheitlich, sollen bei geringem Eigenverbrauch aber niedriger sein.

Umfang 33.000 Paragraphen 146 Paragraphen


BMF / SZ



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